Schlüsseldokumente
- US-Studie: Mehrheit der Iraner für die Islamische Republik
- Interview mit dem ehemaligen deutschen Botschafter Bernd Erbel über Iran
- Geopolitische Lage im Nahen Osten erfordert einen Schwenk in Richtung Iran
- Energieabhängigkeit von Russland: Iran-Sanktionen rächen sich
- Religiöses Oberhaupt und Kosmopolit mit gesellschaftlicher Weitsicht: Wer ist Ayatollah Khamenei?
- Die Syrien-Krise, die Achse des Widerstands und das politische System Irans
- Zehn Wege, um Irans Handlungslogik zu verstehen
- Wie demokratisch ist die Präsidentschaftswahl in Iran?
- Iran als Schutzmacht der Christen im Nahen Osten?
- Befindet sich Iran auf dem Weg der Unabhängigkeit vom Öl?
- 20 Gründe: Warum Iran keine Atombombe will
- Staatsordnung Islamische Republik in Iran: Zwischen Prinzipialismus und Flexibilität
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Der Prozess der Abreicherung von den auf zwanzig Prozent angereicherten Uranbeständen ist beendet
Im Folgenden geben wir zu Dokumentationszwecken ein uns vorliegendes inoffizielles iranisches Schriftstück über die Implementierung des Genfer Interimsabkommen von Seiten Teherans redigiert wieder.
Nach dem letzten Bericht der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) hat die Islamische Republik Iran bisher alle Vereinbarungen des Genfer Interimsabkommens eingehalten. Dr. Ali Akbar Salehi, Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, erklärte am 21. April 2014 die Abreicherung von auf zwanzig Prozent angereicherten Uranbeständen, die gemäß des Interimsabkommen auf fünfprozentig angereichertes Uran umgewandelt werden sollen, für beendet. Die Urananreicherung auf zwanzig Prozent galt als die größte Sorge des Westens und gemäß der Genfer Vereinbarungen sollte die Hälfte dieser Uranbestände auf fünf Prozent abgereichert und die andere Hälfte des zwanzigprozentigen Urans in Uranoxid umgewandelt werden, damit diese weiterhin für den Teheraner Forschungsreaktor verwendet wird, der Radioisotope für medizinische Zwecke produziert.
Nach Beendigung der Uranabreicherung ist die erforderlichen Grundlage geschaffen worden, um die Aushandlung eines Textes für eine umfassende Einigung in der Atomfrage zwischen der G5+1 und der Islamischen Republik Iran vorzunehmen. Denn Teheran hat, indem es seinen legalen Verpflichtungen ohnehin nachkommt und diese neue vertrauensbildende Maßnahmen umgesetzt hat, der Welt nochmals dargelegt, dass das iranische Atomprogramm ein friedliches Ziel verfolgt.
Robert E. Hunter, ein im Ruhestand befindlicher renommierter US-Diplomat und Wissenschaftler im Zentrum für transatlantische Beziehungen der Johns Hopkins Universität in Baltimore ist davon überzeugt, dass der Nahe Osten von einem politischen Umbruch geprägt wird, der für Europa und insbesondere für die USA segensreich sein wird, und dass Iran, wenn es zu einer umfassenden Einigung über das iranische Atomprogramm kommt, mit Gewissheit am Persischen Golf seine überragende Rolle ausspielen kann, weswegen auch europäische Firmen bereits jetzt Schlange stehen, um den iranischen Markt zu erobern. Des Weiteren wird nach Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Teheran dem Westen mehr und billigeres Erdöl zur Verfügung stehen und andere öl- und gasexportierende Länder können diese Grundgüter nicht mehr als Druckmittel gegen den Westen einsetzen. Ferner können die Vereinigten Staaten mit Iran bei der Stabilisierung Afghanistans kooperieren, ähnlich wie Teheran im Jahre 2001 beim Sturz der Taliban maßgeblich mitbeteiligt war.
Doch trotz dieser Aussichten sollten folgende Fragen aufgeworfen werden: Ist angesichts der Tatsache, dass Iran die getroffenen Vereinbarungen im Genfer Interimsabkommen nachgekommen ist, auch die westliche Seite – die USA und die anderen Mitgliedstaaten der G5+1 – all ihren Verpflichtungen nachgekommen? Wenn es dem nicht so ist, wer kann diese Versäumnisse verurteilen und kann dann der Westen sich immer noch für gerecht und vertrauenswürdig halten?
Schlüsseldokumente
- US-Studie: Mehrheit der Iraner für die Islamische Republik
- Interview mit dem ehemaligen deutschen Botschafter Bernd Erbel über Iran
- Geopolitische Lage im Nahen Osten erfordert einen Schwenk in Richtung Iran
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zurück zur natur und ein einfaches leben ist im einklang mit der tradition Gottes.. es ist reaktionär, was der iran mit atom technologie vorhat.. soviel machtkonzentration darf nicht sein.. ich meine damit auch amerika und co.. die erde hat auch rechte !
http://irananders.de/nachricht/detail/699.html