Iran und Georgien heben Visa-Pflicht auf
Tiflis, 22 Mai (MNA/Irananders) - Iran und Georgien werden demnächst die Visa-Pflicht aufheben. Das kündigte der Sprecher des iranischen Außenministeriums Ramin Mehmanparast auf seine Reise in Georgien mit. Zuvor kündigte der Iran die Aufhebung der Visa-Pflicht mit Syrien an.
Immer mehr Staaten in der Region streben einen wirtschaftlichen und partnerschaftlichen Austausch an. Der Iran wird in diesem Zusammenhang nicht ausgeklammert. Seit Jahren besteht keine Visa-Pflicht zwischen der Türkei und dem Iran.
Der Iran verfolgt trotz seiner Partnerschaft mit Russland eine unabhängige Politik gegenüber Georgien. Iran hat nicht die abtrünnigen pro-russischen Provinzen Georgiens, Abchasien und Südossetien, anerkannt.
Die iranische Exil-Opposition wirft der islamischen Republik eine politische und wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland vor. Ihre Anhänger und auch die Anhänger der inner-iranischen Opposition riefen während der Wahlunruhen zu Anfang Parolen gegen Russland und China. Ziel war zu suggerieren, dass das Regime von der damalige Abhängigkeit zu der USA in der Schah-Ära sich nun in der Abhängigkeit zu Russland und China befindet.
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