Washington, 11. Januar (AFP/Irananders) – Die USA haben am Mittwoch die Schuld für die Tötung eines iranischen Atomwissenschaftlers durch eine Autobombe zurückgewiesen, nachdem Teheran Washington und Israel für den Angriff verantwortlich gemacht hatte.„Ich möchte kategorisch jede Involvierung der Vereinigten Staaten in jede Art von Gewalt innerhalb Irans dementieren“, sagte US-Außenministerin Hillweiter lesen
Iran ist kurios, dubios, antagonistisch, pluralistisch, inhomogen und heterogen. Iran ist anders. Da "Irananders" ist, sind Differenzierungen, Kontraste und Bi-Perspektiven in der Iran-Debatte desto unentbehrlicher. Zwischen Moderne und Tradition sucht das Land eine Synthese für die Zukunft. Wir sind bestrebt den Iran-Diskurs zu bereichern und zu befruchten.
Aktuelles
Ist eine Niederlage der US-Marine im Persischen Golf möglich?
Nach Jahren amerikanischer Drohungen unternimmt Iran derzeit Schritte, die darauf hindeuten, dass das Land willens und in der Lage ist, die Straße von Hormus zu blockieren. Am 24. Dezember 2011 begann Iran sein umfangreiches Seemanöver Velayat 90. Das Manövergebiet umfasste die Straße von Hormus und erstreckte sich darüber hinaus vom Persischen Golf und dem Golf von Oman bis zum Golf von Aden und weiter lesen
Irans Öleinnahmen steigen bis zu 110 Milliarden Dollar
Teheran, 24. Dezember (MNA/Irananders) – Iran wird mit dem Verkauf von Rohöl bis zum Ende des laufenden iranischen Jahres (das iranische Jahr endet am 19. März 2012) bis zu 110 Milliarden Dollar eingenommen haben. Das berichtete der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des iranischen Parlaments (Majlis), Gholamreza Mesbahi-Moqaddam, der Nachrichtenagentur Pana.Irans Vertreter bei der Organisatioweiter lesen
Iran und Syrien: US-Nahostexperten verstehen es wieder falsch
Über 30 Jahre lang haben die Iran- und Nahost-„Experten“ der USA jede der wichtigen Entwicklungen in der Region und in Iran als einen fatalen Schlag für die Islamische Republik eingeschätzt. Ihre Vorhersagen waren stets falsch. Mit den Unruhen in Syrien sind wieder die üblichen Verdächtigen hervorgetreten, um die dunkelsten Szenarien für Irans momentane politische Ordnung zu prophezeien.Gerade in weiter lesen
Streitschrift: Iran-Politik ist zu überdenken
Die folgende Streitschrift schrieb Stephen M. Walt (unter anderem bekannt durch sein zusammen mit John J. Mearsheimer veröffentlichtes Buch „Die Israel-Lobby“) in Foreign Policy - als Reaktion auf einen Artikel zweier Politikberater mit großem Einfluss auf die US-Politik. Die Argumente Walts gegen deren Artikel sind auch auf andere Publikationen verschiedener politischer Einrichtungen anwendbar, dweiter lesen
Der Westen drängt Iran in die falsche Richtung
Es folgt ein Interview, dass in Washington mit Dr. Seyed Hossein Mousavian, dem ehemaligen Sprecher der iranischen Delegation bei den Atomverhandlungen, geführt wurde. Mousavian diente früher verschiedenen Schlüsselpersonen der iranischen Politik als Berater, wie z.B. dem Zentristen Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, dem Reformer Mohammad Khatami, dem ehemaligen konservativen Parlamentspräsidenten Ali weiter lesen
Iran und Al-Qaida: Wie viel Substanz haben die Vorwürfe?
Zurzeit macht ein Bericht der NATO die Runde, wonach - neben Pakistan - auch Iran in der Unterstützung der Taliban bei der Bekämpfung der ISAF-Truppen in Afghanistan involviert sein soll. Es ist nicht das erste Mal, dass solche Vorwürfe, vor allem von US-Quellen, verbreitet werden. Noch vor kurzem wurde die Behauptung aufgestellt, Iran unterstütze die Al-Qaida. Inwiefern solche Vorwürfeweiter lesen
IWF prognostiziert Anstieg der iranischen Währungsreserven auf über 100 Milliarden Dollar
Teheran, 29. Oktober (MNA/Irananders) - Der Internationale Währungsfond (IWF) hat in seinem neuesten Bericht prognostiziert, dass die iranischen Bruttowährungsreserven Ende des Jahres 2011 die 100 Milliarden-Dollar-Marke überschreiten werden.Der starke Anstieg der iranischen Exporte in den letzten Jahren ist die Ursache für den enormen Anstieg der Währungsreserven des Landes seit 2005. Das bweiter lesen
„IAEA nicht für die Überwachung von Raketenaktivitäten zuständig“
Teheran, 13. November (MNA) – Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi sagte, dass die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nicht für die Überwachung der Raketenaktivitäten der Länder verantwortlich sei.Salehis Bemerkungen waren eine Antwort auf den jüngsten IAEA-Bericht über das iranische Atomprogramm. Dort wird behauptet, dass Iran an dem Design einer Atombombe gearbeitet habe und eventuweiter lesen
Außenminister Salehi trifft Großayatollahs in Qom
Qom, 18. November (MNA) – Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi traf sich Mitte November in der heiligen Stadt Qom zu gesonderten Gesprächen mit den Großayatollahs Hussein Vahid Khorassani, Hussein Nouri Hamedani, Abdullah Javadi Amoli und Nasser Makarem Shirazi.Während seines Treffens mit Salehi sagte Ayatollah Javadi Amoli, dass „unser Verhalten ein solches sein muss, welches unseren Feinweiter lesen
Kann Iran mit seiner Marine die Region dominieren?
Während ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Welt sich auf das iranische Atomprogramm richtet, hat Teheran in den letzten Jahren bemerkenswerte Fortschritte in einem anderen, sicherheitsrelevanten Bereich vollzogen: Das Land betreibt die ständige Vergrößerung der Reichweite und Schlagkraft seiner Seestreitkräfte. Das angestrebte Ziel für das Jahr 2025 - sollte alles nach Plan verlaufeweiter lesen
Interview: Irans Außenminister stellt die Grundprinzipien der Außenpolitik dar
Bei der UN-Vollversammlung in New York diskutierte Irans Außenminister, Dr. Ali Akbar Salehi, mit Dr. Kaveh Afrasiabi die jüngsten Entwicklungen um das iranische Atomprogramm, die Beziehungen zur Türkei, zu Syrien, zu Saudi-Arabien sowie Teherans wichtigsten außenpolitischen Prioritäten.Salehi ist am 24. März 1949 in Kerbala (Irak) geboren. Bevor er am 13. Dezember 2010 Außenminister wurde, war erweiter lesen
“Transparency for Iran” oder “Agenda for Iran”?
Vom 11.11. bis 12.11.2011 war die "Niedersächsische Landesvertretung in Berlin" Schauplatz einer brisanten politischen Veranstaltung über Iran. Veranstalter war der relativ neu gegründete und mit Prominenten bestückte Verein „Transparceny for Iran“. Wer bei der Konferenz politischen Schlagabtausch, Kontroversen oder Debatten erwartet hat, wurde kläglich enttäuscht. Eingeladen wweiter lesen
„Arabischer Frühling“: Ist Irans Zenit der Macht überschritten?
In Irans Umgebung rumort es. Das arabische Umfeld befindet sich seit Monaten – von Tunesien bis zum Persischen Golf – im Umbruch. Der „Arabische Frühling“ dauert nun bald schon ein Jahr; und keiner weiß, wie stark sich die politische Landkarte in den kommenden Monaten noch wandeln wird. Was geschieht nach dem Ende der Wahlen in Ägypten? Wie fest sitzt Assad im Sattel? Was ändert sich durch den Abzweiter lesen
Iran steht nicht vor dem Kollaps
Die Stärke der Wirtschaft und der Regierung der Islamischen Republik wird in den politischen Analysen dermaßen unterschätzt, dass dies Irrtümer in der Politik nach sich ziehen könnte. Es gibt zwei zentrale Annahmen, die davon ausgehen, dass Iran unter dem Druck der Sanktionen und/oder der Kriegsdrohungen kollabieren wird. Ich halte beide für defizitär. Die Erste behauptet, dass Iran das Geldweiter lesen
Iranisches Radioprogramm gewinnt UNICEF-Auszeichnung
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) verkündete im Oktober, den diesjährigen Preis des Internationalen Kinderrundfunktags (ICDBG) in der MENA-Region (Nahost und Nordafrika) an eine iranische Radiosendung für Kinder zu verleihen.Die von der iranischen Produzentin Mitra Ziaei auf Salamat Radio ausgestrahlte Sendung wird von zwei Kindern – in Abwesenheit des erwachsenen Moderators – moweiter lesen
Afghanistan: Bonn II und die Notwendigkeit einer neuen Vision
Regionale Zusammenarbeit und Integration im Wirtschaftsbereich sind die besten Lösungen für das Erreichen einer dauerhaften Stabilität und Entwicklung in Afghanistan, Zentralasien und darüber hinaus. Um zu diesem Ziel zu gelangen, müssen die USA und die EU die regionale wirtschaftliche Kooperation und Integration im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) unterstützen. In weiter lesen
Die Politisierung der IAEA wird sich rächen
Seit dem Rücktritt des Nobelpreisträgers Mohammed el-Baradei vom Chefposten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Ende 2009 haben die USA und einige ihrer Verbündeten Druck auf seinen Nachfolger Yukiya Amano ausgeübt, damit dieser die westlichen Argumente über Irans Griff nach Atomwaffen übernimmt. Vor kurzem genehmigte Amano nun die Veröffentlichung eines IAEA-Berichts (vgl. hier), dweiter lesen
Eine Anleitung für einen erfolgreichen Umgang mit Iran
In seinem ersten Amtsjahr hat Präsident Barack Obama beispiellose diplomatische Gesten gegenüber Iran gemacht, die damals Hoffnungen geweckt haben, dass die Feindseligkeiten, die die US-iranischen Beziehungen der letzten drei Jahrzehnte belasteten, möglicherweise überwunden werden könnten und eine Annäherung in Aussicht steht. In einer Sonderbotschaft am 21. März 2009 versprach Obama anlässlich deweiter lesen
Iran, der Westen und die Menschenrechte: Ist ein Kompromiss unmöglich?
Am letzten Sitzungstag des UN-Menschenrechtsrats ernannte das Gremium Dr. Ahmed Shaheed, den ehemaligen Außenminister der Malediven, zum Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Iran. Die Unterstützung westlicher Länder für den ehemaligen muslimischen Außenminister sorgte dafür, dass er das Rennen um den Posten gegen zwei andere Mitbewerber (dem ehemaligen italienischen Botschafter in Iran undweiter lesen
Pakistan und Iran werden zu natürlichen Verbündeten
Die Teilnahme von Pakistans Präsident Asif Ali Zardari an der zweitägigen Konferenz über Terrorismus, die am 25. Juni in Teheran stattgefunden hat, war ein deutliches politisches Signal des Unmuts an die USA. Dazu kam noch Zardaris erneuter Besuch am Samstag in Teheran, nur drei Wochen nach seinem ersten Besuch, ein unmissverständliches Zeichen von Pakistans „strategischem Ungehorsam“ weiter lesen
Warum das Thema „Wahlfälschung“ noch immer Relevanz hat
Der "arabische Frühling" hat im Westen erneut zu Mutmaßungen geführt, was wohl in der Islamischen Republik Iran geschehen wäre, wenn die Vereinigten Staaten Mir Hussein Moussavi und der "Grünen Bewegung" infolge der Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 mehr Unterstützung geschenkt hätten. Zentraler Punkt solcher Mutmaßungen ist die Darstellung der iranischen Wahlen als einweiter lesen
Russlands rückwärtsgewandte Initiative zur Lösung des iranischen Atomkonflikts
Im Juli stellte der russische Außenminister, Sergej Lavrov, Russlands aktuelle Initiative zur Wiederbelebung der Verhandlungen über Irans Atomprogramm während seines Treffens mit seiner amerikanischen Amtskollegin Hillary Clinton vor. Der russische Anstoß kann als die bisher einzige russische Initiative zu diesem Thema bezeichnet werden. Lavrows Plan sieht vor, dass Teheran schrittweise Fragen zu weiter lesen
Was Syrien braucht
Der iranische Politikwissenschaftler Mohammad Khajouei analysiert die Situation in Syrien für die regierungsnahe Denkfabrik „Iran Review“. Seine Einschätzungen über die Chancen und Gefahren für das syrische Regime und die Opposition entsprechen in etwa dem offiziellen Standpunkt der Regierung in Teheran. Irananders sieht es deshalb als zweckdienlich an, seinen Artikel „What Syria Needs“ vom 16. Juweiter lesen
Saudisches Komplott?
Alle Mutmaßungen hinsichtlich des Hintergrundes über den geplanten Anschlag auf den saudischen Botschafter in Washington kreisen darum, inwiefern die iranische Führung bei dieser Operation involviert war oder inwiefern der Vorfall eine US-amerikanische Erfindung darstellt, um mehr Druck auf Teheran ausüben zu können. Der dritte Beteiligte an diese Affäre, Saudi-Arabien, wird sowohl in den westlichweiter lesen
Analyse: Was hat es mit den Machtkämpfen in Iran auf sich?
Seit April dieses Jahres erklären westliche Medien und Beobachter nahezu sämtliche Ereignisse in und um Iran mit „iranischen Machtkämpfen“ - zuletzt bei dem angeblich geplanten Anschlag auf den saudischen Botschafter in Washington. Es ist zum einen davon die Rede, dass Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad mit solch einem Anschlag bestrebt war, das Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei zu schwächenweiter lesen
Washingtoner Komplott und mangelnde journalistische Sorgfalt
Nach der Bekanntgabe eines angeblichen Anschlags auf den saudischen Botschafter in den Vereinigten Staaten mehren sich die kritischen Stimmen zu diesem Vorfall. Unter den Iran- und Geheimdienst-Experten wird das dargestellte Geschehen nahezu einhellig in Frage gestellt. Insbesondere bezweifelt man – aufgrund der dilettantischen Vorgehensweise - dass solch eine Operation von der obersten Befehlsketweiter lesen
Apostasie in Iran: Nie Todesstrafe verhängt?
Anlässlich der Verbreitung von Meldungen in westlichen Medien, denen zufolge in Iran die Hinrichtung eines Pastors bevorsteht, hat die Botschaft der Islamischen Republik Iran in Berlin zur „Aufklärung der deutschen Öffentlichkeit“ am 7. Oktober eine Stellungnahme abgegeben. Der vermeintliche Pastor namens Yousef Nadarkhani sei für eine kurze Zeit wegen des Vorwurfs der „Aktivität gegen die Siweiter lesen
Interview über das iranisch-saudische Verhältnis
Es folgt ein Interview der Zeitschrift Mosallas (Dreieck) mit Kayhan Barzegar, dem Direktor des iranischen Instituts für Strategische Studien zum Nahen und Mittleren Osten, Mitglied der Fakultät für Wissenschaft und Forschung der Islamischen Azad-Universität in Teheran. Mosallas: Was ist der wichtigste Faktor, der sich - nach der saudischen Intervention in Bahrain - auf die Beziehungen zwischen Iweiter lesen
Der Marsch in Richtung eines nuklearen Iran
Jahrelang hat man angenommen, dass wirtschaftliche Sanktionen und Diplomatie aus Iran einen fügsamen Verhandlungspartner machen würden. Irans Hartnäckigkeit hat diese einst populäre Annahme jedoch gewissermaßen untergraben und die Internationale Gemeinschaft in Verwirrung und Fassungslosigkeit gestürzt. Die häufig nicht ausgesprochene Hoffnung war, dass die Verweigerung wichtiger Technologien zusaweiter lesen
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