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18.03.2011 Mahmoud Ayad

Interview: Iran wird von den Unruhen in der arabischen Welt verschont bleiben


Seyed  Mohammed Marandi

Prof. Mohammed Marandi

Seyed Mohammad Marandi ist Professor an der Fakultät für Literatur und Fremdsprachen an der Universität Teheran und dort Dekan der Abteilung für Nordamerikastudien. Sein Vater saß unter dem Pahlavi-Regime vor 1979 knapp ein halbes Jahr lang in Haft. Als dem Vater wegen Kritik am Schah erneut Haft drohte, floh er in die USA. Dort wurde Mohammad in Richmond, Virginia, geboren. Die Familie zog anschließend nach Dayton, Ohio. Als Mohammad 13 Jahre alt war ging die Familie zurück nach Iran, wo Mohammed sich später für den Kriegsdienst gegen Saddams Irak registrieren ließ. Während dieses Kriegs erlebte Marandi zwei chemische Angriffe. Er macht es den USA und seinen europäischen Verbündeten zum Vorwurf, dass diese Saddams Irak mit solchen Waffen ausgerüstet haben. Marandis Interessen sind amerikanische Literatur, Koloniale und Postkoloniale Studien sowie die Beziehungen zwischen den USA und dem Nahen Osten.

Im Folgenden sein Interview bei CNNs „In the Arena“ vom 28. Februar 2011 in deutscher Sprache:

Frage: Während die Menschen im Westen erleben, was in Libyen, Ägypten, Jemen, Bahrain und anderen Nahost-Staaten geschieht, fragen sich viele: Könnte so etwas auch in Iran geschehen? Wie sieht die Mehrheit der Iraner den aktuellen Aufruhr im Nahen Osten?

Prof. Mohammad Marandi: Die Iraner sind sehr zufrieden mit dem, was sie als ein Erwachen in Bezug auf islamische Werte im Nahen Osten und Nordafrika begreifen. Sie glauben, dass diese Länder allesamt durch korrupte, despotische und vom Westen gestützte Regime kontrolliert werden, die weder den Willen der eigenen Bevölkerung vertreten, noch den Willen der Menschen in dieser Region. Die Iraner glauben, dass sich als Ergebnis dieser Ereignisse das Mächtegleichgewicht rasant zuungunsten der Vereinigten Staaten verschiebt und dass dadurch Irans Position signifikant gestärkt wird. Das Gleiche gilt für die Position anderer Länder und Akteure, die der US- und EU-Politik kritisch gegenüberstehen. Im Gegensatz zu dem, was in vielen Kreisen der Vereinigten Staaten vermutet wird, ist es völlig unwahrscheinlich, dass sich diese Ereignisse in Iran wiederholen. Das derzeitige politische System in der Islamischen Republik genießt die Unterstützung der Bevölkerung. Präsident Ahmadinejad, den ich selbst nicht gewählt habe, genießt breite Zustimmung im ganzen Land und hat auch die Präsidentschaftswahlen mit einem Erdrutschsieg für sich entschieden. Ich muss hier für die westliche Leserschaft unterstreichen, dass im Juni 2009 keine Beweise für eine Fälschung der Präsidentschaftswahlen geliefert wurden. Mein Kollege Dr. Abbas Akhoundi, der bei dieser Wahl Mousavis persönlicher Repräsentant im Innenministerium war und der an nahezu allen Wahlurnen im Land Vertreter hatte, bestätigte selbst, dass es keine Wahlfälschung gegeben hat. Durch das Versäumnis Mousavis, Beweise für eine Fälschung zu liefern, und nach den Tumulten in der Mitte und im Norden Teherans verlor er die meisten seiner Anhänger. Als Mousavi sich im Laufe  der Zeit gewissermaßen mit den vom Westen unterstützten Organisationen und sogar mit gefürchteten Terrororganisationen, wie den Volksmudjahedin (MEK) verbündete, die im Iran-Irak-Krieg auf der Seite Saddam Husseins kämpften, verfiel er vollends in die Isolation. Dr. Khabbaz, ein prominenter Abgeordneter der Reformer, hielt vor weniger als zwei Wochen im Namen der Reformer-Fraktion eine Rede im Parlament, in der er Mousavi und Karroubi anprangerte. Trotz des Wunschdenkens in weiten Teilen der politischen Elite der USA genießt die so genannte “Grüne Bewegung“ nicht die Unterstützung der iranischen Bevölkerung. Selbst die meisten Kritiker des Präsidenten Ahmadinejads – seien es nun Prinzipialisten, Konservative oder Reformer – stehen auf dem Boden der Islamischen Republik und ihrer Institutionen. Der Bärenanteil der Unterstützer der „Grünen Bewegung” sitzt in den Vereinigten Staaten.

Frage: Es gab wiederholt Berichte, denen zufolge die Oppositionsführer Mir Hossein Mousavi und Mehdi Karroubi unter Hausarrest stehen. Wissen Sie ob das wahr ist?

Prof. Mohammad Marandi: Der Sprecher der Judikative sagte, dass die beiden wegen ihrer ganz offenen Kooperation mit der US-Regierung neuen Einschränkungen ausgesetzt sein werden. Allerdings gibt es ernstzunehmende Forderungen, die beiden Männer für die Ausschreitungen in Teheran nach den Wahlen, bei denen über 40 Menschen (inklusive der Toten bei den Sicherheitskräften) umkamen, vor Gericht zu bringen.

Frage: Gibt es eine Opposition, die groß genug ist, um den Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad eines Tages aus dem Amt zu wählen?

Prof. Mohammad Marandi: Trotz seiner momentanen Popularität wird Dr. Ahmadinejad nicht mehr Irans Präsident sein, sobald die aktuelle Amtszeit regulär endet. Die iranische Verfassung verbietet es einem Präsidenten, drei Amtszeiten in Folge diesen Posten zu besetzen.

Frage: Heydar Moslehi, Irans Minister für Nachrichtenwesen und Sicherheit, sagte am 25. Februar im  iranischen Staatsfernsehen, dass eine bewaffnete Person festgenommen wurde, die im Iran mit dem Auftrag unterwegs gewesen sei, regierungsfeindliche Demonstranten  zu erschießen. Weiter berichtete er von einer am 14. Februar festgenommenen Person mit Beziehungen zur CIA, die eine Weile zuvor unter Beobachtung stand. Diese habe ihre Tätigkeiten mit der CIA koordiniert. Jedenfalls wurde nicht ganz ersichtlich, ob es sich bei diesen beiden Personen um ein und dasselbe Individuum handelt. Glauben Sie, dass die Vereinigten Staaten hinter der iranischen Oppositionsbewegung stehen?

Prof. Mohammad Marandi: Ich weiß nicht ob die bewaffnete Person, die festgenommen wurde, dieselbe ist wie die Person mit den Kontakten zur CIA. Was die Rolle angeht, die die Amerikaner in Iran spielen, so ist es die gängige Meinung hier, dass die USA stark mit Extremistengruppen und gewaltbereiten Teilen der Opposition verwoben sind. Die Tatsache, dass dutzende von persischsprachigen Fernsehsendern, hunderte von Webseiten und Weblogs, sowie eine große  Zahl an politischen Organisationen und terroristischen Vereinigungen von der US-Regierung finanziert und unterstützt werden, lässt wenig Zweifel daran, dass die USA sich massiv in iranische Angelegenheiten einmischen. Allerdings sollte man vorsichtig mit der Wahl des Begriffs „Opposition“ sein, da es eine Menge aktiver Parteien in Iran gibt, die in Opposition zur aktuellen Regierung stehen oder ihr doch äußerst kritisch gegenüberstehen und eigene Zeitungen und Webseiten betreiben. Trotzdem sind sie im Gegensatz zu den verschiedenen „grünen“ Gruppierungen unabhängig, suchen nicht nach ausländischer Unterstützung und sind gegen westliche Einmischung in iranische Angelegenheiten. Die aktuelle amerikanische Konfrontations- und Interventionspolitik fördert ausschließlich die Bildung von mehr Wut und sogar Hass gegenüber den USA.

Frage: Bedeuten die Veränderungen in einer Reihe von Nahoststaaten für Iran, dass das Land verstärkt eine Führungsrolle in der Region wahrnehmen könnte?

Prof. Mohammad Marandi: Ich denke, dass Iran sich mehr in Richtung regionaler Kooperation statt regionaler Führung orientieren wird. So wie die Zahl der freundlich gesinnten Ländern wachsen wird, so wird auch die wirtschaftliche und politische Kooperation Irans mit diesen Ländern wachsen. Das allein bereits wird beide - Iran und die anderen regionalen Länder - maßgeblich erstarken lassen.

Frage: Was müsste geschehen, damit sich die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran verbessern?

Prof. Mohammad Marandi: Die Vereinigten Staaten müssen in ihren Grundannahmen gegenüber Iran realistischer werden. Die meisten so genannten Iran-Experten mit Einfluss auf die Politik der US-Regierung wissen vergleichsweise wenig über das Land Iran. Viele von ihnen sind programmatisch und sagen das, was die Leute in den Führungspositionen hören möchten. Mit der Zeit wurde deutlich, dass die vielen lächerlichen Vorhersagen dieser Berater über einen Umsturz in der Islamischen Republik Iran sich als falsch erwiesen hatten. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass diese unheilbar selbstsicheren Triumphalisten in den kommenden Monaten und Jahren Iran weiter schwarz-weiß malen werden und in jedem noch so kleinen Aufflimmern von Aktivismus die Zeichen einer Revolution in Iran erkennen werden. Allerdings – und das ist bemerkenswert – scheinen diese Leute in den USA nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Egal wie oft diese Leute sich irren, in Washington bleiben sie gut bezahlt, finanziell abgesichert und einflussreich. Der allerwichtigste Aspekt, den das politische Establishment der USA erkennen muss, ist, dass die Islamische Republik weiter bestehen und mit der Zeit mächtiger, selbstbewusster und einflussreicher werden wird. Statt nutzlose Drohungen zu äußern, sollte nach Gemeinsamkeiten gesucht und eine echte Bewegung in Richtung Annäherung eingeschlagen werden. Sollte das eintreffen, wird Iran es positiv vergelten. Die Machtverschiebung in der Region lässt Staaten wie Saudi-Arabien mehr und mehr instabil wirken. Länder wie China, Indien und Brasilien wenden sich wegen einer sicheren Öl- und Gasversorgung sowie für stabile Absatzmärkte in Richtung Iran. Es wäre seitens der USA tollkühn, etwas anderes zu tun.

Frage: Nur aus Neugier: Haben Sie immer noch einen iranischen und einen amerikanischen Pass?

Prof. Mohammad Marandi: Meine Eltern sind iranische Staatsbürger. Allerdings habe ich als in den USA Geborener beide Nationalitäten und dementsprechend auch einen amerikanischen Pass. Ich war aber dennoch definitiv kein „anchor baby“ (Anm. d. Übers.: volkstümliche Bezeichnung in den USA für Kinder von Einwanderern, die mit der Absicht, erleichterte Konditionen für ein Bleiben im Land zu erlangen, dort geboren wurden).


Kh18-03-11

ich glaube Marandi ist jedem Iraner, der sich mit Poletik beschäftigt ein Begriff. Er ist eine von vielen Figuren(auf persiche Mozdur) die vom Regime bezahlt werden und Propaganda betreiben.

Allein die Aussage, dass Mousavi mit der MEK zusammenarbeitet disqualifiziert ihn. Ich glaube nämlich, dass die MEK Mousavi mehr hasst, als die meisten die sogar jetzt an der Macht sind, denn Mousavi war nämlich während der grössten Verhaftungs und Hinrichtungswelle der Mujahedin im Iran an der Macht.

Im übrigen verstehe ich nicht, wieso die Regimeleute so sehr darauf pochen zu behaupten, dass die Grünen tot sind. Wozu diese angst, wenn diese Bewegung so klein und bedeutungslos ist.

@kh18-03-11

Solange der Westen denkt, dass es soetwas wie die grüne Bewegung gibt, nimmt man den Iran nicht ernst und dadurch ergeben alle Verhandlungen keinen Sinn.

MA18-03-11

@Kh,
das Problem ist sehr oft das gleiche: Mangelnde Differenzierung.
Ich bin z.B. auch der Meinung, dass Herr Marandi undifferenziert polemisiert oder übertreibt, wenn er Moussavi eine Nähe zu den MEK unterstellt. Er sagt aber nicht, dass die er mit diesen kooperiert, sondern nur "gewissermaßen verbündete", ein Hinweis darauf, dass diese "Brüder im Geiste" geworden seien.

Das ist in etwa so undifferenziert, wie eine Behauptung, Marandi äußert solche Dinge lediglich, weil er vom "Regime bezahlt" sei. (Was er gewissermaßen als Dozent an der Uni Teheran ohnehin ist)

Homayoun H.18-03-11

Was Herr Marandi meint, ist dass Moussavi und Karoubi es zugelassen und akzeptiert haben, dass diese Gruppierungen wie MEK sie indirekt unterstützen und für sich vereinnahmen. Das kann nämlich auch passieren, wenn man Nichts dagegen unternimmt und sagt und die indirekte Unterstützung stillschweigend akzeptiert.

Der Satz ist entweder unglücklich ausgedrückt worden, oder falsch wiedergegeben worden.

Und da ich Bild und Ton eher vertraue, hier der Beweis. In diesem mit CNN am 28. Feb (das GLEICHE Datum wie das schriftliche Interview! und ) sagt Marandi in der Minute 3:13 : "they have effectively accepted the backing of the United States, Terrorist Organisations like MEK, Monarchists" - übersetzt: "Sie (Anm. von Homayoun: Grüne, Moussavi, usw.) haben die Unterstützung von USA, MEK und Monarchisten praktisch akzeptiert".

http://www.youtube.com/watch?v=d0u9TSh2-JI

Das heisst also nicht, dass Moussavi und Maryam Rajavi (von MEK) jetzt telefoniert haben und zusammen Aktionen durchgeführt haben und gefeiert haben.

Also Herr KH, anstatt einen einzigen Satz aus dieser Fülle von Antworten herauszupicken, sich daran festbeissen und einen intelligenten und angesehenen Professor zu diskreditieren, bleiben Sie bei Wahrheiten und versuchen Sie nicht die Deutsche Leserschaft in die Irre zu führen. Es gibt immer einen Homayoun der da ist und aufpasst.

p.s. Herr KH, da Sie vom Hass der MEK gegen Moussavi und somit dem Ausschluss der Möglichkeit einer Zusammenarbeit (wenn denn theoretisch ein grünes Licht von Moussavi kommen sollte) sprachen, und Sie der MEK somit indirekt eine Art "Prinzipientreue" (den den man hasst, mit dem arbeitet man nicht zusammen) zusprechen, möchte ich Sie was fragen: haben Sie vergessen dass die MEK eigentlich hartgesottene Marxisten waren/sind? Wie kommt es dass sie derzeit mit den größten Kapitalisten aus USA und Europa zusammenarbeiten? Wo ist denn da die Prinzipientreue geblieben? Waren diese Leute die bei den Veranstalltungen von MEK in Paris dabei sind, nicht bis aufs heftigste so sehr verhasst bei MEK?

Fragen über Fragen!

sarbaze rahbar19-03-11

Exakt das hat er gemeint. M-usa-vi und Khar-roubi aktive Mitgliedschaft in der MEK anzuhängen würde sich selbst der größte Grünenfeind(der zb ich bin)verbitten. Geistige Brandstifter und zuspieler zu solchen Gruppen sind sie allerdings schon. Und schweigen heisst in diesem Fall akzeptieren und statt sachlich und Faktensicher zu argumentieren, befinden sich beide in einer art " Fetnehrausch" und giessen ständig und unablässig Öl ins Feuer. Es wird zunehmenst Lächerlich und der Hausarrest ist mehr logisch als eine Prävenivmassnahme. Immerhin konnten beide Unruhesifter seit 2009 ungestört auf dem Höhepunkt ihrer Populität agieren und damit sie nicht in die USA emigrieren oder nach Europa, wurde erstmal die Tür von außen abgeschlossen. Jetzt muss die Justiz sprechen und ich hoffe, das man beide in die Wüste verbannt. Khatami und Haschemi gleich hinterschickt und alles grüne dazu packt. Zwischen Tehran und Mashad gibt es soviel Brachland, dort können sie denn einen von grünen "Idealen" geprägten Musterstaat aufbauen. Wetten, das der Cola-automat ds erste ist, was dort aufgebaut wird?

Homayoun H.23-03-11

Übrigens, um doch eine Verbindung zwischen MEK und dem Geschehen um Moussavi und Karroubi und überhaupt Alles nach 2009 herum herzustellen:

Diese ganzen Hausarreste bzw. Ausreiseverbote die man bei Einigen im Iran verhängt, haben meiner Meinung nach auch einen geschichtlichen Hintergrund. Damals nach der Revolution, als die MEK noch nicht Millitant war oder sagen wir sich in den Anfängen befand, Millitant zu werden oder ihr wahres Gesicht zu zeigen, hatte man es teilweise verpasst, präventiv diese Leute daran zu hindern, aus dem Land zu fliehen, um dann von außerhalb Irans ihre Terroranschläge in aller Ruhe planen und durchführen zu können. Man hat es so nicht kommen sehen. Ich glaube, diesmal will die iranische Regierung (in ihrem Sinne) präventiv handeln, auch wenn es vielleicht eher unwahrscheinlich ist, dass aus Moussavi und Karoubi zukünftige Terroristen oder Führer einer Organisation wie MEK werden die dann von USA oder Frankreich oder sonstwo aggieren, aber man will auf Nummer sicher gehen. Denn wer weiss wozu ein Mensch mutieren kann, um z.B. Rache zu üben. Auch bei MEK waren Viele die vor der Revolution beim "Sazman" eigentlich ganz ordentliche Menschen waren (zumindest was zu sehen war), und die dann nach und nach zu Terroristen geworden sind und/oder Opfer von Gehirnwäsche wurden.

Diese Übersensibilität und manchmal Überreaktionen der IRI lassen sich also vielleicht so erklären. Ohne diesen Hintergrund, könnte man vielleicht sagen dass die IRI grundlos Paranoid ist, aber mit dem nötigen Wissen der iranischen Geschichte vor und ab 1979, weiss man dass im Iran und bei Iranern praktisch Alles möglich ist. Iraner können die Patriotischsten Menschen sein, die sogar unabhängig von Regierenden ihr eigenes Land lieben und verteidigen, auch wenn sie dabei einem Regime den sie nicht mögen, helfen zu bestehen, aber sie können auch die größten Verräter sein, die Alles und Jeden und sogar ihre eigene Mutter, Schwester und Famillie und natürlich das eigene Land verkaufen würden, um Rache zu üben und dieses Ziel zu erreichen. Das gibt es so bei kaum einem anderen Land.

Man kann ein Land wie Iran und die Handlungsweise ihrer aktuellen Regierung bezüglich der nationalen Sicherheit Irans (und natürlich die eigene Sicherheit der Regierenden), also nicht mit einem Land wie Schweden oder sonstwo vergleichen.

Und das war nur ein Beispiel.

Sarbaze Asadi24-03-11

Es ist beschämend und peinlich zugleich, dass "Prof." Mar-an-di unter dem Deckmantel der Wissenschaft sich derart heuchlerisch über die Situation im nahen Osten und Iran äußert. Dieses Interview belegt eindrucksvoll, wie die iranische Propaganda aussieht. Seine Aussagen entbehren jeder Logik und sind nicht fundiert, die Mühe seine Lügen zu beweisen, unternimmt er erst gar nicht. Als Mitglied der islamischen Diktatur ist er für das iranische Volk ein Fremkörper, und daher ausser Stande die Standpunkte der Iraner zu erklären. Er ist das "wissanschftliche" Sprachrohr der Mullahs.
Er behauptet, dass das derzeitige iranische System die Ünterstützung der Menschen genießt. Wie kann er sowas sagen und sich nicht gleichzeitig der lächerlichkeit Preis geben? Sind etwa die 3-4 Mio. Menschen, die nach den "Wahlen" 2009 unter lebengefahr in Teheran auf die Strassen gegangen sind zufrieden? In allen größeren Städten sind hunderttausende gegen Khamenei auf die Strasse gegangen, sind diese Menschen zufrieden? Sind die Arbeiter, die seit Monaten kein Gehalt bekommen und daher streiken zufrieden? Sind all die Akademiker, die das Land fluchtartig verlassen zufrieden? Sind Frauen, die vergewaltigt werden Hejab zu tragen zufrieden? Sind Jugendliche, denen alles weltliche verboten ist zufrieden?
Aber das gesamte iranische islamistische System fusst auf Lügen, lügen die aber keiner mehr glaubt. Im Zeitalter der Massenmedien haben Lügen kurze Beine. Aber Lügen ist ein legitimes Mittel unter dem Mullah-Regime. Schon der Gründer Vater (Ak-hund Khomeini) dieses Regimes hat gelogen. Im Gegensatz zu "Prof." Mar-an-di nenne ich einige der Lügen Khomeinis und seiner Geträuen,als Beweis, die er aus Frankreich verkündet hat:

-"Water and electricity are allocated to the people free"

- "In an Islamic rule there is no dictatorship"

- "Marxists may claim freedom of speech"

-"The Islamic Republic is different from a theocracy"

- "I will not stand at the head of the state "

- "Bank interest rates are abolished"

- "Do not buy houses, we give everyone a house"

- "Islamic clerics should not form the head of the state"

Herr "Prof" sagt im Iran gebe es eine Opposition mit Zeitungen und Internataktivität. Dabei vergisst er aber zusagen, dass diese Opposition eine andere Seite der gleichen Medallie ist, die von den Iranern mehrheitlich abgelehnt wird. Opposition gegen das herrschende System ist verboten. Opposition innerhalb des Systems wird von den Iranern genauso abgelehnt wie die Regierung. Heute sind sich alle Fachleute einig, dass sehr viele Iraner eine zivile, säkulare Führung wollen. Würde das Regime nicht mit aller Macht und allen Resourcen die Menschen Unterdrücken, würde man sehen wie die Menschen reagieren. Aus lauter Angst werden politisch aktive eingesprert, Medien zensiert, Menschen kontrolliert usw. Sieht so ein Land aus, wo das System von den Menschen Unterstützt wird? Wer die Antwort auf diese Fragen haben möchte, sollte sich in einen bliebigen Ort des Iran begeben und dort mit den Menschen sprechen...

Iraner25-03-11

"Wer die Antwort auf diese Fragen haben möchte, sollte sich in einen bliebigen Ort des Iran begeben und dort mit den Menschen sprechen..."

Wurde mehrmals gemacht Wer die Antwort auf diese Fragen haben möchte, sollte sich in einen bliebigen Ort des Iran begeben und dort mit den Menschen sprechen...

Homayoun H.25-03-11

Hier mal ein etwas älteres Video aus 2009, einige Monate nach den Wahlen, zum Thema Atomprogram im Iran, und zwar von der Doha foundation in Katar! Da ist auch Herr Marandi dabei:

http://www.youtube.com/watch?v=RVZGREqdfZ8

Möge sich jeder selbst ein Urteil bilden.

sarbaze rahbar25-03-11

"mehrheitlich...." starkes Wort, das die Auslandsquerulanteniraner gerne benutzen um eigene Standpunkte besser verkaufen zu können. Wann immer die iranischen Deppen von den vielen US Finanzierten Channel zum Umsturz aufrufen, geschieht eher nichts bis garnichts. Die islamische Republik Iran kann wenigstens immer jährlich oder eben zu gegebenen Anlaß Bilder von PRO Islamische Republik Iran Anhänger vorzeigen, während die Exiliraner oder besser gesagt Vatanforosha nichts ausser lächerliche zusammengebastelte Bilderchen repräsentieren oder Bilderklau von früheren Vatanforsha Unruhen zeigen.
Ich weis, alles Afghaner oder Araber, die man für Sandwich und O Saft auf die Strasse treiben konnte....
Wenn Marandi "pro" I.R.I ist, was ist daran verwerflich? Werden Analysen glaubhafter wenn Shirin Ebadi sich diese leistet? Oder die ganzen, die im Ausland sitzen und sämtliche Instruktionen von den Geheimdiensten bekommen oder den "Oppositionsgruppen" welche manche von denen nichts weiter als das Propagandatool Lüge und Desinformation benutzen?
Für Imam Khamenei-möge Allah seine Seele noch lange unter uns weilen lassen-gehen nachwievor Hundertausende bis Millionen FÜR ihn auf die Strasse, wohlwissend, das ein weiserer Führer im Iran nicht existiert!

Kh26-03-11

Herr Sarbaze Rahbar,
Sie haben Umgangsformen, die sind wirklich nicht zu ertragen. Ich glaube, das was Sie hier machen ist eher kontraproduktiv. Sie stärken all die Kräfte die behaupten, dass das Regime nur 2 bis 5 % Anhänger hat, die aus ungebildeten oder auf irgendeiner anderen Weise limitierten Menschen besteht.

Marandi erzählt doch das selbe,was man von den Regimeleuten kennt. Das selbe gibts bei Ghadafileuten, bei Assadleuten und bei allen Diktatoren. Sie behaupten alle, dass sie beliebt sind, alle Prtoeste von Ausland gesteuert sind. Die CIA und Moassad im Spiel sind etc.

Ich glaube die Menschen in diesen Zeiten lassen sich von solch Propaganda nicht blenden.

Übrigens wurde Iran wegen der massiven Menschenrechtsverletzungen von der Uno-Sonderkomission angeklagt und es wird ein Sonderbeauftragter in den Iran geschickt, um Bericht zu erstatten. Lässt es das Regime erwartungsgemäss nicht zu, dass über die Verbrechen berichtet wird, kommt das ganze vor dem Weltsicherheitsrat.
Paralel dazu wurden von der EU 80 Namen veröffentlich, die gezielt bei den Tötungen und Verbrechen gegen die Bevölkerung beteiligt waren.
Das ganze zeigt uns, dass es nur einen Weg mittelfristig gibt, und das ist Einhaltung der Menschenrechte. Und das gilt für jedes einzige Land im Nahen und Mittleren Osten.

Homayoun H.27-03-11

@kh,

tatsache ist dass Sie ihre Behauptungen "Das Iranische Volk" , "Die Mehrheit der Iraner", will Dies und Das, nicht belegen können. Und alle Zahlen und Statistiken sprechen auch dagegen.

Es gibt eine einfache Erklärung: hätte die Mehrheit der Iraner Das gewollt, was Sie behaupten, gebe es das iranische System schon längst nicht mehr. Vor allem Heute nicht, wo so viele Länder ihre Regimes ändern. Und Sie können dies auch nicht damit begründen, dass man die Menschen nicht lässt oder die Menschen Angst haben, denn wie wir eindrucksvoll sehen, gibt es in anderen arabischen Ländern hundertfach brutalere Regimes die täglich hunderte Menschen töten, und trotzdem schaffen es die Menschen die Diktatoren Einen nach dem Anderen zu stürzen.

Also was läuft im Iran (in ihrem Sinne) schief? Wenn Ahmadinejad genau so ein Diktator ist wie die Anderen. Wieso passiert dann im Iran nichts?

Die Antwort ist sehr einfach: viele Menschen wollen zwar Änderungen und Reform, aber in geordneten und stabilem Rahmen. Ausserdem hat Ahmadinejad einen Weg eingeschlagen, der immer mehr Menschen im Iran zusagt. Er ist der wahre Reformer, nicht Moussavi, nicht Karoubi. Die Menschen wollen weder einen korrupten Geistlichen, noch einen Shah aus Los Angeles noch einen Mojahed-Terroristen aus Paris. Sie wollen einen integeräen starken Mann mit Prinzipien, der gleichzeitig auch Moslem ist, wie die meisten von Ihnen. Sie wollen Jemanden der gleichzeitig ein iranischer Patriot, aber auch auch ein iranischer Moslem ist. Ganz einfach!

Entweder Sie akzeptieren die Wahrheit, oder werden immer Wunschträume zum Besten geben.

KH28-03-11

@homayoun
Ich sage doch das was das Volk die ganze Zeit sagt. Wenn Ahmadinejad so beliebt ist, dann bitte ein Referendum. Er kann seine Leute mobilisieren. Mousavi und Karrubi auch, und wir werden sehen was dabei raus kommt.
Ich persönlich bin mir sicher, dass daran kein Weg dran vorbei läuft. Das Regime hat aus unserem Präsidenten Mousavi und Karrubi ungewollt einen Märtyrer gemacht. Ewig wird man den Druck nicht standhalten können.

Sie fragen nach den Unterschieden zwischen den Arbaber und den Persern. Warum es dort so schnell voran geht und bei uns nicht?

Weil die grüne Bewegung eine gewaltfreie ist. Man kämpft gewaltlos gegen eines der blutrünstigsten Regime unserer Zeit. Es braucht alles seine Zeit.

sarbaze rahbar28-03-11

@homayoun
Ich kann ihnen nur zustimmen. Ich selbst bin nicht gegen ein Umlenken im Rahmen der islamischen Verfassung, bin nicht gegen Reformen die Iran guttun. Aber ich beziehe strikt Partei für die islamische Regierung und glaube, das kein Präsident dem Iran so gut getan hat wie Dr. Ahmadinejad. Meine durchaus sehr emotionale Haltung zur Regierung Irans ist bedingt durch die Tatsache zustandegekommen, das ich erstmals in der frühen iranischen Geschichte die Chance sehe, das Iran einen Quantensprung richtung Fortschritt und Entwicklung machen kann, ohne fremde Hilfe und ohne einem Marionettenregime der USA zu sein.
Sicherlich müssen im Iran noch unzählige unerträgliche Zustände ausgemerzt werden aber da ich fest an der Besserungsbereitschaft von Menschen wie Dr. Ahmadinejad glaube, lohnt es sich allemal die islamische Republik Iran zu unterstützen. Man hat es netterweise mit Grün und Moussavi versucht, wollte durch die Hintertür der islamischen Republik, die Stärke des Iran aushöhlen und hatte gehofft, Moussavi würde das Land schon irgendwie für die West Schurkenstaaten "öffnen". Aber weder Moussavi noch Karroubi stehen für einen glaubhaften Wandel im Iran. Besonders aber nicht der Ex Schatzmeister der Shohada foundation, Karroubi, welcher sich korrupterweise an den Geldern der Shahid familien bereicherte und nun über Hochhäuser im Iran verfügt. Interessant ist, das all die iranischen Schreihälse im In und Ausland, ständig die Korruption jener Leute anprangerten. Moussavi und Karroubi als Teil des "Terrorrigme" anklagten aber bedingungslos bereit waren, jene plötzlich zu unterstützen, die man gestern noch zum Teufel wünschte, nur um den Staat abzuschaffen. Ein anderer Punkt warum ich Iran abgewandte Exiliraner alle als Fakes betrachte, ist, das sie zwar auf das Grüne Steckenpferd aufgesprungen sind aber OHNE Moussavi und Karroubi als ihre Leithammel angenommen zu haben! Wer hat schon die Grünen Demos von England bis Deutschland gesehen, wo die Bilder von den beiden Querulanten gezeigt wurden? Man griff wieder einmal nach dem Strohhalm der einem zugedreht worden ist und dachte, es könnte ja diesmal mit Grün klappen. Es zeigt auch, das die Menschen im Iran immernoch abgekoppelt sind von den Vatanforosha die sich ins Ausland verkrümmelt haben und lediglich Wochenendrevolutionäre spielen. Selbst Grün im Iran ist nicht gleich Grün im Exil. Ebadi wurde nach Europa geholt weil man sich dachte, sie würde sowas wie die ultimative Revolutionsgestalt gegen die islamische Republik Iran werden aber Pustekuchen, die Dame entpuppte sich als kleiner Silvesterkracher ohne lauten Knall.
Selbst die Amerikaner nehmen langsam und schmerzvoll zur Kenntnis, das der Iran und seine Regierung weder mit Krieg noch mit Propaganda oder Farben kleinzukriegen ist.
@KH
Ich denke bei Menschen wie Ihnen werden sich meine Umgangsformen nie wirklich ändern, ich mag Iraner wie sie einer sind genauso wenig wie ihresgleichen mich mag. Damit kann ich aber leben. Ich diene meinem Volk, der Regierung Irans mit mir allen vorhandenen Möglichkeiten. Wenn sie aber glauben, das ich alles Hinnehme was im Iran geschieht, dann täuschen sie sich. Da sie aber von dem "blutrünstigsten Regime unserer Zeit" sprechen behalte ich mir vor, von der zurzeit "besten Regierungsform unserer Zeit zu sprechen"
Den Rest über mich hake ich einfach als Exilanten comody ab!:D

Homayoun H.28-03-11

@KH, sie reden wieder vom "VOLK". "ich sage das, was das VOLK will". Reden Sie doch einmal nur für sich und ihre Gesinnungsgenossen!

Akh ja, dieses Zauberwort "Referendum"! Wir hatten unser "Referendum" 2009, und die Mehrheit hat für Ahmadinejad gestimmt. Warum sollte der Iran nun nochmal wählen, weil die Verliererseite es will? Das ergibt keinen Sinn. Fälschungsvorwürfe wurden auch schon wiederlegt, also macht es noch weniger Sinn. Warten Sie auf die nächsten Wahlen, und wählen Sie dann wen Sie wollen (natürlich wird man im Iran niemals "spezielle" Kandidaten aus dem Ausland zulassen).

p.s. Gewaltfrei ? Ja, wir haben gesehen wie gewaltfrei Manche sind. Ich wette, hätte man gewissen Leuten im Iran Panzer gegeben, sie würden ganz Tehran Platt machen. Nein mein lieber, ihr Problem ist einzig die geringe Anzahl der Leute die Sie noch mobilisieren können. Es sind einfach nur noch paar Tausend Leute im ganz Iran die überhaupt noch auf die Straße gegangen sind, geschweige denn Chaos und Umsturz wollen. Fakten!

KH28-03-11

köstlich.
Sarbarze Rahbar schreibt:
Ich diene meinem Volk, der Regierung Irans mit mir allen vorhandenen Möglichkeiten.

Na das habe ich doch stark angenommen. Man muss sich seine Dienste doch gut bezahlen lassen. Ich bin ganz auf Ihrer Seite.
es gibt sogar mittlerweile ein Wikipedia-Eintrag unter Sandis-Khora.

Ach ja der vom Volk geliebte Präsident hat ja heute glaube ich nach Shah-Vorbild eine Feier zu Noruz abgelassen. Da waren die mächtigen Staatschefs von Tadjikistan(richtig geschrieben?) Turkmenistan, Burundi, Tansania und Afghanistan und von ein paar anderen Ländern deren Namen ich nicht behalten konnte, sonst wollte keiner dort hin.
Schauen Sie die Türkei hat 7 % Wirtschaftswachstum, die Araber bekommen eins nach dem anderen Demokratien. Dubei, Khatar, Oman sind schon längst fortschrittliche Staaten.

Unsere armes Iran ist mittlerweile auf einem Level wie Afghanistan, Malawi und Mouamibque.
Wäre das Öl nicht da, wäre Iran Iranestan und ihr Basiji Mr Sarbaze Rahabar würdet kein Sandis mehr bekommen.
Wir kann man sich hier hinstellen und Dr-Gholabi Ahmadinjead und Mollah Geda khamenei so preisen.
Merken Sie da nichts?

Schauen Sie. Wir haben wie schonmal erwähnt alleine 14000 Doktoranden, 1500 Professoren im Ausland. Wir haben Künstler, Dichter, Intelektuelle im In und Ausland wie keines unserer Nachbarn. Nennen Sie mir bitte einen einzigen Menschen ( der morede Eftekhar hast) der auf der Seite des Regimes ist und ich werde hier für immer schweigen.

Alle paar Monate ein paar TausenBärtige bezalhlte Basiji aus Dörfern aufgalopieren lassen und sagen schaut her, hier ist das Volk und wir sind beliebt hat in den 80ern und 90ern wunderbar geklappt. Aber diese Zeiten sind vorbei.

Der 007 Moslehi(Falls Sie nicht wer das ist Herr Homayoun, das ist der Informationsminister vom Iran, und im übrigen mein Hamshari). hat ja behauptet, dass man massiv im Internetspionage investieren will, sowohl im Inland und im Ausland. Falls er sowas wie Internet-Propaganda meinte, dann gute Nacht Islamische Republlik Iran.

Homayoun H.28-03-11

Sie sind mir schon ein lustiger Zeitgenosse Herr KH. Das ist ja fast schon eine Tragikömodie was Sie hier von sich geben. z.B.

KH: "Ach ja der vom Volk geliebte Präsident hat ja heute glaube ich nach Shah-Vorbild eine Feier zu Noruz abgelassen. Da waren die mächtigen Staatschefs von Tadjikistan(richtig geschrieben?) Turkmenistan, Burundi, Tansania und Afghanistan und von ein paar anderen Ländern deren Namen ich nicht behalten konnte, sonst wollte keiner dort hin."


Ja Herr KH, das (und diese Länder deren Namen Sie nicht aussprechen können) sind eben Länder die Norooz feiern. Oder haben Sie erwartet dass USA und Deutschland mitfeiern? Ja ist denn schon Weihnachten?

http://en.wikipedia.org/wiki/Nowruz#Countries_that_have_Nowruz_as_a_public_holiday

Ich muss mich eben beherrschen nicht einen riesen "LOL" hier reinzuschreiben.

Herr KH, beschäftigen Sie sich erstmal mit ihrer eigenen Kultur und Geschichte, und schauen Sie nicht immer auf welche Feiern USA, Italien oder Frankreich auftauchen, damit Sie dann voller Stolz sein können. Das ist echt traurig was Sie von sich geben. Basiert ihr Selbstbewusstsein auf solche Banalitäten? Und etwas peinlich ist das auch! Sie behaupten doch immer, dieses Regime hat keine Kultur oder hat die iranische Kultur zerstört, usw., und dann wissen Sie nicht mal welche Länder Norooz feiern!

Zemnan, man aghaye Moslehi ro ham khoob mishnasam. Va kheyli kesaye dige ke shoma nemishnasi. Shoma behtare be fekre khodet bashi va ettelaate Siyasi va Farhangiye khodeto Afzayesh bedi. Ya Ali Madad

Le Mec29-03-11

Was mich besonders aufregt sind die immer wieder auftauchenden Behauptungen, ja fast schon Wünsche, einiger Exil-Iraner, die Iran zu einem armen rückständigen Land machen wollen. Diese Leute waren offensichtlich schon einige Jahre, vielleicht sogar jahrzehnte nicht in Iran und glauben offenbar auch nur Berichte über Irans Fortschritt/Rückständigkeit von Leuten, die ebenso lange nicht im Land waren.




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