Schlüsseldokumente
- US-Studie: Mehrheit der Iraner für die Islamische Republik
- Interview mit dem ehemaligen deutschen Botschafter Bernd Erbel über Iran
- Geopolitische Lage im Nahen Osten erfordert einen Schwenk in Richtung Iran
- Energieabhängigkeit von Russland: Iran-Sanktionen rächen sich
- Religiöses Oberhaupt und Kosmopolit mit gesellschaftlicher Weitsicht: Wer ist Ayatollah Khamenei?
- Die Syrien-Krise, die Achse des Widerstands und das politische System Irans
- Zehn Wege, um Irans Handlungslogik zu verstehen
- Wie demokratisch ist die Präsidentschaftswahl in Iran?
- Iran als Schutzmacht der Christen im Nahen Osten?
- Befindet sich Iran auf dem Weg der Unabhängigkeit vom Öl?
- 20 Gründe: Warum Iran keine Atombombe will
- Staatsordnung Islamische Republik in Iran: Zwischen Prinzipialismus und Flexibilität
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Proteste in Syrien: Iran rügt Vereinigtes Königreich

Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad (r.) empfängt Syriens Präsident Baschar Al-Assad (l.) 2010 in Teheran.
Teheran, 13. Juni (Press TV/Irananders) – Iran hat das Vereinigte Königreich wegen seiner jüngsten Anschuldigungen gerügt, dass die Islamische Republik Ausrüstung und logistische Unterstützung nach Syrien liefern würde, um die Unruhen in diesem arabischen Land zu unterdrücken.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, sagte in einer Stellungnahme, dass Großbritannien gelegentlich im Nahen Osten interveniert und unter den dortigen Staaten Spannungen schürt. Mehmanparast wies darauf hin, dass die Muslime des Nahen Ostens die Äußerungen des britischen Außenministers richtig einzuordnen wissen, da ihnen bewusst ist, dass diese nur im Einklang mit den kolonialistischen Zielen Großbritanniens einhergeht. Gleichzeitig empfahl er den britischen Staatsmännern aus ihren Fehlern der Vergangenheit zu lernen.
Mohammad Ali Habibollahi, Leiter des iranischen Außenministeriums für Westeuropa, sagte zu den britischen Vorwürfen: „Die Ausführungen [des britische Außenminister] sind völlig unbegründet und Teil einer Reihe von falschen Behauptungen.“ Im Hinblick auf die Niederschlagungen von Aufständen in anderen arabischen Ländern fügte er hinzu, dass die britische Regierung nicht qualifiziert sei, solche Statements über Iran abzugeben, insbesondere weil Großbritannien in einigen Ländern Militärs ausbildet, die gegen das eigene Volk eingesetzt werden. Ramin Mehmanparast kritisierte zudem die britische Regierung für die großzügige Unterstützung Israels und deren Gleichgültigkeit gegenüber der Tötung unschuldiger Palästinenser durch Tel Aviv.
Am Samstag, den 11.06.2011, hatte der britische Außenminister William Hague Iran vorgeworfen, Syrien zu helfen, die Proteste der Opposition gegen die Regierung zu unterdrücken, indem die Regierung in Teheran mit Ausrüstung und Know-How Damaskus aushilft.
Als die Islamische Republik 2009 nach den Präsidentschaftswahlen die Proteste der unterlegenen „Grüne Bewegung“ niederschlug, hieß es damals, dass Syrien Teheran unterstützten würde.
Schlüsseldokumente
- US-Studie: Mehrheit der Iraner für die Islamische Republik
- Interview mit dem ehemaligen deutschen Botschafter Bernd Erbel über Iran
- Geopolitische Lage im Nahen Osten erfordert einen Schwenk in Richtung Iran
- Energieabhängigkeit von Russland: Iran-Sanktionen rächen sich
- Religiöses Oberhaupt und Kosmopolit mit gesellschaftlicher Weitsicht: Wer ist Ayatollah Khamenei?
- Die Syrien-Krise, die Achse des Widerstands und das politische System Irans
- Zehn Wege, um Irans Handlungslogik zu verstehen
- Wie demokratisch ist die Präsidentschaftswahl in Iran?
- Iran als Schutzmacht der Christen im Nahen Osten?
- Befindet sich Iran auf dem Weg der Unabhängigkeit vom Öl?
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In Anbetracht ihrer Geschichte und ihreres gegenwärtigen Verhaltens müsste jedem Briten eigentlich die Schamesröte ins Gesicht schlagen.