Iran: Neue Sanktionen unwahrscheinlich

Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki. Im Iran hat das Recht auf die Urananreicherung schon religiöse Züge bekommen.
Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki sagte heute in Teheran nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr News, dass neue Sanktionen gegen seinen Land äußerst unwahrscheinlich wären.
"Es ist wichtig, dass alle Parteien miteinander in der Atmosphäre von Kooperation anstatt Konfrontation verhandeln", sagte er.
Iran ist seit 1968 Unterzeichnerstaat des Atomwaffensperrvertrages und hat nach diesem Vertrag das Recht auf Urananreicherung. Zudem ist nach diesem Vertrag die Atomstaaten verpflichtet Iran bei der Uran-Anreicherung zu helfen. Die USA und andere Staaten berufen sich jedoch auf drei UN-Sicherheitsratresolutionen, die den Iran dazu auffordern seine Uran-Anreicherung zu stoppen. Die internationale Organisation IAEA hat die Oberaufsicht auf das Nuklearprogramm und konnte nie eine militärische Nutzung bestätigen.
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