02.12.2014 Redaktion

Polit-Talkshow über die Aussichten auf ein Atomabkommen und seine Widersacher


Anfang letzter Woche ist in Wien die Frist für ein Nuklearabkommen zwischen der G5+1 (USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, China und Deutschland) und der Islamischen Republik Iran hinsichtlich des iranischen Atomprogramms um weitere sieben Monate verlängert worden. Die Reaktionen darauf fielen unterschiedlich aus. 

Am 27. November strahlte die „Deutsche Welle“ dazu eine Talkrunde aus. Thema der Gesprächsrunde waren unter anderem die Erfolgsaussichten bei den weiteren Verhandlungen, die Rolle der Hardliner in Iran und in den USA sowie Israels und Saudi-Arabiens. Weiterhin ging es um die Frage, ob die Vereinigten Staaten von Amerika - auch angesichts des Vormarsches des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) - bereit wären, die Islamische Republik Iran als Regionalmacht zu akzeptieren.

Gäste der Sendung waren Shayan Arkian (Chefredakteur von IranAnders), Günter Knabe (ehem. langjähriger Leiter der Asien-Abteilung der "Deutschen Welle") und der Politikberater Friedrich Thelen. Die Sendung wird im Folgenden wiedergegeben:



Chah03-12-14

Well done, Mr Arkian.

Andreas Lotter03-12-14

Nachdem sich die westlichen Länder dem Diktat der USA beugten und Rußland wieder zum Feind erklärten wären sie nicht gut beraten nun zu riskieren den Iran in das Lager der Gegner abgleiten zu lassen. Rußland streckt bereits seine Fühler zur Türkei aus, der Schulterschluß mit dem Iran liegt da nahe. Daraus kann sich ein großer Gegenblock zum Westen bilden, bestehend aus den drei bereits genannten Ländern inklusive China und weiteren asiatischen Ländern.

Der Iran ist derzeit noch immer offen statt dieser Koalition sich gegenüber dem Westen zu öffnen und sich im neuen Geokonflikt Westen gegen Rußland zumindest neutral zu bleiben.

Und der Westen sollte schleunigst kapieren das er nicht gut beraten ist Rußland und den Iran gleichzeitig zu Feinden zu erklären.

Lisa-Lotte12-12-14

Super, Sie haben sich Ihren Namen "Iran Experte" bestens verdient. Sie leisten hervorragende Arbeit, die Ihre Leser sehr zu schätzen wissen.




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