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09.11.2012 Kulpash Konyrova

Iran an den Westen: "Was Dich nicht umbringt, macht Dich stärker"


Irans Ayatollah Khamenei und die übrigen Staatsführer beim Freitagsgebet in Teheran

Freitagsgebet in Teheran unter der Leitung des religiösen Staatsoberhauptes, Ayatollah Ali Khamenei. Hinter ihm die übrigen Staatsführer und die Gläubigen. (Archivphoto)

Iran ist zuversichtlich, dass die gegen das Land verhängten Sanktionen die Islamische Republik nur stärker machen. „Was uns nicht umbringt, macht uns stark. Die wirtschaftlichen Sanktionen, die die USA und die EU gegen Iran wegen seines Atomprogramms verhängen, werden den gegenteiligen Effekt haben“. Das erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums Ramin Mehmanparast am zehnten Jahrestag des "Eurasischen Medienforums".

Mehmanparast sagte, dass die Medien in Zeiten der Globalisierung und der Informationstechnik für die korrekte Berichterstattung über die Ereignisse in der Verantwortung stünden. „Wäre Iran die Möglichkeit gegeben, den Völkern seine Handlungslogik zu erklären, dann könnten viele Probleme, denen wir heute begegnen, vermieden werden“, so der Sprecher.

Das Atomprogramm, an dem Iran arbeitet, wird im Ausland bekanntlich vielfach mit großer Sorge beobachtet und es hat zu harten wirtschaftlichen Sanktionen der EU und der USA geführt. Und so war eine der ersten Fragen, die die Journalisten an Mehmanparast richteten, wie Teheran auf das neue Sanktionspaket, das US-Präsident Barack Obama letzten Monat angekündigt hat, antworten würde.

„Es sind nun 32 Jahre vergangen, in denen die USA Sanktionen gegen uns verhängen. Was ist das Ergebnis? Unsere Wirtschaft ist sogar noch stärker geworden, und unser Land befindet sich nun unter den ersten Zehn der technologisch entwickelten Länder“, machte er geltend.

Auch die Befürchtungen, dass das Staatsbudget wegen des EU-Embargos auf iranisches Öl große Einbrüche erleiden würde, wies er zurück: „Die Öleinnahmen machen 42% der Staatseinnahmen aus. Die Öl-Exporte in die EU betragen 18% der gesamten Öl-Ausfuhren. Wenn Sie diese beiden Faktoren berücksichtigen, dann könnten die Ausfälle, die auf die EU-Sanktionen zurückgehen, sieben Prozent [der staatlichen Gesamteinnahmen, Anm. d. Red.] ausmachen. In Wirklichkeit sind sie jedoch nicht höher als drei Prozent. Sie sehen, das ist ein geringer Betrag“, so Mehmanparast.

Auf die Frage nach einem möglichen israelischen Militärschlag gegen Iran entgegnete der Sprecher, dass Teheran alle Angriffe auf die Islamische Republik erwidern werde. „Sollte das passieren, dann wird jedem Aggressor ein gewaltiger Gegenschlag beschert. Aber ich hoffe, dass die Vernunft die Oberhand behält.“

Auf die Frage, in welcher Phase sich der Bau des iranischen Teils der interkontinentalen Schienenstrecke Uzen-Etrek-Gorgan befinde, antwortete Mehmanparast, dass Iran die Arbeiten an seinem Abschnitt der Strecke bis März 2013 vollständig abgeschlossen haben wird. Die Strecke soll die drei Länder Kasachstan, Turkmenistan und Iran verbinden. „Ich bin sicher, dass das Volumen an kasachischer Getreideausfuhren über Iran in den Persischen Golf signifikant steigen wird, wenn die Strecke funktionsfertig ist“, so der Sprecher.

Er hob hervor, dass der gesamte Güterverkehr auf der Strecke zehn Millionen Tonnen im Jahr umfassen werde. "Das Projekt wird allen drei Ländern nützen, Kasachstan, Turkmenistan und Iran. Alle drei Seiten werden an einer frühen Lösung der Probleme interessiert sein, die mit dem Ausbau der Zusammenarbeit einhergehen", schloss Mehmanparast.


Von Kulpash Konyrova, kasachische Journalistin, erstmalig erschienen bei der Zeitung „New Europe“ (Medienpartner der EU) am 22. Oktober 2012. Übersetzt von Leo Schmitt.


PerserPower10-11-12

"Was uns nicht umbringt macht uns stärker" ist das Motto des iranischen Volkes gegenüber der mordenden Machthaber.Die Wirtschaft ist so stark das die Inflationsrate nicht mehr angegeben wird, sogar so Stark das der Rial wertloser ist als die Afghanisch Währung.Über 20% der Bevölkerung muss Hungern, die Arbeitlosenquote steigt stündlich.Das Terrorregime ist Ende und versucht mit immer mehr Gewalt die Massen zu kontrollieren.Das Motto des Regimes heißt nach mir die Sinnflut und so versuchen sie Iran und Iraner solange wie sie können zu Schaden.Sattar lässt Grüßen

Reza11-11-12

„Wer a sagt muss auch b sagen“
Es ist schön zu sehen, dass Herr Mehmanparast vom kapitalistischen Verbrechersystem eine korrekte Berichterstattung über das sogenannte islamische System verlangt. Herr Mehmanparast, so naive können Sie doch nicht sein, um vom Feind Gnade zu erwarten. Aber da Sie nun in aller Ehrlichkeit diese Forderung aussprechen, möchte ich Sie daher bitten, diese Möglichkeit auch den Bürgern in unserer gemeinsamen Heimat einzuräumen. Herr Mehmanparast Versuchen Sie es erst vor eigner Haustür durchzusetzen. Verlangen Sie bitte von der iranischen Bild-Zeitung ( Keyhan )und deren Chefredaktor mit seiner negativen Ausstrahlung, die Kilometer weit reicht, eine korrekte Berichterstattung über Ereignisse, über das politische, soziale und wirtschaftliche Leben der Menschen im Iran. Da bin ich mir sicher, Sie werden bald konfrontiert sein mit Sharitmadari, dem Seher, der Sie in seiner Glaskugel und seinen Knochen als einen bezahlten Agenten des Westens gesehen aber aus politischer Rücksichtnahme und Sicherheitsgründen nichts bloss gestellt hatte.

mazani13-11-12

An Irananders,wir brauchen keine kasachische journalistin,daß uns mut macht.obwohhl ich zewimal für ahmadinejad gestimmt habe,aber ich hofe der man wird bald geschichte,wir stehen in naneosten mit den rücken an der wand und das ist einer verdienst der regierungs ahmadinejad und der Amerika hat die Arabische Frühling für Iran in eine Winter verwandelt,wir könen es nicht verlügnen.Man sieht ergebnise in lybien, ägypten,Yemen. In lybien der zuletz der Amerikaner und kinderdiebe Französe ein Dorn in auge war herschen nun westliche Firmen.Morsi in ägypten ist ein nummer für sich,der schickt erdte ermahnung richtung Iran mit dem solidarität mit Emirate Arabien als wäre das hauptziel der ägyptische Aufstand den E.A gegen den Iran zu unterstützen obwohl wir haben Jahrezehnte lang Akhawn Moslemin(Akhawan Teufel) bedinungslos Moralisch und finanziel unterstütz,von Yemen besser zu schweigen und Beduinnen könige in Jordanien und Golfststten lachen über uns bestimmt und ausgerechnet Syrien,einzige Arabishe unabhänige Statt und ehrliche freund von uns wird von alle seite angegerifen,von Erdogan bis saudi,von Europa bis schwarze Teufel Obama.wir hatten die möglichkeit nach der Tunesiche Revolotion ganze Islamische länder gegen der verhaste zionistische Regiem zu bringen und mit unsere freund in Irak und schitten in Saudi Arabien köntten wir sanktionen gegen Usa und generell westen verhängen nicht umgekehrt.in westliche medien würde als Drakula vorgestellt,aber im wahrheit der ist wie eine Taube.wir haben den letzte zwei Jahre geschlafen und diese Artikel ist einfach zweckoptimismus,unsere potenziel ist weit mehr als diese Regierung,daß uns in die weltbühne repräsentiert.

sarbaze rahbar-basijisupporter14-11-12

mehmanparast hat absolut recht mit diesem zitat: „Wäre Iran die Möglichkeit gegeben, den Völkern seine Handlungslogik zu erklären, dann könnten viele Probleme, denen wir heute begegnen, vermieden werden“

ein vortreffliches zitat von ihm und auch so fortschrittlich zugleich, denn der westen bedient sich der medien um ihre aggressiven, unrechtmaessigen standpunkte und ambitionen gegen iran deutlich zu machen. der einfache verbraucher glaubt natuerlich diese propaganda und das ist letzlich was zaehlt. so wie sich einige naive iranische buerger die persischen auslandschannel des pentagon anschauen und deren meinung eins zu eins uebernehmen, glauben naive westbuerger eben auch nur was der mainstream zu sagen hat. aber irans standpunkte zur weltwirtschaft, bewaeltigung von konflikten, religioesen auseinandersetzungen etc sind kostbare standpunkte und ernstzunehmende alternativen zur gegenwaertigen mediaindustrie des westens. unter fadenscheinigen vorwaenden wurde der alternative channel Press TV abgeschaltet um mainstreamkontraere meinungen zu unterdruecken. iran hat es leider versaeumt in diesem punkt energischer zu sein, deshalb ist der channel weg. sicherlich ist die westpropaganda eine riesige industrie, der man sich nur schwer entgegenstellen kann aber iran hat das potenzial und das budget dem entgegenzutreten. und so haben heute iranische exilverbrecher und iranfeindliche institutionen zwar die meinungshoheit ueber iran in der hand aber mit mehr anstrengung wuerde iran das meinungsmonopel ueber sein system zurueckgewinnen. insgesamt hat iran aber wohl schon vorrausgesehen, das geschaefte mit dem westen immer nur von derer politischen laune oder dem doktrin der USA abhaengig sind. da ist asien schon ein weitaus pragmatischerer partner, der weis wo seine interessen geschuetzt werden muessen. deshalb haben uns die sanktionen auch stark gemacht, weil wir unseren markt wachsenen staaten geoffnet haben. uns bringt also nichts so schnell um, weder die nie sich erfuellenden wuensche der iranischen exilanten auf fall der islamischen republik iran noch die angriffe der USA oder ihrer versallen!

Anonym16-11-12

Das auf Ideologie basierende Unrechtssystem der Mullahs hat leichtfertig durch seine aggressive Haltung diese Sanktionen mitverschuldet. Während die Mullahs samt ihrer Vasallen in Reichtum und Pracht leben, müssen andere um Haus und Hof fürchten.
Verbrecher Mehmanparast vergisst zu erwähnen, dass die Sanktion doch leider Menschen umbringen. Manche sterben weil sie keine ausländischen Medikamente mehr erhalten und die von Mullahs produzierten allenfalls Müll sind, wieder andere werden direkt von den Mullahs ermordet, weil sie die Probleme benennen, wie der iranische Held Sattar Beheshti.
Das die Sanktionen wirken ist kein Geheimnis und selbst die parasitären Mullahs verleugnen es nicht. Die Mullahwährung mit dem hässlichen Konterfei Khomeinis ist weniger wert als Klopapier und die einzige Einnahmequelle des Landes, das Öl, kann kaum exportiert werden.
Anstatt in solch einer Situation Verantwortung zu übernehmen und richtige Entscheidungen im Sinne des Volkes zu treffen, übertreffen sich die Herren Mullahs und Co. in leeren Parolen. Eher konkurrenziert sich das System die letzten Enklaven der Freiheit im Iran zu beseitigen, das Internet zu zensieren und Frauen noch mehr an den Rand der Gesellschaft zu schieben.
Das einzig gute an der Situation ist, dass die Iraner den Islam als fremd und uniranisch erkannt haben, und diese menschenverachtende Ideologie aus arabischer Feder zukünftig ein für alle mal beseitigen, und das wiederum wird das einzige positive Vermächtnis der Mullahs und Unterdrücker der Freiheit und Demokratie.

christian zimmermann16-11-12

Pure Durchhalteparole, die Nazis haben auch bis zum letzten tag Durchhalteparoplen verbreitet, ob wohl jeder wußte, dass das System am Ende ist. Das endet dann wie bei Hitler mit der aller letzten Parole: Wenn ich(Hitler) nicht siege, ist es das Volk auch nicht wert zu überleben.
Sicher ist der Untergang der Herrscher und das das Volk jeden Diktator überlebt.

Reza18-11-12

@mazani

Nicht ein Herr Ahmadinejad , nicht die einzelnen Funktionäre sind Schuld an allem. Diese Leute tragen sicherlich zu diesem miserablen Zustand bei. Die erbärmlichen Darbietungen der Funktionäre bei diversen Gelegenheiten geben vielen von uns den Anlass diese Leute als Alleinschuldige zusehen, ich bin aber der Meinung, wer die ganze Sache personalisiert, verliert den Blick für Zusammenhang, nämlich für das politische System. Wir sollten erkennen, diese sind halt das Produkt eines Systems, das seit 33 Jahren Parolen skandiert und Maulheldentum als eine Disziplin in sein Programm aufgenommen hat. Nicht dass andere Systeme anders wären. Ich bin der Meinung, jedes Systems spielt mit Menschen, es belügt und betrügt Menschen, manches mehr und manches weniger.

Sie sagen „Iran steht mit dem Rücken zur Wand“, das politische System im Iran stellt die Ideologie über die Menschen, statt die Fähigkeit der Bevölkerung und das Geschehen zu verstehen und die Menschen zu erheben, die Moralvorstellungen und Solidarität unter Menschen zu stärken, redet es von oben herab, es schreibt den Menschen vor, wie sie sich zu verhalten und zu benehmen haben, was sie essen und trinken sollen, was sie anziehen sollen, welche TV-Programme sie sich an schauen sollen und ……………
wenn ein System die Menschen für Werkzeug hält und sie auch als solches einzusetzen versucht, wenn ein System die Menschen und ihre Sorgen und Bedürfnisse nicht ernst nimmt, ist es kein Wunder, dass so ein System irgendwann mit dem Rücken zur Wand steht.
Das sogenannte islamische System im Iran hat seit 33 Jahren die Macht und alle Möglichkeiten in seinen Händen das Land zu einem Besseren und zu einem Stärken zu machen. Wirft man aber einen Blick auf das politische, gesellschaftliche und soziale Leben, erkennt man vieles, was nicht richtig ist. Aber statt die moralische Verantwortung zu übernehmen und den Menschen das eigene Versagen ein zu gestehen, schiebt das System die Verantwortung von sich fast für alles und macht je nach Tageslaune irgendeinen Feind verantwortlich. Als ob die Amis und Co. 33 seit Jahren das Land regieren. Sie haben uns auch Schlägertrupps, politische Gefangenschaft, Einzelhaft, Folter, Attacken auf Kritiker und kritische religiöse Würdenträger, Überfall auf Privathäuser und die Zerstörung von Privatbesitzt, Prostitution, eine enorme Kluft zwischen Arm du Reich, Drogen, Arbeitslosigkeit, und eine Perspektivlose Jugend beschert.




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