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27.04.2010 Ralf Abbasi

Nach 31 Jahren: Iran erhält immer noch nicht Geld zurück


Iran, Cheftain

Eine von Iran verbesserte Version des britischen Panzers Cheftain. Von den 1.500 bestellten Panzern erhielt Iran nur 185. (Archivphoto: ISNA)

Das Vereinigte Königreich kündigte an, dem internationalen richterlichen Urteil von Den Haag nachzukommen, und 650 Millionen Dollar an Iran zu transferieren. Das Geld wird jedoch wegen bestehender Sanktionen in Teheran nicht ankommen.

Hintergrund ist ein 30-jähriger Rechtsstaat zwischen beiden Staaten. Der Shah orderte seiner Zeit 1.500 britische Cheftain Panzer und 250 Militärfahrzeuge in Wert von 650 Millionen Dollar. Der Vertrag wurde nach der iranischen Revolution 1979 storniert, Iran hat jedoch das bezahlte Geld nicht zurückerhalten.

Die 650 Millionen Dollar werden nun auf ein eingefrorenes Konto mit iranischem Vermögen transferiert, in dem sich inzwischen seit der iranischen Revolution sanktionsbedingt schon 976 Millionen Pfund Sterling angesammelt haben.

Seit der Revolution von 1979 ist Iran mit einigen westlichen Staaten in einen Rechtsstreit getreten, weil Geschäftstransaktionen von vor der Revolution nach der Revolution ohne Kompensationen storniert wurden. Im Hinblick darauf vertraut die iranische Führung - Opposition und Regierung - dem von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vorgeschlagenen Austausch an Uran, wenn dieser nicht simultan verläuft, nicht.


peter21-01-13

Iran ist und bleibt ein steinzeit- staat




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