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Ein schiitisch-sunnitischer Kampf?


Konferenz in Iran über Annäherung zwischen Schiiten und Sunniten

Alljährlich findet die von Staatsgründer Ayatollah Ruhollah Khomeini gestiftete „Woche der Islamischen Einheit“ statt, wo sunnitische und schiitische Prediger und Würdenträger aus 50 Ländern an den verschiedensten Symposien und Konferenzen in Iran teilnehmen.

Ein authentisches Verständnis der sich im Umbruch befindenden islamischen Welt setzt in diesem stark von der Religion geprägten Kulturkreis voraus, dass ausreichend Information über die komplexen religiösen Strömungen und Diskurse vorhanden ist. Erst dann ist es möglich die Dynamiken der Region auf allgemeinere Parameter herunter zu brechen. Leider gehen viele Autoren und Journalisten heute einen umgekehrten Weg. Man beharrt auf eine anfangs aufgestellte, irreführende Hypothese und interpretiert die Ereignisse durch diese Brille.

Stefan Buchen lieferte auf dem öffentlich finanzierten Portal der Deutschen Welle Qantara.de ein Paradebeispiel für so eine Fehlinterpretation. In seinem Artikel "Schiitisch-sunnitischer Konflikt: Öl ins Feuer" widmet er sich dort seiner populärwissenschaftlichen Anfangshypothese, wonach die schiitischen und sunnitischen religiösen Autoritäten der islamischen Welt sich gegenseitig aggressiv öffentlich an den Pranger stellen würden, so sehr, dass er begonnen hat Anzeichen dafür dort zu identifizieren, wo sie gar nicht bestehen. Den Monat Ramadan erklärt er kurzerhand zum Monat des Hasses und beschuldigt unbegründet den bekannten iranischen Ayatollah Ahmad Jannati des Predigen „sektiererischen Hasses“. Solche Behauptungen dürften bei jedem Islam- oder Iran-Kenner und Fachkundigen Verwunderung auslösen und sind Anlass genug, das Thema kritisch zu betrachten.

Natürlich gibt es sie, die innerislamischen Hassprediger, die konfessionellen Spalter und Sektierer in der islamischen Welt, die den größten Feind jeweils bei den schiitischen oder den sunnitischen Muslimen ausmachen. Selbst auf deutschen und englischsprachigen Youtube-Kanälen sind Figuren zu finden, laut denen schon längst ein wilder Religionskrieg herrscht. Nun machen es sich aber Analysten wie Stefan Buchen sehr einfach und wenden die Logik eben jener Hassprediger an, um die religiösen Diskurse der islamischen Welt samt ihrer politischen Auswirkungen auf einen vermeintlich alles bestimmenden sunnitisch-schiitischen Gegensatz zurückzuführen.

Dem Ayatollah Ahmad Jannati, Vorsitzender des Wächterrats und gelegentlicher stellvertretender Freitagsprediger von Teheran, bescheinigt Buchen zum Beispiel sektiererischen und verdummenden Hass zu verbreiten und Mitauslöser eines vermeintlichen innerislamischen Religionskriegs zu sein. Bei solch starken Vorwürfen ist die Annahme berechtigt, dass man auf entsprechende Äußerungen Jannatis treffen sollte. Das Gegenteil ist aber der Fall. „Es gibt keinen Grund für Krieg zwischen Kurden und Arabern, Sunniten und Schiiten. Sammelt Euch alle unter einer Flagge“ sagte er etwa in einer Botschaft an das irakische Volk. Er lobte darüber hinaus das iranische Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei für seine Fatwa über das Verbot von Beleidigungen sunnitischer Ehrenträger [1], welche sich mitunter an einen schiitischen nicht-iranischen Gelehrten richtete, der solche Verunglimpfungen betrieben hatte und warnte davor, dass westliche und israelische Interessen darauf aus seien, eine Spaltung unter Sunniten und Schiiten hervorzurufen.

Keine der Aussagen iranischer Staatsführer geht in Richtung der Schürung innerislamischen Hasses. Selbst die Kritiken an der Niederschlagung der bahrainschen Zivilbevölkerung durch saudische Truppen sind politische Statements und haben keine sektiererischen Züge - ganz im Gegenteil dementieren iranische Spitzenpolitiker die These von einem inner-konfessionellen Konflikt in diesem Land. Mit seinen falschen Behauptungen bestätigt Stefan Buchen eben jene Vorwürfe, die die Ayatollahs dem Westen machen, nämlich eine Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten erst provozieren zu wollen.

Der wirkliche Grund für Buchens falschen Darstellungen liegt aber vermutlich im anfangs beschriebenen weit verbreiteten Schema, nach welchem eine anfängliche fälschliche Erklärung der irrtümlichen Erklärung weiterer Umstände dient. Der Teufel steckt also in der Prämisse, manchmal sogar bereits in der fehlenden fachlichen Grundlage. Der wesentliche sunnitisch-schiitische Gegensatz liegt beispielsweise trotz ewiger Wiederholung seitens der hiesigen Experten nicht im Streit um die Nachfolge des Propheten des Islams. Der von Schiiten als rechtmäßiger Nachfolger anerkannte Ali ibn Abi Talib hatte - um der Einheit der Muslime willen und aller Unzufriedenheiten zum Trotz - die heute von den Sunniten anerkannten Kalifen in ihrem Amt toleriert. Und die Sunniten von heute erkennen das Kalifat von eben jenem Ali an und verehren ihn als einen der Rechtschaffenen. Das inner-muslimische Schisma ist in seiner Essenz dagegen ein theologisches. Es geht darin vordergründig um die Frage, inwieweit eine bestimmte Linie in der Familie des Propheten als Autorität über religiöse Fragen herangezogen wird oder kollektiv die sämtlichen Prophetengefährten bzw. eine der Rechtsschulen der vier Rechtsgelehrten, die das klassische Sunnitentum mitbegründeten.

Bezeichnenderweise übernehmen Autoren, die die vermeintliche sunnitisch-schiitische Urfeindschaft als Erklärungsmuster heranziehen, die Denkweise einer relativ neuen, aber dafür umso ruhmloseren Bewegung aus der Islamischen Welt, nämlich der Salafiten. Diese sind hauptsächlich in Saudi-Arabien und haben einen starken Einfluss auf die dortige Politik. Sie bezeichnen ihre Theologie als die einzig wahre und lehnen selbst die klassischen sunnitischen Schulen als Irrlehren, das Schiitentum sogar als Ketzerei ab. Die Gleichsetzung jener Gruppe mit den sunnitischen Autoritäten dürfte der Propagandamaschinerie Saudi-Arabiens sehr gelegen kommen, sind diese doch um eine Sammlung anti-iranischer Kräfte bemüht. Deren Taktik, sich zu diesem Zwecke einen sunnitischen Deckmantel zu geben, um die Mehrheit der islamischen Welt auf ihre Seite zu locken, sollte westlichen Analysten nicht den Anlass geben, dies auch so anzunehmen.

Die Islamische Republik Iran, der Stefan Buchen in seinem Artikel einen intra-konfessionellen „Kampf um die religiöse Deutungshoheit“ unterstellt, dürfte allein aus machtpolitischen Gründen der letzte Akteur sein, der an einer Anheizung des Konflikts in eine solche Richtung interessiert ist. In einem inner-konfessionellen Krieg wäre Iran schließlich in der absoluten Minderheit. Darüber hinaus spricht auch das ganze Handeln Teherans gegen diese These. Iran lädt nicht nur regelmäßig Sunniten aller Länder zu ökumenischen Einheitskonferenzen ein, es hat sich auch seit Jahrzehnten als großzügigster Unterstützer der sunnitischen Palästinenser erwiesen (Hamas und Islamischer Dschihad), aber auch seinerzeit den Sunniten in Bosnien im Bürgerkrieg oder dem sunnitisch geprägten Sudan tatkräftig zur Seite gestanden. Auch stiftete Iran mehrere Organisationen, die ausschließlich das Ziel haben eine Annäherung zwischen Schiiten und Sunniten hervorzurufen und bekämpft gleichzeitig auf nahezu allen Ebenen diejenigen Schiiten, die den offenen Konflikt mit dem Sunnitentum suchen (diese Schiiten sehen sich selbst auch als Gegner des iranischen Regimes, u. a. weil sie die Einheitspolitik Teherans ablehnen).

Selbst der in Sachen Irak, Bahrain und Syrien für seine anti-iranisch eingestellte Haltung bekannte echte sunnitischer Mufti Yusuf Al-Qaradawi kann nicht ohne weiteres als „intra-konfessioneller Brandstifter“ betrachtet werden, wie es Buchen tut. In einer Fernsehdiskussion mit dem damaligen einflussreichen iranischen Ayatollah Rafsanjani sprach er zwar der Islamischen Republik eine unrühmliche Rolle im Irak zu, beide betonten aber dennoch gemeinsam die Notwendigkeit zur Einheit und zur Wachsamkeit gegenüber westlicher Einmischung in innerislamische Angelegenheiten.

Der Artikel Stefan Buchens auf Qantara.de ist nicht nur aus diesen aufgezählten Gründen kennzeichnend für eine leider weit verbreitete vermeintliche Expertise über die islamische Welt. Sein Artikel fällt darüber hinaus durch seine Versteigerung in Sensationsmeldungen besonders negativ aus dem Raster, so dass sich der kritische Leser fragen muss, warum ein solches Niveau auf einer Plattform erscheint, die unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut gefördert wird. Angeblich würden etwa im kommenden Monat Ramadan - „ähnlich wie im vergangenen Jahr“ - die sunnitischen und schiitischen Prediger in Europa und in der Welt wieder übereinander herfallen. Wir als Autoren dieser Zeilen habe im Laufe unserer jahrzehntelangen Besuche von islamischen Institutionen und Moscheen beider Konfessionen im In- und Ausland noch keinen einzigen Prediger die andere islamische Richtung auf der Kanzel diffamieren gehört - weder im Monat Ramadan, noch zu einer anderen Zeit. Ganz im Gegensatz zeichnet sich allgemein eine Annäherung der verschiedenen islamischen Denkschulen in diesem und im letzten Jahrhundert ab – trotz der Rückschläge bedingt durch die Krisen in Syrien, Irak und Bahrain. Angesichts des vergeudeten Talents vieler Journalisten und Experten wird es Zeit, die ursprünglichen Fehlprämissen durch authentische Betrachtungen auszutauschen.


[1] Darunter sind insbesondere die Gefährten und Frauen des Propheten gemeint, die im Sunnitentum hoch verehrt und im Schiitentum eher kritisch betrachtet werden.


Hasan13-07-12

إِنَّمَا ٱلۡمُؤۡمِنُونَ إِخۡوَةٌ۬ فَأَصۡلِحُواْ بَيۡنَ أَخَوَيۡكُمۡ‌ۚ وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَ لَعَلَّكُمۡ تُرۡحَمُونَ
"Die Gläubigen sind ja Brüder. So stiftet Frieden zwischen euren Brüdern und fürchtet Allah, auf daß euch Barmherzigkeit erwiesen werde."

Sura Al-Hujraat, Vers 10

"
Ein Araber ist nicht vorzüglicher als ein Nichtaraber, noch ein Nichtaraber vorzüglicher als ein Araber; Ein Schwarzer ist nicht vorzüglicher als ein Weißer, noch ein Weißer als ein Schwarzer, außer durch Frömmigkeit!
[...]
Tut euch nicht selbst Unrecht Ihr Menschen, jeder Muslim ist der Bruder des Anderen, und wahrlich, die Muslime sind Brüder.
[...]
Und hütet euch davor, in religiösen Dingen die Grenzen zu überschreiten, denn die jenigen, die vor euch waren, sind durch überschreiten der Grenzen der Religion ins verderben gestürzt worden!"

Abschiedspredigt des Propheten Hz. Muhammed (sav)

In einem Hadis sagte unser Prophet ausserdem:
“Ich schwöre im Namen des Herrn, in dessen Hand sich meine Leben befindet, dass ihr nicht in die Paradiesgärten eintreten werdet, solange ihr nicht glaubt. Solange ihr euch gegenseitig nicht liebt, werdet ihr nicht glauben können.” (Müslim, Ebu Davut, Et Tac B. 5 S. 244)

"Und haltet gemeinsam an Allahs Seil fest, und zerfallet nicht, und gedenket der Gnade Allahs für euch, da ihr Feinde waret, und Er eure Herzen so zusammenschloß, daß ihr durch Seine Gnade Brüder wurdet; und da ihr am Rande einer Feuergrube waret, und Er euch ihr entriß. So macht Allah euch Seine Zeichen klar, auf daß ihr euch rechtleiten lassen möget."
Sura Al-Imran, Vers 103

zahra13-07-12

ich hab auch den eindruck,dass die mehrheit der muslime nach einheit strebt,besonders im ramadan.aber es gibt immer spalter,die für geld alles tun.
aber allahs licht unauslöschbar.

Thomas14-07-12

Ich habe zufällig den Artikel von Buchen wenige Tage vor diesem gelesen und war auch ein wenig befremdet.
Vor allem der Islamischen Republik kann man wohl den Vorwurf aktiv betriebener religiös-sektiererischer Spaltung nicht machen.
Nichtsdestotrotz verkennen meines Erachtens die Autoren schon ein wenig die sektiererischen Angriffe vor allem salafistischer Hetzer die beileibe nicht nur aus Saudi Arabien kommen.
Als negative Beispiele möchte ich hier nur Adnan Arur aus Syrien (der in schon einer fast widerwärtigen Art gegen alles schiitische hetzt), den sogar aus dem Iran (oder ist es doch das angrenzende Pakistan) kommenden Sheikh Abu Muntasir al-Baluchi, Sheikh Nawaf Al-Salim, Muhammad Rasheed Ridaa (obwohl dieser der Schia ursprünglich wohlgesonnen war), Abu Izzadeen, der in Kanada aufgewachsene englischsprachige Prediger Bilal Phillips,Dr Zakir Naik aus Indien, aber auch traditionelle sunnitische (hanbalitische) Gelehrte wie Ibn Taymiya und die kaum noch zu zählenden Abus und Vögel, die sich aus der salafistischen Bewegung immer wieder gern den Ungläubigen Rawafid (Schiiten) widmen und Hass und Missgunst sähen und ganz allgemein immer mehr Zulauf erhalten.

Le Mec14-07-12

Ab und zu findet sich auf qantara ja auch mal was interessantes. Leider wird dort aber in der Regel eine sehr transatlantische Sichtweise propagiert.

Mohsen14-07-12

Herr Buchen schreibt für seine Leserschaft und nicht für uns.

Seine Leserschaft möchte zum Einen durch eine ideologische Brille den Sachverhalt sehen und zum Anderen für komplexe Zusammenhänge möglichst einfache Erklärungen und auch wenig schweraussprechende Namen erfahen und sich merken müssen.

Orientalist14-07-12

Die größter Schwäche bei Qantara.de sind ihre Iran-Berichte.

Anton14-07-12

Transatlantisch ist gut, in diesem Fall handelt es sich doch um eine glatte Lüge!

Hicham15-07-12

Ich habe einige Zitate aus theologischen Büchern der Schiiten, soviel zur deren Friedfertigkeit.
Mohammad bin Al-Hassan Toosi berichtet mit der Genehmigung von Ishhaq bin Ammar, dass Abu Abdullah gesagt hat:“Das Vermögen und das Eigentum und alles, was einem Sunniten gehört, gehört im Grunde euch(ist euch legal)“( Tahzib-ul Ahkam, Vol. 2 Kitabul Makasib, S. 116, published in Iran) durch dieses schiitische Buch wird erklärt, dass alle Schiiten von jedem sunnitischen Muslim stehlen können und das daran nichts falsches sei.

Moallah Khnoas erzählte, dass Abdullah gesagt hat:“Schnappt euch den Besitz der Sunniten, wo immer ihr es auch findet und übergibt mir meinen Anteil(bsp. Einfünftel)“ (Tahzib ul Ahkam).

Schiit15-07-12

Tahzib-ul Ahkam ist kein Sahih-Werk, das heißt, nicht alle Überlieferungen in ihm gelten als authentisch. Insofern gibt es auch keinen pro-iranischen Großayatollah, der das sagt, was diese Überlieferungen sagen.

Ibn Amin15-07-12

Ich habe als jemand, der sich nicht wenig im schiitischen Glauben auskennt, noch nicht einmal von diesem Überlieferungswerk Tahzib-ul Ahkam gehört. Wenn ich danach google, finde ich auch nichts als Links, die sich eben auf diese Überlieferung beziehen. Gepriesen sei Gott, dass die große Mehrheit der Schiiten und Sunniten solche Überlieferungen als nicht authentisch betrachten und sie deshalb auch in ihrer Mehrheit nicht kennen.

sarbaze rahbar-basijisupporter17-07-12

@Hisham
Diebstahl im islam ist verboten, egal ob dieses eigentum von hindus oder christen kommt. wie also sollte dies auf irgendeine art und weise einen legalen weg in die islamische jurispudenz finden?? desweiteren ist dies weder das verhalten noch die botschaft der ahlol bait(sa). dieses werk existiert nicht und wird von wahabitischen propagandisten in umlauf gebracht um die rechtsschule der ahlol bait(sa) zu diskreditieren. solche und aehnliche ueberlieferungen kusieren ueberall im netz. besonders die wahabiten bemuehen sich darum, den schiiten eine anti sunnitische haltung anzudichten. ausserdem steht diese ueberlieferung diametral zu den bemuehungen der shia unter den verschiedenen rechtsschulen vahdat(einheit)zu erzeugen.
der konflikt kann nur beigelegt werden, wenn sich die gelehrtenschaft der sunni und shia zusammensetzen, einzig allein die salafisten und islamzersetzer sehnen sich nach einem blutigen streit unter geschwistern. wir shia werden uns niemals auf solche abenteuer einlassen-die einheit und der schutz des islam sind erstrangig vor den raenkespielchen einiger verkappter intoleranter auf beiden seiten!

bernd vollkorn brot20-07-12

"so dass sich der kritische Leser fragen muss, warum ein solches Niveau auf einer Plattform erscheint, die unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut gefördert wird."

Allein das Gegenteil wäre überraschend.

Humanist22-07-12

http://www.youtube.com/watch?v=dLIDJuFrtag&feature=related

@Thomas
Dr. Zakir Naik ist kein Spalter, wie Sie das aufgeführt haben, im Gegenteil; er bezeugt bei jeder Gelegenheit, dass er für nichts als den Frieden predigt.

Gruß,
Humanist

Jakob27-07-12

Jede religiöse Verschiedenheit wird auch politisch ausgenützt. Alle möglichen Mächte haben sich im 30-jährigen Krieg in das Ringen der katholischen und protestantischen Seite eingemischt. Wer Politik und Religion vermischt stiftet nur Unfrieden. Also, liebe Gläubige, da fehlt euch noch sehr viel an Selbsterkenntnis.

Le Mec@Jakob29-07-12

Im Ansatz richtig, aber Sie vermischen hier zwei Sachen:
1. den Missbrauch religiöser Unterschiede zu falschen Zwecken
2. den Einfluss der Religion an sich.

Das zweite ist aber ein Überbegriff und kann, wenn es ausreichend Interessenten dafür gibt, zum ersten führen. Das heißt nicht, dass er es muss. Deutschland hat im 2. Weltkrieg beispielsweise auch im Namen der "Freiheit" Polen und Tschechien besetzt. Das heißt nicht, dass die Vermischung von Politik und Freiheit schlecht ist.

Leserbreife26-08-12

Auch andere Leser haben sich über diesen Artikel von Buchen energisch beschwert:

http://de.qantara.de/Leserbriefe/93b23/index.html

Lounes31-08-12

Ich bin als Moslem geboren (Eltern Sunniten), kann nur sagen dass es Randgruppen sind die gegen Schiiten hetzen. Die ganze islamische Welt war im Iran-Irak Krieg auf der Seite des Iran. Hinzu kommt das die Schiiten bei den Normal-Sunni sehr beliebt sind wegen Ihren Widerstand. Das stört die Sunni-Dikatatoren

Dieter16-10-12

Ich wäre sehr an einer Erklärung dafür interessiert, dass die Achse Iran-Syrien eine religiöse Basis haben sollte. Mir scheint, dass die religiösen Anschauungen der Nusairir (Alawiten), die aus naheliegenden Gründen immer deutlicher die Hauptbasis des Assad-Regimes sind, ohne dass das wohlbemerkt bedeuten muss, dass die Träger des Regimes mit deren theologischen Vorstellungen viel zu tun haben, weitaus entfernter von den Vorstellungen der im Iran herrschenden Zwölfer-Schia sind als deren Vorstellungen von denen der vier sunnitischen Rechtsschulen.

SA17-10-12

@Dieter

Da haben Sie vollkommen Recht. Die Achse des Widerstandes begründet sich nicht aufgrund von theologischen Verwandtschaften.

Dazu ein interessanter Artikel von Sharmine Narwani:

http://mideastshuffle.com/2012/03/25/i-want-my-sunni-back/

OmarAlParsi09-01-13

Eigentlich interessiert es mich ja nicht, was diese Internetseite alles für Artikel veröffentlicht oder was Leser alles für Kommentare schreiben. Hier muss ich mich aber zu Wort melden:

Ich dachte "Irananders" ist eine Internetseite, die von Wissenschaftlern und Menschen mit politischem Interesse betrieben wird. Jetzt bin ich wirklich empört. Die Salafisten üben Einfluss auf die Politik Saudi-Arabiens? Soll das eine Pläsanterie sein? Die Salafisten, die eigentlich "Wahhabiten" heißen, sind die Begründer des Saudi-arabischen Königtums. Die Saudis sind eine sich seit vier Generationen an der Macht haltende wahhabitische Dynastie. Die üben nicht nur Einfluss, die bestimmen die Politik des Landes.

Über die schiitische Sicht, was die Nachfolge Alis angeht, wurde in diesem Artikel ebenfalls gelogen. In der kleinen iranischen Stadt Kashan, die unweit von Qom liegt, der "Vatikanstadt" der Schiiten,gibt es einen Schrein, den man einem sassanidischen Soldaten namens "Abu Lulu" zu Ehren erbaut hat. Dieser war der Mörder des zweiten Kalifen Omar. In diesem Schrein wird jedes Jahr gemeinsam mit vielen Gelehrten aus Qom und Pilgern von anderswo jeweils einmal der Geburtstag Abu Lulu's und einmal der Todestag des zweiten Kalifen Omar gefeiert. Von welcher Toleranz ist hier die Rede?

Es wurde auch nie eine Annäherung zwischen Schiiten und Sunniten verzeichnet. Weder in diesem, noch im vergangenen Jahrhundert. Die Konflikte im Nahen Osten und Zentralasien haben sich mit der iranischen Revolution von 1979 drastisch verschärft oder sind erst mit ihr überhaupt entstanden.

Ich möchte an dieser Stelle an Kommentatoren wie LOUNES apellieren und sagen, dass jeder Aufruf zu Einheit seitens der iranischen Regierung eine Täuschung ist. Dieser Artikel sollte für keinen sunnitischen Moslem glaubwürdig sein.

SA10-01-13

@OmarAlParsi

Über die Machtkonstellation in Saudi-Arabien gibt es verschiedene Interpretationen. Eine Interpretation als Lüge zu suggerieren, halte ich für unwissenschaftlich und verleumderisch.

Der sogenannte Schrein von Abu Lulu wurde von der iranischen Polizei konfisziert. Öffentliche Freuden-Veranstaltungen am Todestag vom zweiten Kalifen sind nach der Islamischen Revolution verboten worden.

Kürzlich rief ein Theologiestudent aus Iran mich an, mit der Bitte ihn ein Buch über Ayse aus London zu kaufen. Ich war verwundert, und fragte nach, ob dieses Buch nicht in Iran gebe. Er antwortete nein, da das Buch in Iran nicht gedruckt werden dürfe, weil es Beleidigungen gegen Ayse enthalte.

In diesem Sinne sind folgende Ihre Sätze

"Es wurde auch nie eine Annäherung zwischen Schiiten und Sunniten verzeichnet. Weder in diesem, noch im vergangenen Jahrhundert. Die Konflikte im Nahen Osten und Zentralasien haben sich mit der iranischen Revolution von 1979 drastisch verschärft oder sind erst mit ihr überhaupt entstanden."

doch völlig verkehrt rum.

OmarAlParsi10-01-13

@SA

Kann es sein, dass du und MrWegweiser die selbe Person seid? Hier kommt mir so einiges ziemlich eigenartig vor. Ihr antwortet beide in kurzen Zeitabständen. Außerdem erscheinen meine Kommentare immer dann, wenn mir jemand gleichzeitig auch antwortet. Seid ihr die Administratoren?

Ich könnte zu dem, was du mir geantwortet hast, so einiges erzählen und so einiges hinzufügen. Dann schreibe ich mal von etwas, was man mir nicht einfach mit dem Pinsel der Unkenntnis überstreichen kann; nämlich von einem persönlichen Erfahrungsbericht.

Ich war glaube ich im Winter 2008 in Tehran. Damals war ich noch 15, das weiß ich genau. Es war gerade Eid-e-Qurban (Opferfest) und bekanntlich gehen wir sunnitische Muslime an diesem Tag früh in die Moschee und beten zwei Rak'a (Namaz-e Eid). Obwohl ich in einem sehr stark von Sunniten bewohnten Viertel Tehrans war, gab es für uns an diesem Tag keine andere Möglichkeit, als in einer speziell für uns freigeräumten Grundschule zu beten, weil es in der Hauptstadt der Republik keine einzige sunnitische Moschee gibt. Verwunderlich oder? Wo sind die denn alle hin? Kannst du Persisch lesen? Hier lies mal: http://www.islahweb.org/content/2011/11/4652

Da steht, dass es mittlerweile mehr als eine Millionen Sunniten in Tehran gibt. Wie kann es sein, dass es in dieser Stadt Kirchen, Synagogen, Feuertempel, ja sogar Sikh-Tempel (eine erst im 15. Jahrhundert entstandene Religion) gibt und sunnitische Moscheen nicht?

Ich könnte dir viele Quellen schicken und hier so einiges reinschreiben. Ich wette aber, dass es nicht veröffentlicht wird.

Ibn Amin16-01-13

@OmarAlParsi,

das ist nicht korrekt, was Sie in Bezug auf sunnitische Moscheen in Iran gesagt haben. Hier eine Liste der sunnitischen Moscheen in Teheran und Umgebung (einschl. Karaj):

1- Sadeghiyeh Moschee, am Sadeghiyeh-Platz
2- TehranPars Moschee, in der Dellavaran Straße
3- Shahre Qods Moschee, in Karaj 4- Khalij-e-Fars Moschee (Persischer Golf-Moschee)
5- Alnaby Moschee, in Danesh
6- Haft'joub Moschee, in Malard
7- Vahidiyeh Moschee, in Shahriyar
8- Nasim Shahr Moschee, in Akbar Abad
9- Razi Abad Moschee, in Se'rah Shahriyar

Ich habe leider nicht die Zeit auf alle Ihre anderen Vorwüfe einzugehen, aber ich finde es scheint ohnehin so, dass Sie die innerislamische Spaltung auf Teufel komm raus suchen und anprangern wollen, selbst da, wo sie nicht besteht. Genau das schadet der inner-islamischen Einheit. Die Islamische Republik gibt sich Mühe, die Spaltung zu überwinden, dafür gibt es hinreichend Belege. Natürlich finden die Feinde der Islamischen Republik immer Gelegenheit, das Gegenteil zu behaupten. Aber die interessieren Iran auch nicht, denn Iran steht für die Muslime ein und die sind - egal ob Sunnite oder Schiite - die Brüder des islamischen Iran. Der Prophet (s.) sagte, man solle die Fehler seines Bruders bedecken. Sie machen das Gegenteil, in dem Sie Fehler da suchen und hinzudichten, wo sie gar nicht bestehen, wie das Beispiel mit den Moscheen gezeigt hat. Das ist sehr schade und würde den Propheten (s.) sicher nicht glücklich stimmen.

Ibn Amin16-01-13

Hier noch ein Video für Sie: http://www.youtube.com/watch?v=if6nidE8eiM

SA16-01-13

Lieber Omar,

ich bin der Co-Autor des Artikels, den du kritisierst. Einen MrWegweiser sehe ich hier nicht.

Um welchen Stadtteil handelte es sich? Es gib in Teheran keinen Viertel, wo mehrheitlich Sunniten leben.

Die Zahl eine Millionen geistert seit einigen Jahren durch bestimmte Medien und Webseiten. Es gibt keinen Beleg für diese Zahl, allerdings Verschwörungstheorien dazu.

Ibn Amin@SA16-01-13

In Iran leben rund 10 Prozent Sunniten, wenn man großzügig zählt. Davon leben die meisten in der Region Belutschistan im Südosten, an der Grenze zu Turkmenistan im Nordosten und im iranischen Kurdistan im Nordwesten. Bei einer großzügigen Zählweise macht Irans Bevölkerung rund 80 Millionen. Das macht acht Millionen Sunniten. Zählt man die Sunniten in den o.g. Provinzen und die auch sonst über die Islamische Republik verteilt sind, ergeben sich niemals eine Millionen für Teheran. Nicht einmal, wenn die Umgebung mit einbezogen wird. Aber wen juckt schon die nackte Wahrheit, wenn die Propaganda das eigentlich Ziel ist.

Ibn Amin@SA16-01-13

Hier ein Bild das die Verteilung der Sunniten in Iran schön veranschaulicht

OmarAlParsi17-01-13

Ich möchte die Administratoren nicht weiter belästigen. Das soll meine letzte Nachricht für diesen Artikel sein.

@SA: Ich war in Qiam-Dasht. Ich hab nicht gesagt, dass das Viertel mehrheitlich sunnitisch ist, sondern das dort lediglich sehr viele Sunniten leben. Ich kann mir gut vorstellen, dass Teheran kein mehrheitlich sunnitisches Viertel hat; das würde die Stadt gar nicht zulassen (besser darauf achten, was ich schreibe).

@IbnAmin: der Link war né Lachnummer. Das meine ich wirklich ernst. Ich hab mir die Luft aus dem Bauch gelacht. War dies wirklich ernst gemeint? Zu deinen Angaben über die Anzahl der Sunniten kann ich ebenso nur lachen. Du glaubst also den iranischen Behörden? Echt schwach! Ich ehrlich gesagt nicht.

Ich möchte allgemein sagen, dass ich lieber auf das, was man mir geantwortet hat, erst gar nicht eingehen will, dafür ist diese Kommentarfunktion nicht da. An eine schiitisch-sunnitische Einheit glaube ich-ja! Die will ich aber mit den zaiditischen Schiiten; nicht aber mit den 110Millionen Imamiten.

Zu den sunnitischen Moscheen: Ich weiß nichts zu den meisten Moscheen, die du aufgelistet hast. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich die Alnaby-Moschee gesehen habe. Die ist die ganze Woche über geschlossen. Es darf weder Koranunterricht gegeben werden, noch der Azan ausgerufen werden oder das Eid-Gebet verrichtet werden-nichts! Auch hat die Moschee keine Minarette. Bloß das Freitagsgebet ist erlaubt. Die Alnaby-M. wird mehr als privates Haus gesehen, dass Sunniten gelegentlich zur Verfügung gestellt wird und nicht als offiziell anerkannte Gebetsstätte. Dazu kann ich dir auch eine Quelle schicken, falls du sie willst.

Ihr könnt mir glauben oder nicht, das war meine letzte Antwort zu diesem Thema. Wer mit mir diskutieren möchte, darf sich gerne melden.

Ibn Amin18-01-13

Das sind mir die richtigen. Erst schreiben Sie so etwas:

"Ich möchte allgemein sagen, dass ich lieber auf das, was man mir geantwortet hat, erst gar nicht eingehen will"

Und stattdessen werfen Sie einfach ein halbes Dutzend neuer Vorwürfe in den Raum, die allesamt widerlegbar sind. Was denn nun? Nur mit Vorwürfen um sich werfen, aber keine vernünftige Antwort geben wollen? Mir solls Recht sein, dass das Ihr letzter Post war.

Mr. Wegweise18-01-13

Qiam-Dasht hat etwa 40.000 Einwohner und ist ein Dorf in der Provinz Teheran und ist kein Stadtteil der Stadt Teheran.

@Ibn Amin
Er ist auch nicht auf deinen Beitrag eingegangen. Denn "nur lachen" ist keine Argumentation. Ich denke, es lohnt sich auch nicht mit ihm weiter zu diskutieren, da er selbst zugibt, dass er keine Einheit mit der Mehrheit der Schiiten anstrebt. Und das ist eine "Lachnummer".

Gibt man ihm in Google ein, so findet man ihn in einer anderen Irananders-Diskussion, wo er genauso ideologisch denkt. Immerhin hat, er sich nun hiermit entlarvt.

OmarAlParsi19-01-13

Lieber IbnAmin; gerne bin ich bereit mit dir zu diskutieren; dieses Forum eignet sich nicht aber dafür. Deshalb habe ich gesagt, gehe ich nicht darauf ein. Wenn du ein anderes Forum kennst, indem wir diskutieren können, bitte sehr!

@Mr.Wegweiser: mach dich nicht kleiner, als du es schon bist. Teheran ist eine Agglomeration; genau wie Moskau oder Berlin. Qiam-Dasht ist kein Dorf und Teheran keine Provinz. Was bist du für ein Iraner? Du kennst noch nicht mal deine Hauptstadt! Auf den anderen Artikel habe ich dir nicht geantwortet, weil du anscheinend nicht nur ziemlich unreif und ungebildet bist, sondern die deutsche Sprache auch nicht verstehst. Und den Koran übrigens erst recht nicht.


Wenn ihr unbedingt diskutieren möchtet, ich glaub ich hab noch einen YouTube-Kanal: http://www.youtube.com/user/SchithBastani

Da könnt ihr mich anschreiben, dann reden wir weiter, falls ihr den Mumm dazu habt. Ich hab diesen YouTube-Kanal mal erstellt gehabt, weil ich Dokus und islamische Vorträge gerne bewertet und kommentiert habe, aber Knalltüten wie euch steht er ebenso zur Verfügung ^^.

Mr. Wegweiser19-01-13

In Iran gibt es eine Stadt Teheran und eine Provinz Teheran gibt. Qiam-Dasht ist ein Dorf in der Provinz Teheran und liegt außerhalb der Stadt Teheran. Es ist verwaltungstechnisch nicht einmal der Stadt Teheran untergeordnet, sondern dem Kreis Ghaniabad bzw. dem Landeskreis Ray.

Die Landkarte mit der ethnischen und religiösen Verteilung stammt von einer deutschen Zeitung und sie beruft sich nicht auf iranische Behörden.

canan03-07-13

ich bin Kurdin und wie sehr viele Kurden bin ich sunnite .... ich habe mir etwas angeschaut in youtube (ein "authentisches" Video von einem kurdischen Gelehrten der mehr oder weniger die schiitisch-iranische Republik an den Pranger stellte. hier der Link http://www.youtube.com/watch?v=qPHUV2y3iJI Es war auf persisch mit deutschen Untertitel. Natürlich war es nicht die einzige Quelle, bei der ich versucht habe mehr oder weniger eine Meinung zu bilden. Ich bin auf ein recht interessantes Buch zu gestoßen.
Ich habe nicht alles gelesen, aber auch hier waren nicht schöne Sachen zu lesen, wie bespielsweise dass in der iranischen Verfassung die Staatsreligion logischerweise als Islam fest gehalten wurde jedoch auch die Rechtsschule der Imamiten explizit ausgedrückt wird.. wir sind alle muslime warum steht hier eine ausdruckliche Differenzierung von Schiitin und Sunnitin?? Oder die Tatsache dass nur die Mitglieder der ulama oder magtabed in einigen Staatsämter vertreten werden dürfen , ist auch eine Art Diskrimierung der Sunniten.. wenn wir uns als Brüdern und Schwestern definieren.. warum dann diese Diskrimierung.. ich höre es sehr oft von meinen Eltern, dass in Iran sehr viele unschuldige Menschen vorallem Kurden und Afghanen erhängt werden... und dass, die iranische politik gegen Kurden gerichtet ist.. das Zitat von Ayotollah "Es gibt keinen Grund für Krieg zwischen Kurden und Arabern, Sunniten und Schiiten." ist eine positive Aussage, jedoch heißt es nicht dass es stimmt oder realitätsnahe ist!! [...]* Da wir immer schon sehr gutmütige und wahrhaftige Menschen gewesen waren. wünsche ich euch trotz der schlechten Erfahrung, die wir mit euch gemacht haben, alles beste und das geringste Ubel. Möge Allah uns rechtleiten.


* MODERATION: Bitte bleiben Sie beim Thema des Artikels. Vielen Dank.

MR04-07-13

Canan, wollen Sie den Schiiten in ihren eigenen Land nicht eine schiitische Führung gönnen?!

sam05-07-13

Irananders ich finde eure Arbeit sehr gut [...]*

*MODERATION: Bitte bleiben Sie beim Thema des Artikels. Vielen Dank.






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