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09.05.2012 Mahmoud Ayad

Iran größter Stahlproduzent in Nahost und Afrika


Mobarakeh Steel Complex

Mobarakeh Steel Complex, 75 km südwestlich der Stadt Isfahan.

Laut World Steel Association, dem Weltbranchenverband der Stahlindustrie, ist Iran momentan der größte Stahlproduzent in der Großregion Nahost/Afrika.

Zusammen produzierten die in der Region zusammengefassten Länder im ersten Quartal dieses Jahres 8,686 Millionen Tonnen Rohstahl. Davon entfielen 3,626 Millionen Tonnen auf die Islamische Republik Iran. Das ist ein Anstieg von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Vergleich zu 2010 konnte Iran seine Stahlproduktion sogar um ein Viertel erhöhen.

Beim Vergleich der iranischen Produktion im Monat März in diesem Jahr (1,163 Millionen Tonnen) mit dem März 2011 (1,080 Millionen Tonnen) beziffert sich der Anstieg auf 7,7 Prozent.

Der größte Stahlproduzent ist nach wie vor die Volksrepublik China, welche mit 61,581 Millionen Tonnen fast die Hälfte der gesamten Rohstahlproduktion der 62 in die Statistik mit aufgenommenen Länder (132,198 Millionen Tonnen) fertigte. Für China ist das ein Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber 2011. Das Produktionsplus der restlichen Welt lag bei 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Direkt zur Statistik hier klicken.


Abdullah0209-05-12

Die Islamische Monarchie ist in vielen Punkte führend. Sie führen die Rangliste mit den meisten Journalisten in Gefängnisse, die meisten Hinrichtungen bei Minderjährige, die meisten Ausgaben für diverse Terrorzellen, und und und... Gott kennt eure verbrechen

jhonny09-05-12

mit allem scheinst du recht zu haben. aber mit den meisten ausgaben für diverse terrorzellen, da muss ich dir wiedersprechen.

Jahanara09-05-12

ein wirklich passender kommentar! ich habe selten einen so angebrachten kommentar wie diesen gelesen!
nein mal im ernst: was soll eigentlich dieses ständig andauernde Iran-bashing?
oder wird etwa bei jedem wirtschaftsreport der brd oder usa auch auf die viele enteigneten schuldner hingewiesen, die lediglich versucht haben ein normales leben aufzubauen und infolgedessen ihre existenz verloren haben? gerade die moralaposteln aus den usa sollten lieber versuchen ihre finanzmärkte zu stabilisieren um ihre bürger vor der bankenhydra zu retten.

Humanist09-05-12

@Jahanara,

etwas zynisch, dass Sie berechtige Kritik als Iran-bashing abtun während eine ganze Nation von den Mullahs unterjocht wird.
Dürfen die Menschen im Iran, Ihrer Ansicht nach nicht die gleichen Menschenrechte haben wie in vielen westlichen Ländern selbstverständlich?
Wissen Sie, dass im Iran Minderjährige gehenkt werden und Frauen zum Kopftuch tragen gezwungen werden?
Können Sie sich vorstellen, dass Mullah Khayeyemani ("Führer") kurzum die Geisteswissenschaften an den Unis verboten hat und die Wahlergebnisse vorherbestimmt?
Iran ist ein reiches Land mit massiven ÖL und Gasvorkommen. Weite Teile der Bevölkerung leben in bitterer Armut, während die Mullahs sich bereichern, und diese Gelder an Ihre Basijis zahlen, damit diese die Bevölkerung schikanieren.
Iran ist ein Land mit 2500 Historie. Vielen Errungenschaften (Wissenschaft, Kunst, Medizin, Menschenrechte, Industrie) haben Ihren Ursprung in Persien, daher ist es Anspruch eines jeden Iraners in einem Land zu leben, dass mit all den Möglichkeiten Freiheit und Wohlstand garantiert und weltweit führend ist. Mit diesem Selbstverständnis werden die Iraner nie akzeptieren von ungebildeten Mullahs unterdrückt zu werden.
Nur ein Beispiel wozu die Iraner in Freiheit und Sicherheit im Stande sind. Die in Deutschland lebenden Iraner haben im Durchschnitt ein höheres Bildungsniveau als die Deutschen. Keine andere Immigrantengruppe kann solch ein Erfolg aufweisen, und derart zum Gemeinwohl beitragen.
Ich hoffe, dass Sie sich vielleicht etwas mehr mit der Materie auseinandersetzen, um ein authentisches Bild des Iran zu bekommen.

Le Mec09-05-12

Wer seine Rationalität gegen fehlgeleitete Emotionen austauscht,dessen politische Sachkenntnis wird nicht durch differenzierten Sichtweisen gekrönt sein

sarbaze rahbar-basijisupporter09-05-12

iran wird noch durch so einiges glaenzen aber insbesondere durch frieden im inneren und mehr wohlstand. dank der gnadenreichen sanktionen, hat der schoepfer allen seins, unser volk kreativ und standhaft gemacht. die westarroganz hat uns ermutigt, dominanz und geschwindigkeit zu entwickeln und hat uns deutlich gezeigt, das wir keine billigen handlager oder ergebene des westens sein muessen. dazu kommt, das seine verehrte eminenz seyyed khamenei, der aufpasser und bewahrer unseres geliebten irans ist und den takt und die geschwindigkeit des fortschritts angibt. sollten daraufhin ein paar iranische westanbeter in ihren buergerrechten eingeschraenkt werden, soll mich das nicht weiter stoeren. wir brauchen keine ratschlaege von jenen, die stehts fortschrittshemend waren und nur eine bestimmte kaste reich gemacht haben.
@Abdullah02
die verbrechen der iranischen gutmenschen im exil ist uns auch bestens bekannt!

Mohsen10-05-12

@Abdullah02

Die Berufsbezeichnung Journalist ist keine geschütze Bezeichnung genauso wenig wie Aktivist, Küstler oder Menschenrechtler.

Daher werden auch viele Gefängnisinsassen aus Anti-West-Ländern in den hiesigen Medien so bezeichnet, weil ihr wahre Berufsbezeichnung wenig spektakulär erscheinen würde, oder gar keine Berufsausbildung absolviert wurde.

Alleine daher kann eine Statistik über "Journalisten in Haft "
nicht korrekt erhoben worden sein.

Jahanara10-05-12

@humanist:

sie haben es geschafft in einem 21 zeiligen text, alle off-topic-vorwürfe die es gibt m bezug auf iran zusammenzufassen. hierzu: gratulation!
die frage belibt dennoch offen, was das ganze mit der stahlproduktion des landes zu tun hat?
sie können jetzt natürlich alle pauschalen vorwürfe wiederholen, aber wie ich bereits angedeutet habe, wird der 60mrd. $ schwere waffendeal zwischen usa und ksa im öffentlichen diskurs weniger mit den menschenrechten in verbindung gebracht als die stahlproduktion des irans.
ich selber bin von berufswegen bestens über die situation im iran informiert (nein ich arbeite nicht für den iranischen staat, sondern für ein deutsches institut, dass aus der landeskasse bezahlt wird) und desweiteren ist auch die lage in anderen ländern des nahen und mitleren ostens vieles nicht so wie es scheint. wenn sie also grundlagendiskussion wünschen, dann gerne, aber bitte vermsichen sie nicht jeden sachverhalt nach belieben.

Le Mec@Jahanara10-05-12

Danke für den treffenden Kommentar. Ich würde mich freuen mehr von Ihnen auch in anderen Artikeln zu lesen.

Humanist11-05-12

lieber Jahanara,

vielleicht sind Sie Experte in Ihrem Job, mit der Situation im Iran scheinen Sie aber bestenfalls oberflächlich vertraut zu sein.
Zunächst einmal möchte Sie darauf hinweisen, dass weite Teile der iranischen Industrie fest in Händen der diebischen Mullahs und Ihrer Militärs sind. Jedes Unternehmen, das mit den Mullahs Geschäft macht, macht das auf den Rücken der iranischen Bevölkerung, denn diese Barbaren nutzen die Einnahmen, um die Bevölkerung zu schikanieren.
Beispielsweise zu nennen Siemens und Nokia, die den Terror-Mullahs Abhör- und Spitzel Equipment verkauft haben. Diese setzten die ungebildeten Mullahs ein für Internet Zensur, und Überwachung der Bevölkerung. Was halten Sie davon?
Ferner ist es eine Schande, dass Institutionen, die wir mit unseren Steuergeldern finanzieren, mit den Mullahs zusammenarbeiten, wenn doch die gesamte Welt weiss, welch Verbrecher die Mullahs sind. Leider muss man eben feststellen, dass der Westen seit 33 Jahren die Mullahs unterstützt, um Geschäft zu machen. Der Westen hat der Demokratiebewegung im Iran sehr geschadet. Die Terrorakte der Mullahs im In- und Ausland sind bekannt. Anstatt den opiumsüchtigen Krüppel Khayeyemani in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzuklagen, werden neue Verträge geschlossen. Unlängst hat Khayeyemani ein für Russland sehr lukratives Geschäft unterzeichnet, wonach Russland iranisches Erdöl aus dem Kaspischen Meer quasi zum Nulltarif fördern kann, und im Gegenzug Khayeyemani Schutz gewährt, wenn die nächste Antimullahprotestbewegung im Iran einsetzt. Das ist ein Verbrechen gegen die gesamte iranische Nation.
Zweitens erwarten Sie allen Ernstes von Iranern, dass Sie angesichts des täglichen Mullahterrosrs sich zurücklehnen und über Stahlproduktion sprechen? Und selbst wenn die Produktion gestiegen wäre, müsste man fragen wer davon profitiert. Sicherlich nicht die Bevölkerung. Und wenn es der Mullahwirtschaft so gut ginge, warum sind Millionen arbeitslos und knapp 50% lt. Mullahangaben von Armut bedroht?
Es ist Strategie der Mullahs von Ihren Verbrechen abzulenken, aber wir dürfen und werden das nicht zulassen.
Ich hoffe, dass Sie zumindest ansatzweise verstehen, wie absurd Ihre Forderung ist. Man kann nicht einfach über Iranspezifische Themen reden, ohne politisch zu werden. Weil eben die Kontrollwütigen Mullahs alles und jeden kontrollieren wollen, kann keine von Politik abstrakt geführte Argumentation stattfinden.

Bitte gestatten Sie mir drei Fragen.
Sind Sie Iraner?
Und welche Meinung haben Sie bezüglich der Mullahschikane? Denken Sie, dass die Mullahherrschaft Ausdruck des Volkswillens ist?

Abdullah atTawil12-05-12

Also, ich habe den allergrößten Respekt vor solchen Leistungen. Wie gewaltig wäre die Steigerung, wenn die Drangsalierungen aufhören würden? Genau davor haben die Kriegshetzer und ihre Sprachrohre (der auch nur off-topic-Vorwürfe gebracht hat) solche Angst, denn ein erfolgreich aufstrebender Gottesstatt ist für solche Freiheitsapostel die größte Gefahr. Wer könnte dann die Islamische Führung je wieder aus dem Sattel heben? Wer könnte verhindern, dass andere Staaten diesem Vorbild folgen? Das Problem für die Händler und Wucherer ist doch, dass sie sich in solchen Staaten nicht austoben können. Ich kann beinahe den Aufschrei dieser Leute hören, weil sie den ganzen schönen Stahl nicht für sich von unterbezahlten Arbeitern produzieren lassen konnten.

Der Iran wird siegen, da bin ich mir ganz sicher.

(von Moderation chiffriert)17-05-12

Sehr geehrte Moderation

In Ihrer Selbstdarstellung im Abschnitt Über uns ist angegeben, dass sie bestrebt sind, einen kontrastreichen und differenzierten Blick auf den Iran zu werfen. Offen gestanden beginne ich daran zu zweifeln. Es kann doch nicht sein, dass einige Schreiber hier fortlaufend Beleidigungen gegen die Führung im Iran posten können, während Sie Beiträge von mir editieren, in dem ich einen anonymen Kommentarschreiber hier als Sprachrohr von Kriegshetzern bezeichne oder das Zitat eines maßgeblichen Juden poste, in dem Juden nicht besonders gut dastehen. Prägen Sie damit nicht auch nur eine Seite?

Le Mec01-06-12

Hier ein interessanter Bericht auf Press TV: http://www.presstv.ir/detail/2012/06/01/244131/mobarakeh-steel-co/






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