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02.05.2012 Yousaf Butt

Der Wahnsinn um das iranische Atomprogramm


Irans Atomprogramm

Das iranische Atomprogramm wird längst nicht mehr technisch betrachtet, sondern es ist zu einem Politikum avanciert.

Trotz aller Hysterie lässt sich sagen, dass das iranische Atomprogramm noch keinen Bruch des Völkerrechts darstellt. Es ist Zeit sich zu beruhigen, nachzudenken und vor allem das Drängen zu einem Krieg zu bremsen.

Olli Heinonen (Anm. d. Red.: ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der IAEA) ängstigt es, dass Iran mit der Produktion von 20 Prozent angereichertem Uran in der neuen unterirdischen Anlage begonnen hat, und er rechnet damit, dass iranische Wissenschaftler das Material innerhalb von sechs Monaten weiter - bis auf die für eine Bombe benötigten 90 Prozent - anreichern könnten. Diese Vorhersage basiert allerdings auf substanzlose Unterstellungen in Bezug auf die iranischen Absichten und dient lediglich dazu, den Falken in Washington, welche die USA in den nächsten zerstörerischen Krieg im Nahen Osten treiben wollen, mit Munition zu versorgen.

Sollte Iran aber tatsächlich Uran auf 90 Prozent anreichern, so wäre das Land gezwungen, sein seit vier Jahrzehnte anhaltendes Festhalten am Atomwaffensperrvertrag (NPT) zu brechen. Dies wäre ein folgenschwerer Schritt, dem möglicherweise eine prompte militärische Aktion der USA oder Israels folgen würde. Heinonen versäumt es auch zu erwähnen, dass laut IAEA „das ganze nukleare Material in der [unterirdischen] Anlage unter der Sicherheitskontrolle und Überwachung der IAEA“ ist. Die IAEA betrachtet 20 Prozent als niedrig angereichertes Uran und als „eine vollkommen adäquate isotopische Hürde“ zur Waffenproduktion.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Falken unter den Politikern in Bezug auf Irans Atomprogramm Alarm schlagen und ein Desaster ankündigen. Kurzatmige, hypothetische Zeitfenster bis zum angeblichen Bau einer iranischen Bombe sind seit der Zeit des Schahs immer wieder, nahezu unvermindert, aufgetaucht. 1992 zum Beispiel sagte der damalige israelische Außenminister Shimon Peres, dass Iran 1999 atomare Sprengköpfe haben werde. Worst-case-Szenarios, die zu realistischen Möglichkeiten aufgewölbt werden, können im Gegenzug eine kompromisslose iranische Antwort provozieren. Das schafft eine sich selbst aktivierende Spirale der Eskalation.

In Wirklichkeit tut Iran jedoch nichts außer das, was sein legales Recht der Entwicklung von Atomtechnologie ist. Unter dem NPT-Vertrag ist es für die Mitgliedsstaaten nicht verboten, eine Atomwaffenfähigkeit zu haben, eine so genannte „nuclear option“. Wenn ein Land einen umfassenden zivilen Atomsektor entwickelt hat – und eben genau dazu animiert der NPT – hat es standardmäßig bereits eine ziemlich solide Atomwaffenfähigkeit. Argentinien, Brasilien und Japan halten zum Beispiel eine „nuclear option“, und auch sie könnten aus dem NPT austreten und innerhalb weniger Monate (oder schneller) eine atomare Einheit aufbauen. Und genau wie Iran erlauben Argentinien und Brasilien keine umfassenden Inspektionen im Rahmen des Zusatzprotokolls (ein von Iran nicht ratifiziertes und damit nicht bindendes Zusatzprotokoll des NPT, Anm. d. Red.).

Die tatsächliche rechtliche rote Linie, die das umfassende Schutzklauselabkommen der IAEA festlegt, ist das Abzweigen atomarer Produkte für ein Waffenprogramm. Viele Experten und offizielle Berichte haben jedoch über die Jahre bestätigt, dass keine Beweise für ein solches Programm existieren.

Nobelpreisträger Mohamed El-Baradei, der über ein Jahrzehnt als Direktor der IAEA fungiert hat, sagte, dass er nicht „den Hauch eines Beweises gesehen“ hätte, nach dem Iran zur Bombe greife. Der jüngste IAEA-Bericht zu Irans Atomprogramm bekräftigt diese Einschätzung mit der Ausführung, dass ein iranisches Forschungsprogramm in Richtung Atomwaffen „ziemlich abrupt nach einer Dienstanweisung Ende 2003 gestoppt wurde“.

Sogar US-Offizielle haben eingestanden, dass sie keine Beweise dafür hätten, dass Iran aktiv nach einer Atombombe strebe. Nach der Veröffentlichung des Berichts der US-Geheimdienste (NIE) von 2011 bekräftigte James Clapper, Direktor der National Intelligence, in einer Senatsanhörung, dass er „einen hohen Grad an Zuversicht“ habe, dass Iran „zu diesem Zeitpunkt keine Entscheidung zur Wiederaufnahme eines Atomwaffenprogramms getroffen hat“. Kurze Zeit vorher schaltete sich US-Verteidigungsminister Leon Panetta mit folgender Aussage ein: „Versuchen sie (die Iraner) eine Atomwaffe zu entwickeln? Nein. Aber wir wissen, dass sie versuchen eine Atomwaffenfähigkeit zu entwickeln. Und das ist das, was uns besorgt.“

Es gibt viele andere Erklärungen für Irans Urananreicherungsprogramm, als dass das Land sich auf Gedeih und Verderb Atomwaffen anschaffen möchte. Die objektivste Leseart von Irans Absicht, mehr als 20 Prozent angereichertes Uran zu lagern, als für den Betrieb seines Forschungsreaktors nötig ist, ist dass es sich eine „Ausbruchoption“ zu einer zukünftigen Waffenentwicklung vorbehalten möchte, wenn es sich bedroht fühlen sollte. Aber der entscheidende Punkt ist, dass der NPT nichts Illegales in der Lagerung von niedrig angereichertem Uran sieht. Und welche Optionen und Absichten die iranischen Führer auch immer in ihren Köpfen haben könnte: Selbst wenn sie besorgniserregend sind, so kann sie doch nicht illegal sein.

Um es deutlich zu sagen: Wir haben hier keine ideale Situation. Es wäre sicher zu bevorzugen, wenn der NPT mehr „Zähne“ hätte, um die Atomwaffenforschung in den Vertragsstaaten zu verhindern oder um die übermäßige Ansammlung von niedrig angereichertem Uran zu ächten. Aber der Vertrag, der heute besteht, spiegelt den politischen Kompromiss wieder, der gemacht wurde, um eine breite internationale Unterstützung zu gewinnen. In einfachen Worten bedeutet das nichts anderes, als dass der NPT, so wie er in den vielen Schutzklauselabkommen verwirklicht wurde, kein besonders bindendes Abkommen ist. Sogar Pierre Goldschmidt, ehemaliger stellvertretender Direktor des „Safeguard Departments“ der IAEA, räumte ein, dass die Organisation „nicht die rechtliche Autorität hat, die sie braucht, um ihr Mandat zu erfüllen“.

Aber wenn Iran doch einen befestigten, tief liegenden Bunker in der Nähe der heiligen Stadt Qom gebaut hat, um einige seiner Anreicherungskaskaden dort anzusiedeln? Bedeutet das nicht mit Gewissheit, dass es sich dort einem geheimen Waffenprogramm verschrieben hat? Nicht unbedingt. Irans Sicht auf seine nationalen Sicherheitsbedürfnissen unterscheidet sich wahrscheinlich sehr von der Sicht in Washington oder Jerusalem. Die Iraner dürften diesen Ort als eine Schutzmaßnahme zur Hütung ihres legitimen Atomprogramms betrachten. Sie haben gewiss diese Lehre aus der israelischen Bombardierung von Iraks zivilen Reaktor Osirak 1981 gezogen: Es gibt keine Garantien oder Sicherheiten in Bezug auf Atomanlagen im Nahen Osten, nicht einmal im Falle von zivilen Anlagen. Der Nahe Osten ist eine unbequeme Nachbarschaft. Das, was im Westen mit Argwohn beäugt wird, mag in Teheran als eine simple Maßnahme der Verteidigung betrachtet werden.

Folgende Haltung könnte einen weiteren Grund darstellen, der die vorsichtigen iranischen Planer befürworten lässt, mehr von dem mit 20 Prozent angereichertem Uran zu lagern, als für den Forschungsreaktor nötig ist. Wenn ihr Brennstoffnachschub durch einen Militärschlag unterbrochen würde, wäre zumindest ein wenig Überschussvorrat zur Hand. Der Leiter des iranischen Atomprogramms Fereydoun Abbasi wurde ebenfalls dahingehend zitiert, dass Iran in Zukunft den Bau von vier oder fünf weiteren Forschungsreaktoren beabsichtige und dass der überschüssige iranische Brennstoffvorrat für diese benötigt werde.

Eine weitere Beschwerde der IAEA ist, dass Iran ihr den Zugang zu einigen iranischen wichtigen Wissenschaftlern, die am Atomprogramm arbeiten, verweigert habe. Irans lauwarme Einstellung gegenüber den Inspektoren dürfte aber eher mit der Geschichte der Verstrickung von IAEA-Inspektoren mit westlichen Geheimdiensten zu begründen sein, denn als Beweis für eine schändliche Absicht. David Kay, der UN-Chefinspektor für Atomwaffen, der für die Überwachung von Saddam Husseins Atomprogramm 1991 verantwortlich war, sagte gegenüber PBS (Anm. d. Red.: US-amerikanisches öffentlich rechtliches Fernsehen), dass ausländische Spionagebehörden mit dem Einsatz in Irak in Verbindung gestanden hätten. „Die Nachrichtendienste der Welt verfügten über die einzige Expertise, die für die Demaskierung eines geheimen Programms von Nutzen war“, so Kay. „Ich sehe ein, dass es immer eine Verhandlung mit dem Teufel war, eben Spione am Werk.“

Heinonen schlägt zur Überwindung der atomaren Sackgasse einen Brennstoff-Deal vor. Iran würde seine Anreicherung drosseln und im Austausch für das ins Ausland gelieferte zu 20 Prozent angereicherte Uran Uran-Brennstoffplatten für seinen Reaktor erhalten. Nun wurde 2010 eben genau so ein Deal mit der Türkei und Brasilien ausgehandelt, die USA konnten sich jedoch nicht zu einer positiven Reaktion darauf durchringen. Obwohl Iran auch gerade erst einem von der Türkei ausgehandeltem Angebot zu neuen Gesprächen zusagte, haben neue US-Sanktionen die Erzielung einer beidseitigen Übereinkunft noch einmal erschwert.

Die vielen Sanktionsrunden, die gegen Iran in den letzten Jahren eingeführt wurden, gehen weit über alles hinaus, was im Verhältnis zu seinem Atomprogramm steht. Um die Bedingungen zu erfüllen, die es dem Land erlauben würden, die Sanktionen aufzuheben, müsste Iran nicht nur sein Atomprogramm, sondern im Grunde genommen das ganze derzeitige Regime aufgeben. Die Sanktionen, die die US-Legislative letztes Jahr verabschiedet hat, verlangen von Iran die Freilassung aller politisch Gefangenen und Festgehaltenen, das Ende der gewalttätigen Unterdrückung friedlicher iranischer Demonstranten, eine transparente Untersuchung der Tötungen von Demonstranten und Schritte in Richtung der Einsetzung einer unabhängigen Justiz. Erscheinen diese Bedingungen nicht bereits unglaubwürdig genug, so muss der US-Präsident auch noch attestieren, dass die iranische Regierung „die Unterstützung von internationalen terroristischen Akten beendet hat“. Selbst wenn Iran das wundersamerweise tun würde, wäre es unwahrscheinlich, dass der Präsident das attestieren könnte.

Das sind gewiss edle Ziele, aber sie gehen weit über das eng gestrickte Ziel hinaus, sich zu vergewissern, dass Iran keine Atomwaffen baut. Vor dem Hintergrund so weitreichender Bestimmungen wittert Teheran vermutlich, dass die Sanktionen unabhängig von dem, was das Land mit seinem Atomprogramm macht, bestehen bleiben. Es wird ohnehin sanktioniert werden, warum also mit der IAEA in Nuklearfragen kooperieren?

Sollten die USA und Iran hoffen, diesen leider vertrauten Episoden von erhöhter Spannung und Kriegsgeheul zu entkommen, dann sollten sie eine einfache, umfassende Übereinkunft treffen, welche die unmöglichen Bedingungen der Sanktionen abschafft. Möglicherweise ist der beste Weg dahin, Iran ein einfaches quid pro quo anzubieten: Iran akzeptiert aufdringlichere Inspektionen im Rahmen des IAEA-Zusatzprotokolls und sowohl die unilateralen wie auch die UN-Sicherheitsratssanktionen werden fallen gelassen.

So eine Übereinkunft birgt die Chance, die Zweifler zu überzeugen, dass Iran sich nicht auf dem sorglosen Weg zu einer Atomwaffe befindet, den Heinonen skizziert hat. Nur eine Verschiebung der Diskussion vom unmöglichen Ziel der Zerstörung der iranischen nuklearen Fähigkeiten hin zu einer besseren Überwachung kann die Welt vor einem weiteren, sich anbahnenden furchtbaren Krieg bewahren.


Von dem US-Nuklearexperten Yousaf Butt, erschien erstmals auf Englisch in Foreign Affairs am 19. Januar 2012. Übersetzt von Leo Schmitt.


Le Mec02-05-12

"muss der Präsident auch noch attestieren, dass die iranische Regierung „die Unterstützung von internationalen terroristischen Akten beendet hat“"

Ist hier wirklich die iranische Regierung gemeint oder doch eher die Ami-Regierung? Vertstehe ja, dass Irananders ausgewogen sein will, aber dieser Artikel ist trotz einer vermeintlichen "wir müssen die Iraner verstehen"-Perspektive immernoch eine Washingtoner Perspektive. Neutral ist etwas anderes.

Mohsen03-05-12

"Olli Heinonen (Anm. d. Red.: ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der IAEA) ängstigt es, ..."

Wann gründen die ehemaligen Mitarbeiter der IAEO einen Club und wählen einen Sprecher?
Offensichtlich haben sie nun mehr das Bedürfnis, sich zu produzieren als zu ihrer Amtszeit.

Ob diese ständige Äußerungen sachdienlich sind, möchte ich bezweifeln.

Abdullah0203-05-12

Das Problem ist hier doch ganz einfach, das die Welt der iri leider nicht glauben kann.Eine Regierung der seine Legitimität auf Lûgen aufbaut und das eigene Volk dermaßen hintergeht dem ist nicht zu glauben. Es spielt dabei auch keine Rolle ob sie diesmal die Wahrheit sprechen, wer so oft lügt und betrügt( vergewaltigt, einsperrt, mordet...)der hat jeden Kredit verspielt.

Abdullah atTawil03-05-12

@Abdullah02, können Sie Regierungen nennen, die zu ihrer Erhaltung nicht lügen und das Volk hintergehen? Muss man nicht sogar als Vater unter bestimmten Voraussetzungen manchmal seine Familie anlügen? Nicht jede Lüge oder auch Gewalttat geschieht zum Schaden des Volkes. Während Sie sich hier über vermeintliche oder auch tatsächliche Menschenrechtsverletzungen im Iran aufregen, lassen Sie natürlich unerwähnt, dass der von Zionisten beherrschte "demokratische" Westen jegliches Recht mit Füßen tritt und mit Lügen und militärischer Übermacht über freie Völker herfällt, um ihnen ihr System aufzuzwingen und sie ihrer Schätze zu berauben. Nennen Sie doch mal den globalen Schaden, den das Iranische Volk in seiner Geschichte angerichtet hat. Finden Sie vergleichbares? Zeigen Sie mir die im Namen einer Islamischen Weltordnung eingerichteten Kriegsschauplätze und die Zigmillionen Toten, die jene hinterlassen haben. Ist es gerecht, das Splitterchen im Auge des Einen zu sehen und den Baumstamm im Auge des Anderen nicht? Gerechtigkeit ist die Grundlage von Allem.

Le Mec@Mohsen03-05-12

Nicht alle (ehemaligen) Mitarbeiter sind so. Die ehemaligen Generaldirektoren Hans Blix und El-Baradei sprechen ganz andere Töne. Da fällt mir insbesondere Hans Blix ein. Er hält die Infragestellung des iranischen Rechts auf Anreicherung für quasi illegitim.

@"Abdullah02"
Reden Sie bzgl. der Lügen von den Exil-Iranern? Ich meine die Exil-Iraner, die ihrem Land in einer Frage von so hohem nationalen Interesse in den Rücken fallen.

sarbaze rahbar-basijisupporter04-05-12

iran schlaegt sich tapfer, das begreift auch langsam der westen. alles bellende hunde die aber nicht beissen werden. es herrscht konsens, das die atomfrage nationalsache ist. die einstellung der atomforschung wird es nicht geben. iran haelt sich bereits weit ueber seine vertraglich festgeschriebenen pflichten an die forderungen der IAEA. es ist doch offensichtlich und logisch, das iran nun jetzt die zugaenge zu ihren forschungsanlagen fuer inspekteure beschraenkt. wann konnte man dem westen vertrauen, das iran es gestatten koennte ihnen unbegrenzten zutritt zu gewaehren? selbst wenn iran aus dem NPT vertrag austreten wuerde, die amis und IsraHell wuerden niemals den iran angreifen.
weder ist iran wie lybien noch wie einst der irak eine marionette des westens, noch wuerden die die amis eine situation vorhinden wie in jenen genannten laendern-mit irans basiji und sepah hat man wohl zum ersten mal in der geschichte ernstzunehmende gegner vor sich und ausserdem wuerde ein krieg gegen iran eine situation im nahen osten hervorrufen, die von keinem staat der erde mehr kontrolliert werden koennte.
die iraner argumentieren in der atomfrage ausgesprochen logisch und vernuenftig, waehrend die wahre diabolische absicht der amis nur so zum himmel stinkt.
Sollten die zukuenftigen verhandlungen keine fruechte in absehbarer zeit tragen, sollte iran sich ueberlegen nicht weiter am NPT vertrag festzuhalten.

@abdullah02
meine behauptung ist: die gesamte anti IRIran exilantenmannschaft ist eine bande von terroristen, kollaborateuren und mossadspitzeln. das ist mein pendant zu ihren staendigen behauptungen!

Abdullah0204-05-12

@lemäc, die Exiliraner lügen bestimmt auch mal.Aber wenn einer im Exil lügt fügt er niemanden Leid zu.Unter den Lügen der Mullahs leidet ein ganze Nation mit Aussnahme einiger minderbemittelte die auf diese Lügen hereinfallen.Die 100te Jornalisten im Mullahkerker ist leider keine Lüge, die meisten Hinrichtungen auf der Welt ist keine Lüge, Frauen Steinigen leider keine Lüge, desolate Wirtschaftslage ( 50% unter der Armutsgrenze ) leider keine Lüge, Neda Agha Soltan leider keine Lüge... die Nacht ist zu kurz für die Liste.

Adel @ Le Mec04-05-12

Das Land was Sie nennen(Sie meinen wohl die Mullahs). dürfen niemals aber auch niemals in keiner Frage, egal was auf die Exiliraner zählen. Die Exiliraner warten nur darauf denen in den Rücken zu fallen. Und wenn es sein muss werden Propaganda(die sogar teilweilse auf Lügen basieren) verbreitet mittels VOA und BBC und mittlerweile Lobbisten und Persönlichkeiten, die es in grossen Universitäten, Instituten und Firmen überall auf dem Globus gibts.

Und wissen Sie was, ich finde es sogar gut so.

Le Mec@Adel04-05-12

Die Wahrheit siegt zuletzt. Das glaube ich zutiefst.

Sie können das mit den Lügen der exil-Iraner finden, wie Sie möchten. Das ändert jedoch nichts am fehlenden Wahrheitsgehalt der verbreiteten Fehlinformationen. Genau diese Schwäche der anti-iranischen Community der exil-Iraner, dass sie glauben Lügen verbreiten zu müssen, genau das ist die Stärke der Islamischen Republik. Klar, Iran würde noch mehr profitieren, wenn diese Exilanten ausnahmsweise mal die Wahrheit sagen würden. Aber lieber ein schwacher unehrlicher Feind als ein starker unehrlicher Freund.

Le Mec@Adel05-05-12

Ein Beispiel für Lügen, die von Exil-Iranern verbreitet werden, die Adel laut seines Beitrags oben sogar gut findet hat er in diesem Artikel von Irananders im Kommentarbereich sogar selbst vorgelegt: http://irananders.de/home/news/article/keine-anzeichen-fuer-revolution-in-iran.html

In seinem Kommentar vom 20-04-12 19:08 schreibt er: "(wusstet ihr dass) Hooman Majid sich selbst in seinem Buch als grossen Anhänger von Ahmadinejad bezeichnet hat."

Was für ein glücklicher Zufall, dass ich gerade das Buch the Ayatollahs' Democracy gelesen habe und dort eindeutig steht, dass er Mousavi gewählt hat. Unzwar in der Ausgabe von 2012. Hier der Link zum Buch http://www.amazon.de/The-Ayatollahs-Democracy-Iranian-Challenge/dp/0141047518/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1336209214&sr=8-2

Mir sollen Ihre Lügen Recht sein. Je mehr Leute wie Sie lügen, desto glaubwürdiger wird die reine Wahrheit.

zahra08-05-12

salam
allah segne khamenei und alle unterstützer und helfer enshallah.mögen sie alle für ihren widerstand und ihren mut reichlich belohnt werden.amin

Humanist08-05-12

@ Zahra

möge allah khayeyemani und seine Basijis für ihren widerstand belohnen.
Meinen Sie den Widerstand gegen die iranische Bevölkerung?
Belohnen? Allah muss keinen mehr belohnen, Khayeyemani belohnt sich selber schon zu Genüge.

mazani09-05-12

meiste diskutionen sind hier unsinn,über menschenrechte,demokraty,.....gerade von leute wie schwarze teufel obama,merkel,sarkozy..die hand in hand in hand mit internationale salafistishe,wahabistishe,... teror organisationen operieren(aktuell in syrien),die Zihon affen wollen einfach ein humanitäre krieg gegen uns,damit die welt zu rezrn,kommen Sie,Wir werden euch herzlich empfangen,wie einmal heilige Khomeini gesagt hat:lassen Sie uns mit unserem glaben in ruhe,sonst werden Wir eure matriale welt und weltanschauen zerstoren.

Abdullah atTawil11-05-12

Noch mal @Abdullah02, sicher haben Sie meine Frage vom 03-05-12 16:01 übersehen.

Imdugud18-05-12

Es ist doch völlig irrelevant, sich hier ständig über Moral u.ä. auszulassen, damit drehen wir uns ewig im Kreise, ohne je Übereinstimmung zu erzeilen.
Abgesehen von solchen Betrachtungen müsste Iran doch aber nach den Erfahrungen mit Irak, Nordkorea oder Libyen (auch von Gaddafi mag man moralisch halten, was man will) verrückt sein, wenn er sich im gegenwärtigen Zustand der Bedrohung nicht die erlaubte nukleare Option offen halten und der IAEA und der "internationalen Gemeinschaft", sprich dem Westen, uneingeschränkt Zuganz zu seinem Verteidigungspotenzial gewähren würde.

Freund des IRAN19-05-12

Nur mal angenommen, der Iran entwickelt tatsächlich Atomwaffen, was wohl letztlich nicht bewiesen, aber immerhin möglich ist:

Mit welchem Recht will eigentlich eine Atommacht (USA, Israel) einem anderen Staat die Entwicklung von Atomwaffen verbieten? Israel ist gut, der Iran ist böse?

Was sagen die Iraner zu dieser Auslegung??

Sicherlich sollten Atomwaffen abgeschafft werden.

Dies könnte wie folgt ablaufen:

1. Es dürfen keine neuen Atomwaffen gebaut werden. Weder in Frankreich, USA, Israel noch Iran.

2. Die bestehenden Atomwaffen werden nach und nach verschrottet.

Wo ist dieses Angebot?
Hinter Teheran steht Moskau, darüber gibt es seit langem klare Putin-Worte. Das könnte beruhigen, - sie würden es wohl doch nicht wagen.

Andererseits lehrt die Geschichte, daß es immer wieder Fanatiker gab, die bedenkenlos die Lunte ans Pulverfaß legten.

Das Allergefährlichste dabei: die leichtfertige Annahme, Putin würde stillhalten. Mit Sicherheit ein Irrtum, der Mann ist kein Papiertiger, und seine Generäle würden ebenso gerne auf den Knopf drücken, wie ihre israelischen Kollegen!

Die blutige Nase, die sich der Ami-Knecht Sakaschwili holte, sollte man nicht vergessen, auch wenn das noch einige Nummern kleiner war. Und China gibt es auch noch!

Deutscher21-05-12

Das ist alles schon mal dagewesen. "The Bomb" ob das als Schreckpotenzial noch ausrreichen wird um einen Krieg anzuzetteln ? Sicher wird man da noch etwas anderes konstruieren müssen.Die USA wird die strategische Machtverschiebung zugunsten des Iran auf Dauer nicht zulassen.




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