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22.07.2011

Rede Hassan Nasrallahs über Ayatollah Khamenei


Hassan Nasrallah und Ayatollah Ali Khamenei

Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, küsst aus religiösem Respekt die Hand des schiitischen Oberhauptes (im Fachjargon: Wilayat al-Faqih) Irans, Ayatollah Ali Khamenei. (Archivphoto von Juli 2000)

Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, Sayyed Hassan Nasrallah, sprach in Beirut über das religiöse Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Ali Khamenei. Der Anlass war eine internationale Konferenz, die Khamenei selbst zum Thema hatte. Das Verständnis über die Sicht der Verbündeten Irans auf dessen Staatsoberhaupt ist ausschlaggebend für die Bewertung der regionalen Strukturen, Bündnisse und Ereignisse. Besonders im Falle der Hisbollah, einen der wichtigsten Verbündeten Teherans in der Region, ist die Beziehung zwischen den beiden Akteuren, die durch die religiöse wie auch politische Führerschaft (im Fachjargon: Wilayat) des Ayatollahs geprägt ist, ein entscheidendes Moment. Darüber hinaus veranschaulicht die Rede Nasrallahs die Sicht der so genannten Widerstandsbewegungen zu reinen Verhandlungen mit Israel. Aus diesem Anlass gibt Irananders die Rede Nasrallahs auf deutscher Sprache zur Dokumentation wieder:

Zunächst einmal möchte ich mich bei all jenen, die diese Konferenz organisiert haben und an dieser teilnehmen, bedanken.

Ich kenne Imam Khamenei (Anm. d. Red.: Nasrallah bezeichnet Ayatollah Khamenei stets mit dem schiitischen Ehrentitel Imam, was so ähnlich wie „Oberhaupt“ bedeutet)  persönlich seit 1986, dem selben Jahr in dem ich mit seinen Gedanken, mit seinen Sichtweisen, mit seinen intellektuellen Prinzipien, mit seiner methodischen Analyse, mit seinen Ansichten über verschiedene Ereignisse, mit seinem Stil in der Führung und Administration, seinen Entscheidungen und seinen moralischen Eigenschaften vertraut wurde.

Durch das, was ich über die verschiedenen Aspekte seiner Persönlichkeit kennengelernt habe, kann ich sagen, dass Imam Khamenei ein großes Oberhaupt ist - in Bezug auf seine Frömmigkeit und seinen Führungsstil sowie in Bezug auf sein Wissen über Rechtssprechung und islamische Rechtsauslegung. Er ist ein Anführer, der eine umfassende, scharfsinnige und ehrwürdige Sicht auf die Dinge hat, wobei diese Sicht fest auf den Prinzipien der Vernunft basiert. Er ist sich der Probleme und Bedürfnisse (der Zeit) bewusst. Er kennt die Möglichkeiten und die Lösungen, die mit den Prinzipien vereinbar sind. Deshalb handelt er in seiner umfassenden Sicht auf die Dinge bei allen Ereignissen, Entwicklungen und Belangen in einer scharfsinnigen und anschaulichen Art und Weise. In allen seinen Zusammenkünften mit Leuten aus verschiedenen Hintergründen erleben Sie ihn als einen gut informierten Führer, der sich mit den Details auskennt und eine Expertenmeinung liefert.

Wir sprechen hier über eine große und außergewöhnliche Persönlichkeit. Viele Menschen in der Islamischen Ummah (Anm. d. Red.: die religiöse Gemeinschaft aller Muslime) wissen nichts über ihn. Es gibt einige wenige Menschen, die mit seinem Charakter vertraut sind. Wir wissen, wie wenig Wertschätzung er in der Islamischen Ummah erhält, selbst in Iran. Selbst die bekanntesten Aspekte seiner Persönlichkeit, nämlich seine Führung und seine politischen Funktionen, werden wenig wertgeschätzt. Sie stehen hier einer Persönlichkeit gegenüber, die von Feinden belagert wird und die von seinen Freunden nicht die Wertschätzung bekommt, die sie von ihnen bekommen sollte.

Es liegt in unserer Verantwortung diesen großen Imam den Angehörigen der Islamischen Ummah vorzustellen, so dass sie aus dem Vorhandensein eines solchen Anführers, eines solchen Religionsgelehrten und eines solchen Intellektuellen in dieser Welt und im Jenseits ihren Nutzen ziehen kann. Wir tragen diese Verantwortung, weil die Islamische Ummah mit Herausforderungen konfrontiert ist, wie es sie in den letzten Dekaden und Jahrhunderten noch nicht gegeben hat. Hier liegt die Verantwortung dieser wichtigen und hochsensiblen Konferenz.

Während der Madrider Friedenskonferenz 1991, in der sich das globale politische Gleichgewicht veränderte, machte die Region und die Welt viele Wandlungen durch. Die US-Regierung hatte angekündigt, dass sie entschlossen sei, einen Kompromiss (im israelisch-palästinensischen Konflikt) zu erreichen.

In dieser Zeit begannen viele daran zu glauben, dass wir sehr nah an einem Kompromiss (mit Israel) seien. Es gab diese landläufige Schlussfolgerung, dass die Amerikaner uns wohl einen Kompromiss aufdrücken werden. In dieser Situation hatte Imam Khamenei eine andere Sicht. Er meinte, dass die Konferenz keine Ergebnisse bringen werde, dass die Kompromisse nicht vollbracht würden und dass Amerika nicht in der Lage sein würde einen Kompromiss durchzubekommen. Heute, 20 Jahre danach, hören wir wie die Leute, die an diesen Friedensgesprächen teilgenommen hatten oder in Madrid anwesend waren, von zwei Dekaden der Enttäuschung, der Hoffnungslosigkeit und der Verwirrung als Ergebnisse der Konferenz sprechen.

Jeder erinnert sich an die Veränderungen oder an die großen Fortschritte nach den Gesprächen zwischen Israel und Syrien 1996. Während dieser Gespräche drückte Yitzhak Rabin seine Bereitschaft zum Rückzug auf die Grenzen vom 4. Juni 1967 aus. Unter den damaligen Umständen, so wurde geglaubt, würde definitiv ein Ausgleich in der Region zustandekommen. Es wurde geglaubt, dass die Angelegenheit schon unter Dach und Fach sei und dass nur die Details noch abgeglichen werden müssten. So fingen bestimmte Leute an uns zu erzählen, unsere Anstrengungen würden Früchte tragen.

In einer Zeit, in der der Widerstand rapide anstieg, redeten sie auf uns ein, dass wir den Widerstand aufgeben sollten. Sie sagten uns, dass die Sache beigelegt sei und dass wir nicht mehr unser Leben opfern müssten. Es gab sogar Leute, die uns erzählten, dass wir uns mit dem Kompromiss, den sie für endgültig hielten, abfinden sollten. Sie baten uns sogar, nicht nur unsere Auffassung von der Natur der Widerstandsbewegung, sondern auch unsere Organisationsstruktur, unseren Namen und unserer politischen Pläne zu überdenken.

Aber zu diesem Zeitpunk sagte uns Imam Khamenei klar und deutlich, dass er denkt, dass die Gespräche keine Ergebnisse liefern werden und dass der Kompromiss zwischen Israel und Syrien sich als nicht durchsetzbar erweisen würde. Er empfahl uns, den Widerstand und die Anstrengungen weiter fortzuführen und sogar auszuweiten, so dass wir den Sieg erlangen könnten. Er sagte uns, dass wir die Spekulationen und die Appelle ignorieren sollten. Nach seiner Rückkehr nach Israel wurde Rabin während einer Rede von einem Zionisten niedergeschossen und Shimon Peres trat an seine Stelle.

Zur selben Zeit erlitten Hamas und der Islamische Jihad solche starken Schläge, dass manche Leute anfingen zu glauben, dass die palästinensischen Widerstandsbewegungen nicht länger in der Lage sein würden, Operationen durchzuführen. Aber Märtyreroperationen in Jerusalem und Tel Aviv erschütterten die Grundfesten des zionistischen Regimes. Anschließend wurde die Situation im Südlibanon turbulent und der Gipfel in Sharm el-Scheikh wurde initiiert. Die Führer mehrerer Länder kamen dort zusammen, um Israel zu verteidigen und den so genannten Terrorismus zu verurteilen. Sie nannten explizit die Namen der Hamas, des Islamischen Jihads und der Hisbollah. Später dann, im April 1996, begannen heftigeren Kämpfe - nach dem Netanyahu an die Macht kam und Kompromisslösungen wieder in die anfängliche Sackgasse mündeten.

Imam Khamenei sprach indes vom Sieg der Widerstandsbewegung. Immer wieder sagte er, dass er an den endgültigen Sieg der Widerstandsbewegung glaube. Sein Glaube hatte seinen Ursprung in seiner Religion. Nach 1996 sagte er, dass Israel im Schlamassel stecke, weil es weder Libanon wieder besetzten kann und dort keinerlei Fortschritte leisten könne, noch war es in der Lage, sich zurückziehen oder seine aktuelle Position zu festigen. Deshalb sollten wir abwarten und schauen was passieren würde, aber alles hänge von der Leistung der Widerstandsbewegung ab. Zum Ende des Jahres 1999 hin wurden in Israel Wahlen abgehalten. Die Hauptkonkurrenten waren Barak und Netanyahu. Barak kündigte den Rückzug Israels aus Libanon im Juli an. Die Lage in Syrien und Libanon war jedoch von einer solchen Art, die Barak einen Rückzug nicht erlaubte. Er versuchte von der libanesischen Regierung Sicherheitsgarantien zu verlangen, während Syriens Hafiz al-Assads sich im Gegenzug aus dem Libanon zurückziehen sollte. Aber er scheiterte und so wurde der Rückzug für ihn unmöglich. Wir hatten schon erwartet, dass - sobald es Zeit wurde, sein Versprechen einzulösen - Barak sagen würde, er hätte alles versucht, hätte aber keine Sicherheiten bekommen, weshalb der Rückzug unmöglich geworden sei. Zu dem Zeitpunkt gingen wir, die Mitglieder des Widerstands, davon aus, dass Israel sich nicht zurückziehen würde. Also trafen wir Imam Khamenei und trugen unsere Meinung vor. Seine Sicht aber war, dass der Sieg im Libanon zum Greifen nahe sei. Er sagte, dass der Sieg näher sei als wir dachten. Seine Kommentare widersprachen jeder Analyse und jeder verfügbaren Information zu der Zeit. Entsprechend der vorhandenen Informationen war Israel überhaupt nicht dazu in der Lage, sich zurückzuziehen. Aber seine Eminenz sagte uns, dass wir uns auf die große Errungenschaft vorbereiten sollen und dass wir unsere Position für die Phase nach dem Rückzug festlegen sollten. Das war der Grund, weshalb wir die Möglichkeit des Rückzugs Israels nicht außer Acht ließen. Wir hatten uns vollkommen auf den Rückzug vorbereitet.

Die Entscheidung für den 33-Tage Krieg (Anm. d. Red.: der Libanonkrieg 2006) wurde auf internationaler Ebene gefällt. Israel trug diesen Krieg mit der Unterstützung gewisser arabischer Regierungen aus. Das Ziel des Krieges war die Zerstörung der Widerstandsbewegung im Libanon. Ihr alle habt die Unterdrückung und Brutalität Israels während dieses Krieges gesehen. Jeder Kommentar über die Möglichkeit eines Siegs der Widerstandsbewegung schien in dieser Situation verrückt, weil sich der Widerstand und seine begrenzten Mittel - mitsamt des kleinen Landes Libanon - in einer Situation befanden, in der sich die ganze Welt gegen sie gewandt hatte und einen brutalen Krieg gegen sie führte.

Während dieser Situation, als ich in den südlichen Teilen Beiruts war, erreichte mich eine Sprachnachricht von Imam Khamenei. In derselben Zeit wurden die Gebäude im Südlibanon bombardiert. Niedergeschrieben würde die Nachricht mehrere Seiten umfassen, darum möchte ich nur ein paar wichtige Punkte erwähnen. In der Botschaft sagte uns Imam Khamenei:

„Meine lieben Brüder, dieser Krieg ist wie die Grabenschlacht, in der die Quraish (Anm. d. Red.: arabischer Stamm in Mekka zur Zeit des Propheten Muhammads), die Juden von Medina (Anm. d. Red.: Verbündete der Quraish) und alle Stämme sich vereinigt hatten, um den Gesandten Gottes mit all ihrer Macht zu belagern und sich entschieden hatten, den Islam und seine gläubigen Anhänger auszuradieren. Dieser Krieg ist wie die Grabenschlacht und jeder wird verzweifelt sein. Aber vertraut auf Gott und ich möchte euch sagen, dass ihr gewiss den Sieg davontragen werdet. Ich behaupte sogar, dass - sobald der Krieg mit einem Sieg für euch beendet sein wird - ihr zu einer Macht werdet, der gegenüber keine andere Macht in der Lage sein wird sich aufzulehnen.“

Wer hätte unter diesen Umständen, besonders während der ersten Tage des Krieges, so einen Ausgang vorhersagen können?

Nach den Anschlägen vom 11. September haben wir gesehen, wie sich jeder fürchtete. Viele Leute dachten, dass die Region in eine Ära eintreten werden, in der die USA eine direkte Herrschaft über die Region etablieren werden und dass diese Herrschaft einhundert oder zweihundert Jahre andauern würde. Manche Leute verglichen die daraus folgenden Kriege mit den Kreuzzügen. Ich reiste nach Iran und traf mich mit Imam Khamenei und fragte ihn nach seiner Meinung. Die Bemerkungen, die seine Eminenz machten, sprachen gegen alles, was in der Region im Umlauf war. Wir erinnern uns noch, dass viele Regierungen und politische Gruppen in der Region zu jener Zeit ihre Position entsprechend ihrer Einschätzungen, dass die USA ihre Herrschaft in der Region etablieren würden, überdacht hatten. Selbst einige iranische Offizielle aus der Regierung kamen zu mir und sagten mir, dass wir uns mit den neuen Begebenheiten abfinden und einen Kompromiss mit den USA aushandeln müssten. Aber Imam Khamenei nahm einen anderen strategischen Standpunkt ein und sagte mir:

„Ihr solltet nicht besorgt sein. Die USA haben ihren Zenit erreicht und wir werden ab jetzt Zeugen ihres Falls sein. Mit der Invasion in Afghanistan und im Irak hatte der Niedergang der USA schon angefangen. Sie steuern auf einen Abgrund zu und das ist der Anfang vom Ende der USA und ihrer Ziele in der Region. Ihr solltet aufbauend auf dieser Annahme handeln.“

Seine Eminenz sagte weiter, dass

„Amerika durch den Einsatz der regionalen Regime und seiner Waffen und Flotten nicht in der Lage ist, seine Interessen in der Region zu verteidigen. Die USA wurden dazu gedrängt alle ihre Flotten in die Region zu bringen. Das ist ein Zeichen der Schwäche der USA. Es ist auch ein Ausdruck davon, dass die regionalen Führer nichts über ihre Bevölkerung wissen, die auf die Kultur des Jihads (Anm. d. Red.: Anstrengung) und des Widerstands bauen. Darum sind die aktuellen Ereignisse kein Grund zur Sorge. Eher sind sie eine Quelle der Hoffnung.“

Ich kann behaupten, dass unsere Ummah während des letzten Jahrs mit dem schwierigsten Krieg seiner Geschichte konfrontiert wurde. Die USA und ihre Verbündeten setzten ihre ganzen Kräfte und Mittel ein, um die Region zu beherrschen und die Regierungen des Widerstands zu stürzen. Während dieser Zeit war Imam Khamenei der Führer des schwierigsten Kriegs, eines Kriegs, der viel Weisheit, Mut und Nachdenken verlangte. Und viele Aspekte dieses Kriegs sind bis heute unbekannt geblieben.

Imam Khamenei glaubt, dass sich Israel im Fall befindet. Er glaubt, dass dieses Regime in einer nicht so fernen Zukunft aufgelöst wird. Er glaubt, dass die Auflösung dieses Regimes zum Greifen nahe ist. Seine Eminenz glaubt, dass Kompromisse hier zu keinem Ergebnis führen werden. Der Ablauf der Verhandlungen, der palästinensische Aufruhr und alles, was in Palästina und in der Region passiert, sind Anzeichen dafür, dass wir es heute mit einer neuen Generation des palästinensischen Volks zu tun haben, die mehr als jemals zuvor an die Rückkehr in ihr Heimatland glaubt.

Den Machtverlust der USA, die Erfolge der Widerstandsbewegungen und die Erfahrungen während der Kriege im Libanon 2006 und in Gaza 2009 berücksichtigend, können wir Imam Khameneis Aussagen über Israel unterzeichnen. Und wir können zusammenfassen, dass Israel in naher Zukunft auf seine Auflösung zusteuern wird, so Gott will. Und das ist die richtige Sicht auf die Dinge, aufbauend auf die Erkenntnisse dieses Führers über die gegebenen Realitäten.

Zum Schluss würde ich gerne auf die Aktivitäten der palästinensischen Jugendlichen in der Nähe der Grenzen zu den besetzten Golanhöhen hinweisen. Die Standhaftigkeit und die Bewegung dieser Jugendlichen gegen den Feind sind eine klare Botschaft, die das Dasein der Entschlossenheit der islamischen Ummah verkündet. Und diese Jugendlichen haben aufs Neue die US-Regierung demaskiert, eine Regierung, die dabei ist zu versuchen die arabischen Revolutionen zu kidnappen. Aber die jüngsten Ereignisse zeigen wieder, dass die USA Israel die volle Unterstützung geben. Durch das Aufdecken der Wahrheit hinter den Vorgaben der USA, die Menschenrechte und die Freiheit unterstützen zu wollen, hat das reine Blut dieser Jugendlichen auch das politische und historische Bewusstsein demonstriert, das durch Imam Khomeini und Imam Khamenei begründet und gefestigt wurde.

Übersetzt von Leo Schmitt aus dem Englischen von Öffnet externen Link in neuem FensterLeader.ir.


Hassan Mohsen22-07-11

Danke für die Übersetzung!

David27-07-11

Auch ich hatte 1991 begonnen an Frieden zwischen Israel und Palästinenser zu glauben. Ich dachte Frieden ist nun sicher. In dieser Phase hatte ich sogar begonnen israelische Produkte zu kaufen und sie nicht mehr zu boykottieren. Später wurde aber sehr bitter enttäuscht und nach den Ereignissen in Libanon und Gazastreifen, wo Israel die einfachen unbewaffneten Kinder, Frauen und Greise sogar mit international verbotenen Waffen angriff, bin ich auch zu dem Ergebnis gekommen, dass nur ein standhafter Wiederstand, die Besatzer zurück drängeln kann. Ich musste begreifen, dass in diesem Konflikt zwei Welten auf einander prallen. Israelis, die absolut mit westlicher Hilfe massiv aufgerüstete sind auf der einen Seite und entrechtete und schwach gehaltene und Land und Haus beraubte Palästinenser auf der anderen Seite. Die ganzen Jahrzenten waren immer nur ein Spielchen, das man mit dem Schicksal der Palästinenser getrieben hat. Auch 2003 als die USA nach den Ereignissen vom 11. September den Irak unberechtigter weise barbarisch angriffen und um die Seelen der moslemischen Völker in der Region zu beschwichtigen, hatten Bush und seine Regierung eine Lösung für Palästinafrage versprochen. Es ist ein Spielchen, das seit eh und je und je nach Wetterlage der US-Politik in der Region sich immer wieder wiederholt. Deshalb auf die sogenannten Verhandlungen habe ich auch keinerlei Hoffnung mehr.
Nur diejenigen können Persönlichkeiten wie Imam Khamenei schätzen, die selbst fern von jeglichen egoistisch und rassistisch motivierten Gedanken sind. Gott möge ihn für die islamische Welt und für den Fortschritt des realen Friedens auf der Erde und insbesondere für die Moslems dieser Welt schützen.

Alfred17-08-11

Kontrastreich und Differenziert ist auf dieser Seite nichts.

surfen08-10-11

wie kann man meinen, dass es im iran frieden gibt?????, wo tag täglich kinder auf der autobahn richtung dem mausoleum von khomenini stehen und blumen verkaufen müssen, um zu überleben oder so viele junge menschen drogen nehmen, weil sie mit ihrem leben in diesem wunderschönen land nicht zurecht kommen, weil sie nicht wissen, was sie nächsten tag für neue auferlegte regeln gegen sie warten oder wo menschen die sich schwer verletzen nicht einmal gleich operiert werden, weil der staat alle krankenhäuser privatiesiert hat und sich damit aus der verantwortung stellen will,
ich liebe den iran sehr, aber nur die menschen die wirklich gebildet sind und sich nicht von dieser herrschenden klasse vereinnehmen lassen und ich liebe sehr die persische kultur

ich wünsche den menschen in diesem wunderschönen land alles gute und das es ihnen bald besser geht, als jetzt

Le Mec@surfen30-07-12

Bei Ihrer Beschreibung könnte man glatt meinen, Sie würden über Deutschland schreiben.

bernd s01-06-13

In der rede von nassrallah stimmt leider vieles!




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