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11.04.2011 Mahmoud Ayad

Umsetzung kultureller Gemeinsamkeiten in diplomatisches Kapital: Iran feiert Nowruz mit seinen Nachbarn


Nowruz-Fest 2011 in Teheran

Staatsführer aus verschiedenen Ländern in Teheran beim Nowruz-Fest.

Im Mai 2010 wurde Nowruz - ein Feiertag, der den Frühlingsanfang markiert und traditionell im iranischen Raum begangen wird - auf Betreiben der Ahmadinejad-Regierung von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „Internationalen Nowruz-Tag“ erklärt. Bereits seit 2009 gilt er als UNESCO-Welterbe.

Iran hatte zum diesjährigen „Internationalen Nowruz-Tag“ Vertreter aller Staaten, die dieses Fest begehen, zu den Feierlichkeiten in Teheran eingeladen. Gekommen waren hohe Gäste aus den persischsprachigen Ländern Afghanistan und Tadschikistan sowie aus Turkmenistan, Armenien, Indien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Irak, Albanien und der Türkei. Unter den Gästen waren auch der afghanische Präsident Hamid Karsai, der irakische Staatspräsident Dschalal Talabani und der turkmenische Staats- und Regierungschef Gurbanguly Berdimuhamedow sowie der armenische Präsident Serzh Sarsyan.

Die Feierlichkeiten wurden zum Anlass genommen, die kulturellen Gemeinsamkeiten zu betonen und engere politische und wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. Die Zeremonie wurde mit einem Apell zu „Friede, Gerechtigkeit und Nächstenliebe“ vom iranischen Präsidenten eröffnet. Andere Teilnehmer riefen in ihren Ansprachen zu gemeinsamen internationalen Kultur-, Wissenschafts-, Kunst- und Bildungsprogrammen auf. Die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokowa, wurde in einer neun Punkte umfassenden Deklaration aufgerufen, Rahmenbedingungen zu unterstützen, die für die Durchführung der in den Ansprachen abgesteckten Ziele notwendig sind.

Serzh Sargsyan, der als Präsident Armeniens traditionell gute Beziehungen zu Iran pflegt, sagte, dass der Tag ein Anlass für eine engere Bindung zwischen den beiden Staaten sei. Der turkmenische Präsident Berdimuhamedow sprach sich für den Feiertag als Tag des Austauschs der regionalen Länder aus. Für Aufmerksamkeit hatte sein Anfang März per Dekret beschlossenes Nowruz-Geschenk an Iran - in Form von eintausend Tonnen Mehl - gesorgt. Ziel sei der Ausbau der Beziehungen zu Iran und die Wiederbelebung der Tradition, Nahrungsmittel mit seinen Nachbarn zum Frühlingsanfang zu teilen.

Ein wichtiger Punkt, der durch das gemeinsame Begehen des Nowruz-Fests in den Vordergrund getreten ist, besteht darin, dass Iran in seinen diplomatischen Beziehungen wahlweise neben der „islamischen Karte“ auch die „Persische“ spielen kann. Wegen der Unklarheit darüber, inwieweit und in welcher Form die nationalen mit den islamischen Elementen kompatibel sind, war dieses diplomatische Potential lange Zeit in den Beziehungen Irans in den Hintergrund getreten. Auch jetzt herrscht noch kein innenpolitischer Konsens zu der Frage. Vor allem Gegner Ahmadinejads aus den konservativen Reihen sind unzufrieden mit der Förderung einer national-orientierten Kultur, die keine Regierung zuvor so intensiv betrieben hat.

Analysten sehen einen diplomatischen Erfolg in den Bemühungen Irans, das gemeinsame kulturelle Erbe mit anderen regionalen Staaten zu feiern. Die Feierlichkeiten seien auch ein Signal, dass Iran vor allem in seiner Nachbarschaft zu wichtig und einflussreich sei, um international isoliert werden zu können.


KH11-04-11

Hat Ahmadi auf dem Foto eine Fliege an?
Na ja seis drum. Mit den Nachbarn feiern ist zunächst einmal was gutes.
Aber besser wäre es die eigenen Leute ordentlich Noruz feiern zu lassen. Seit dem die Mullahs an der Macht sind versuchen Sie ja die persische Kultur zu vernichten um sie durch eine islamische zu ersetzen.
Da unsere Leute(wie ich auch) sowohl gläubige Muslime sind, aber auch knallharte Nationalisten, haben sie sich in all der Zeit sich gewährt und so, dass Iran seine persische Idendität immer beibehalten hat.

Zurück zum Thema. Ahmadinejad sollte diese Masche mit dem iranischen Nationalismus lassen, denn das ist eine Sackgasse.
Sein Klientel waren sind und werden immer die Fundamentalisten, Islamisten, Anaphabeten, Mostazafin(obwohl die grösstenteils wohl auch nicht mehr) und die Bauern der Berg und Wüstenregion.

Die Intelektuellen, Studenten, Künstler, Mittel und Oberschicht werden duruch diese Propaganda nicht Ihre Ansichten ändern können.

Bis gestern hiess es Noruz ist Haram, etwas für Ungläubige und Monarchisten und heute versucht er sich selbst in einer absurden 2000 Jahresfeier mit Bärtigen und Unrasierten Menschen aus irgendwelchen abgelegenen Ländern, die nicht mal wissen was Noruz überhaupt bedeutet.

@kh (und an die redaktion)11-04-11

[...]mit Bärtigen und Unrasierten Menschen aus irgendwelchen abgelegenen Ländern, die nicht mal wissen was Noruz überhaupt bedeutet.


@KH - sie sind eine schande für alle iraner und alle ethnisch verwandten völker, die dieses fest feiern, wenn sie diese länder die alle unsere nachbarn sind bzw. historisch, geschichtlich und ethnisch mit uns verwandt sind, so herabwertend faschistisch anschauen und auch noch behaupten, sie hätten keine ahnung von norooz. so spricht kein muslim. auch kein patriotischer muslim. so spricht nur ein iranischer nazi mit minderwertigkeitskomplexen.

ich bitte die leserschaft um nachsicht mit diesem kh. er hat ja schon selbst zugegeben dass er nur hier schreibt um propaganda zu betreiben und die kommentarfunktion zu missbrauchen. ich bitte die redaktion nicht jedes noch so hirnrissige faschistische kommentar durchzulassen, damit ein mindesmaß an qualität im kommentarbereich gewahrt bleibt. internet trolle sollten bitte hier keinen zutritt haben, damit der kommentarbereich interessant und einladend bleibt. kritik jeglicher art ja, aber bitte mit einem mindestmaß an niveau. danke.

w.w.11-04-11

@KH: Alte Kultur und wahre Werte sind natürlich keine Gegensätze - da verstehen sie etwas falsch - das sind unterschiediche Ebenen und es gibt gute und schlechte Gewohnheiten. Gut sind sie, wenn sie uns helfen, unsere Ziele zu erreichen. Ihre Mißverständnis beweist, wie weise eine Politik ist, die in Ihrer Sprache zu Ihnen spricht. Ja, jubeln Sie doch mal richtig für Ihre Fußballmanschaft, vielleicht lösen sich dann einige Spannungen.

www.iranopoly.wordpress.com11-04-11

@KH

die "persische Kultur vs. Islam"-Keule ist längst schon ausgelutscht.

und wirklich "knallharte" Nationalisten sind die Iraner eben NICHT. Gerade Iran ist für seinen Anti-Nationalismus bekannt. Außer die atheistische Fraktion; die muss ja auch an etwas glauben.

Und nur weil nicht jeder Bock auf Feuerspringen hat und einfach nur den ersten Neujahrstag zelebriert, ist er nicht gegen "perssiche" Kultur.

Ich erinnere sie nochmals an den Landsnamen: IRAN. Da machen die Perser nur 50% aus.

Dieses "persische" Kulturgelaber ist ne Beledigung gegenüber anderen Ethnien.

Dabei sind Perser keine Ethnie. Das ist nur ne Sprache.

Und seien wir mal ganz ehrlich: Im Iran "Perser" zu sein ist uninteressant. Perser-sein ist nur dem Wessi wichtig. Deswegen nennt er sich auch so:Päääärser!!!

Habe noch nie in meinem ganzen Leben gehört, dass sich im Iran jemand als Perser bezeichnet wenn es um Nationalität geht. Und von persischer Kultur redet da auch keiner. Es heisst dort immer "iranische Kultur".

PS: das ahmadi und mashaie in letzter zeit einen auf persepolis machen, verdanken wir iranischen Faschos, für die die Ethnie wichtiger ist als Religion und universelle Werte.

Homayoun H.11-04-11

Ich persönlich finde nicht dass Ahmadinejad "einen auf Persepolis macht". Ich finde Ahmadinejad tut das was Er denkt und er hat eine gute Balance gefunden zwischen der vorislamischen iranischen Geschichte, Kultur und Sitten und dem heutigen Iran (bzw. dem Iran nach Islam). So spricht Er die gesamte iranische Bevölkerung an. Menschen die die gesamte iranische Geschichte, Sitten und Bräuche und Kurosh, usw. am liebsten auslöschen wurden, finde ich genau bescheuert wie Menschen die das islamische Element am liebsten aus der iranischen Geschichte entfernen würden. Wieder einmal beweist Ahmadinejad Weitblick, die vielen Geistlichen und Ultrarechten aber auch kurzsichtigen Nationalisten und "Päääärsern" fehlt!

Die nicht iranischen Kommentatoren und Leser müssen bedenken dass die meisten Iraner Beides haben möchten. Die Fraktion der ultrarechten Islamisten die z.B. das "persische Golf" in "islamische Golf" umbenennen wollten oder von Nowrooz und anderen iranischen Sitten nichts halten, hat in der heutigen Jugend und deshalb in der Zukunft Irans ebenso wenig eine Chance wie Einstellungen die von Leuten wie KH zu hören sind.

www.iranopoly.wordpress.com11-04-11

@Homayoun

Doch, er "macht einen auf Persepolis". Diese dummen hässlischen Ruinen. Das sind noch nicht mal Ruinen, dass sind ein paar dämliche Säulen. Das sind quasi die Türrahmen eines ausgebrannten und zerstörten Palastes, die von iranischen Nazis angehimmelt werden. Haha!

jetzt mal im ernst:

1. Das ist keine "Balance", dass nennt man Schauspielkunst. Er will den iranischen Faschos nur vorwegnehmen, ihn als Antiiraner zu bezeichnen.

2. Welcher ernstzunehmende, bekannte oder einflussreiche Person im Iran möchte am liebsten die iranische Geschichte "auslöschen"? Das ist ein Vorurteil von Auslands-Iranern. Für die fängt die Auslöschung pääärsischer Kultuuuur doch schon mit dem Glauben am Islam an.

Unser Problem ist, dass wir an dieses Konzept "2500-jähriges-Iran" nicht wegkommen. Wir behandel Kuros wie das Zentrum iransicher Kultur. Dabei ist diese Geschichte zwischen 5 und 7 tausend Jahre alt. Diese 2500 Jahre wurden vom britischen König Shah Pahlavi angesetzt und infiltriert nachwievor die Köpfe der Iraner.

3. Mag sein, dass Tehrans Soosoolis gerne die Neujahrsfeierleichkeiten zum Anlass nehmen zu "feiern". Das heisst aber nicht, dass es islamkonform ist und die meisten nicht juckt. Das müssten Sie mir beweisen.

Außerdem sollte man Respekt davor haben, wenn religiöse Iraner aus Glaubensgründen diverse Neujahrspraktiken ablehnen. Da kann man nicht sagen der ist GEGEN irans Kultur. Es gehört sich eben nicht, dass Muslime auf einmal den Brauch einer vorislamischen Religion praktizieren. Das muss Ihnen auch nicht gefallen.

Denn dann könnte man ja sagen, es ist anti-iranisch wenn man mir verbietet zu Neujahr dem MItra-Kult öffentlich nachzugehen.

KH11-04-11

Mein Lieber Herr, der mich da oben angeht. Lesen Sie mal Ihr eigenes Kommentar und dann meinen Text. Versuchen Sie objektiv zu urteilen, wer unter die Gürtellinie schlägt.

Nur damit Sie es wissen. Propaganda bedeutet eine Meinung zu vertreten. und auch Sie sollten Ihre Meinung egal wo und wann propagieren.

Noruz passt genauso wenig zu Islamisten wie Ahmadinejad wie ein Penzmantel zu einem Vegetarier.
Jeder Depp merkt doch, dass er dieses absurde Fest aus tatktischen Gründen veranstaltet hat.

Noruz hat eine altpersiche Geschichte, es ist das Fest der Zahrustra. Die Islamisten schreren sich doch einen Dreck um diese Feste. Zu Noruz gehört Hafstsin, Sinsdahbedar, Charshanbesuri.
Wie kann Seyedali Noruz verbieten und sein Untertane Ahmadinejad gleichzeitig ein Fest zu Noruz veranstalten. Das ganze ist doch albern.
Wenn Sie nicht solche Kommentare lesen können oder wollen, dann machen Sie einfach nur Ihre Augen vor der Wahrheit zu.
Denken Sie wirklich, dass einer wie Ahmadinejad Haftsin auf dem Tisch hat und zu Noruz seinen Kindern Eydi gibt?

MA12-04-11

Es entspricht der Verfahrensweise des Propheten des Islam Muhammad, dass alte Werte und Bräuche, solange sie dem Islam nicht widersprechen und nützlich sind in die eigene islamische Kultur mit einbezogen werden. So wurden die Sitten der vorislamischen Araber, bestimmte Dinge in bestimmten Monaten zu unterlassen, auch vom Propheten berücksichtigt. So ist Nouruz auch ein schönes Fest, das in der Regel keinerlei Widersprüche zum Islam zeigt.

Was allerdings mit dem Islam im vehementen Widerspruch steht - und das sei jedem nationalistischen Araber, Türken oder Iraner gesagt - ist es hochmütig nationalistisch zu sein. Dazu gehört zu glauben, dass die eigene "Rasse" besser sei als eine andere. Oder eine Bevölkerungsschicht besser sei als eine andere (Stichwort Anaphabeten, Mostazafin)

Kiyan12-04-11

an w.w
Sie haben recht wenn Sie sagen das KH sich wie ein nazi anhört,aber mit Moslem sein hat das Fest nichts zutun,da es eine alt Iranische Fest ist die Zaratoschten haben es gefeiert,tatsache ist das die Regierung im Iran diesen alten Schönen fest verabscheute,und jetzt auf einmal sich damit beschmückt.

Anonym12-04-11

Ich finde "Islamischer Golf" ist eine nette Alternative zum "Persischen Golf" vs. "Arabischer Golf". Dient der Völkerverständigung.

SA12-04-11

Nowruz wurde in seiner Ganzheit nie vom iranischen Staat oder einem Großayatollah verboten. Man betrachtete es aber bisweilen als verpönt. Und das hat historische Gründe, da in der Vergangenheit es die Wahrnehmung gab, dass Nowruz gegen die Religion instrumentalisiert wird bzw. auch darauf ein persischer Nationalismus begründet (und verstärkt) wird.

An sich aber ist gemäß islamischer Theologie gegen alte Bräuche und Sitten nichts einzuwenden - solange sie nicht im Widerspruch zum Islam stehen. Im Fall Nowruz gibt es sogar islamische Überlieferungen, wo Nowruz gelobt wird:

During the era of caliphate of Umar ibn Khattab, Hormezgan, the governor of Khuzestan, sent gifts for Imam Ali (AS). The imam asked what the occasion was. His followers replied that it was a Nowruz gift from Iranians. The Imam then said: “Make everyday Noruz!”

Mehr hier: http://english.irib.ir/radioculture/occasions/national-occasions/item/77592-nowruz-and-islamic-traditions

In diesem Sinne ist das verstärkte Feiern von Nowruz von Seiten der Islamischen Republik auch ein Ausdruck des neuen Selbstbewusstseins und den Versuch zwischen Religion und Nation eine islamkonforme Synthese zu bilden und nicht die Logik der Konkurrenz zwischen beiden zu unterstützen.

Homayoun H.12-04-11

@iranopoly.wordpress.com

zunächst einmal, bitte hören Sie mit dem unangemessenen Diskussionstil a la "haha" und "ätch bätch" auf.

Zum Thema: in dem Sie Ahmadinejad unterstellen, er würde nur schauspielern, wenn Er beispielsweise Kurosh ehrt, den Kurosh Zylinder nach Iran holt, bzw. all seine anderen Aktionen die mit der alten iranischen Geschichte im Zusammenhang stehen, als Schauspiel ansehen, degradiert man den iranischen Präsidenten und gleichzeitig die Macht des Islams im Iran as so schwach und brüchig, dass ein Präsident es nötig hat, vor "iranischen Faschos" eine Show abzuziehen um irgend jemanden etwas vorwegzunehmen! Das sollte man nicht tun. Der iranische Präsident hat es nicht nötig zu schauspielern. Das was Sie beschreiben ist nur ein schöner Nebeneffekt. Den anti-islamischen und rein Nationistischen "Persern" wird somit der Wind aus den Segeln genommen. p.s. Kurosh hat Nichts mit dem Shah Regime zutun. Dass das Shah-Regime es ebenso für sich vereinnahmt hat, dafür kann Kurosh Nichts.

Das hier ist echt und die Denkweise des iranischen Präsidenten - Achten Sie insbesondere beim ersten Video ab 3:45 und lernen Sie dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=HPe5o3Qh3GU

http://www.youtube.com/watch?v=BLr4yCO8Pd4

Die überwältigende Mehrheit der Iraner (die Muslime sind), sind ebenso Stolz und Froh über die Menschenrechtsdeklarationen und dem damaligen Zeitgeist weit voraus denkenden Kurosh, wie auch ihrer islamischen Identität. Wenn Sie nicht so denken, dann gehören Sie ebenso wie die "iranischen Faschos" die Sie zurecht hassen, zu "islamischen Faschos" die ebenso unbeliebt sind und keine Zukunft im Iran haben!

Ich muss Ihnen nicht beweisen dass Sie Falsch liegen, wenn Sie denken dass die meisten Iraner so denken wie Sie. Beweisen Sie mir doch das Gegenteil. Wenn diese "hässlichen Ruinen" von den meisten Iranern abgelehnt und gehasst werden, warum macht man denn Perspolis nicht einfach Platt? Oder warum hat man das "persischer Golf" nicht in "islamischer Golf" umbenannt? Oder warum sieht man diese Millionen Menschen die zu Norooz feiern, vorher Millarden für Geschenke ausgeben usw.? Warum hat man sogar arabischen Airlines die "arabischer Golf" nutzen, verboten iranisches Territorium zu betreten. Das alles wegen ein paar unwichtigen "iranischen Faschos"?

p.s. Sie verlangen Respekt für Leute die das iranische Neujahr nicht feiern. Sie bekommen Sie. Dann feiern Sie eben nicht. Niemand zwingt Sie zu feiern. Aber haben Sie auch Respekt vor den Millionen Iranern die es feiern? Nein, für Sie sind sie Soosools.

Sind Sie Iraner? Wenn Sie Iraner sind, dann wissen Sie sehr gut dass ihre extreme Sichtweise im Iran keine Chance hat. Wenn Sie kein Iraner sind, dann lernen Sie bitte dazu und verbreiten Sie bitte nicht den Eindruck, dass die Mehrheit der Iraner so denkt wie Sie. Iraner sind zwar die am wenigstens Anfälligen für Nationalismus und faschistische Tendenzen (was auch gut ist und was auch den Erfolg Irans und seine Beliebtheit bei den Nachbarn erklärt), aber auch sie haben eine Nationale Identität und ein patriotisches Element, dass sich aus vielen verschiedenen Elementen (alte Geschichte Irans, Islam, usw.) zusammensetzt. Jede Gruppe die versucht eines dieser Elemente ins Lächerliche zu ziehen (sei es nun der Islam oder die Geschischte Irans) wird im Iran keine Chance haben.
Bei vielen Arabern sieht man dagegen panarabische und arabisch-faschistische Verhaltensweisen die viel extremer ist als im Iran und absolut nicht zu Islam passt. Diese gilt es zu bekämpfen, und nicht den iranischen Patriotismus und Vaterlandsliebe.

SA12-04-11

Der im Koran erwähnte „Dhul-Qarnayn“ wird von vielen schiitischen Gelehrten, u. a. auch von Allameh Tabatabai, als Kyros der Große gedeutet.

KH12-04-11

@www.iranpoly.wordpress.com

Sie schreiben viel falsches, aber diese zwei Punkte habe ich rausgepckt:

Sie schreiben:
und wirklich "knallharte" Nationalisten sind die Iraner eben NICHT. Gerade Iran ist für seinen Anti-Nationalismus bekannt.

MEIN COMENT: Genau das hat Saddam ja auch gedacht, als er Iran angriff. Was passiert ist haben wir ja gesehen, dass sogar die arabischen Iraner waren die bis zum letzten Bluttropfen Ihr Varterland verteidigt haben.
Sie haben sich da aber mächtig vertan, denn das sind nur die Araber die nicht nationalistisch sind, das hat man nicht zuletzt beim Aufmarsch der Amis in Irak gesehen.

Sie schreiben:
Ich erinnere sie nochmals an den Landsnamen: IRAN. Da machen die Perser nur 50% aus.

MEIN COMMENT:
Sie wissen, dass der Reza Khan Iran seinen heutigen Namen gegeben hat.
Sie wissen auch, dass Iran das Land der Arier bedeutet. Sie wissen auch, dass nur Perser zur arischen Rasse gehören. Ich denke mehr muss ich Ihnen nicht erklären.

Nichts desso trotz möchte ich hier nochmal betonen, dass Iran allen Iranern gehört. Ob Lor, Baluch, Tork, Arab oder Pars, wir müssen alle Hand in Hand dafür kämpfen uns vom Joch unserer menschenverarchtenden Diktatur zu befreien.

YA HOSSEIN MIR HOSSEIN

Le Mec@Kh12-04-11

Sorry, wenn ich mich in Ihre Diskussion einmische, aber was Sie schreiben stimmt nicht.
1. Sie versuchen zu begründen, dass die Iraner doch knallharte Nationalisten sind, weil selbst die iranischen Araber gegen Saddam kämpften. Das beweist doch genau das Gegenteil. Selbst die Araber in Iran waren bereit in einem mehrheitlich persischen Staat gegen Araber aus Irak zu kämpfen, weil Sie von der Ideologie der Islamischen Republik Irans überzeugt waren.

2. Es gehören nicht nur Perser zur "arischen Rasse". In Iran sind es auch die Kurden. Der Unterschied zwischen der Namensgebung "Iran" und der "Persien" ist, dass alle Völker Irans mit dem Namen "Iran" einverstanden sind und waren. Mit "Persien" waren es nur die Perser. Insoweit hat iranopoly Recht

www.iranopoly.wordpress.com12-04-11

@homayoun h.

danke für die belehrung, aber mein diskussionsstil ist glaube ich immer noch im rahmen.

zu ihrer antwort:

- sie haben recht. zu sagen es ist schauspielerei degradiert ahmadinejad. und das habe ich auch bewusst getan. sowas gehört auch degradiert.

- präsidenten haben es IMMER nötig zu schauspielern.

- ich habe nie gesagt, dass die MEHRHEIT der iraner die ruinen hässlig findet, das haben SIE gesagt. das war meine rein persönliche meinung und ich sage es nochmal: die ruinen von persepolis sind nicht so bedeutend wie wir immer tun. sie sind nur ein zeichen eines imperialistischen irans.

- man muss niemanden respektieren, der gegen die sitten im iran verstößt, indem er nowrouz instrumentalisiert. und das sind eben vor allem die soosools und ghertis.

- was meinen sie mit "ihre sicht hat keine zukunftchancen"? wir sind hier nicht auf mission. ich will mit meiner meinung niemanden bekehren.

- ich glaube sehr wohl, dass man bewusst die iranische geschichte ins lächerliche ziehen sollte, wenn dies denn im rahmen liegt. und es ist eben lächerlich, wenn sich iranische faschos an die kurosh-geschichte und an ein paar billige ruinen klammern und sich nicht bewusst sind, das sie damit imperialismus hochloben. die iranisch geschichte hat schon so einige psychopaten hervorgebracht.

- und am wenisgten anfällig für nationalismus sind auf jeden fall nicht die iraner, die zarathustrische gräber anhimmeln und sich zu eyde norroz in der wüste treffen um auf ruinen neujahr zu feiern. denn das sind die faschos im iran. iraner, denen iranersein mehr bedeutet als alles andere.

@KH

man merkt, dass sie nicht wissen was nationalismus bedeutet. und NEIN, es heisst nicht, dass man hinter seinem land und seiner kultur steht.

Homayoun H.12-04-11

Ich möchte noch etwas Allgemeines loswerden:

Es gibt große Unterschiede zwischen Patriotismus und Nationalismus. Erst wenn die Schwelle zu einem Gefühl der Überlegenheit bzw. herablassendes Schauen auf andere Nationen, Kulturen, etc. überschritten wird, ist das eigentlich als purer Nationalismus (bzw. "knallharter Nationalismus" wie unser Freund KH hier schreibt) und somit Negativ zu betrachten (was man z.B. bei Herrn KH hier sehen kann, in dem er herablassend über so viele andere Nachbarn Irans oder in anderen Beiträgen über "Bergleute", "Dorfleute", usw. redet).

Patriotismus aber ist in seinem eigentlichen Sinn, etwas sehr positives und mit dem Islam vereinbar und sogar wünschenswert. Insbesondere in einer Welt, wo nunmal Länder mit verschiedenen Ansichten durch Grenzen voneinander getrennt sind und ihre Interessen wahren müssen. Wenn der Iran noch einmal angegriffen wird, dann reicht der Islam allein nicht aus. Dann braucht man patriotische Moslems.

Wertschätzung von Leistungen der eigenen Nation, historische, politische, kulturelle oder ethnische Verbundenheit, starkes emotionales Zugehörigkeitsgefühl, Treue zur Heimat, Erhaltung nationaler Eigenarten, Werte, Normen und Tradition und Vieles mehr sind patriotische Elemente die jeder zu seinem Land haben sollte. Dazu gehören auch Feiertage und Feste wie Norooz die es auch schon vor der Islamisierung Irans gab. Wenn Einige dies ausnutzen, dann hat Niemand das Recht das Fest an sich zu verteufeln.

Der Islam kann auch im Iran ohne diesen Patriotismus nicht überleben. Geistliche die im Iran eine extreme ablehnende Sicht diesbezüglich haben und sogar diese natürlichen (nicht nationalistischen) patriotischen Elemente loswerden wollen, sind bei den meisten Iranern sehr unbeliebt. Sie wären auch in keinem anderen Land beliebt. Menschen und Politiker allerdings die all diese Elemente mit Islam verbinden können, haben eine Zukunft im Iran.

Natürlich hat jeder das Recht auf eine extreme Sicht (ob nun auf die eine oder andere Weise). Aber man sollte sich im klaren sein, dass man eben nur für sich spricht.

@iranopoly: Sie schreiben einerseits: Iraner sind bekannt für ihren Anti-Nationalismus, dann schreiben Sie dass sie eben sehr anfällig dafür sind. Sie schreiben "die meisten es juckt", dann sagen Sie dass Sie nur für sich reden, usw. Ich denke Sie wollten doch irgendwie stellvertretend für Iraner reden und nicht nur für sich. Wie wahrscheinlich die Meisten von uns, manchmal unbewusst. Aber seis drum. Ich will nicht länger darauf rumreiten.

KH12-04-11

@www.iranopoly...
Ich bin wie Ihnen vielleicht bekannt ein absoluter Gegner der IR in seiner heutigen Form.
Ich bin gegen die Mullahs und gegen Ahmadi und gegen die Verfassung.

Ich sage Ihnen jedoch ganz offen. Ich wäre deren grösster Anhänger würde eine fremde Macht. USA, Nato, China oder wer auch immer unser Land angreifen.
Sie können sich sehr sicher sein, dass die abolute Mehrheit von Iranern die sie vom tiefsten Herzen hassen genauso denken wie ich.
Und genau das ist der Beweis, dass wir Iraner sehr fanatische Nationalisten sind, denn wir lieben unser Vaterland.

www.iranopoly.wordpress.com12-04-11

@Homayoun

ja, das kommt eben bei iranern häugifer vor, dass sie zwischen sich und DEN iraner nicht trennen können. da sind sie und ich nicht ausgeschlossen :-D

@kh

homayouns erklärungsansatz von nationalismus kommt der sache nahe. die herabschätzung anderer ist allerdings nur eine dimension bzw. folge von nationalismus.

der kern des nationalismus ist, wenn man berufend auf die ethnie/volkszugehörigkeit/nationalität übernationale realitäten erschafft und sie universell gültig erklärt.

und das ist die krankheit vieler (nicht aller) iraner. wenn man einen iraner (hier im westen) fragt, was er glaubt was der grund ist warum iraner so gebildet sind,wird er ihnen antworten: weil wir iraner sind!

das erinnert mich immer an den lustigen deutsch-österreicher in den 30ern.

nun ja, so ist das nun mal wenn man mit seinem kulturellen erbe nicht umgehen kann und überheblich wird, nachdem der Iran der Vorzeigevasall der region war.

noch vor wenigen jahrzehnten (und vielleicht auch noch heute) hätte folgendes video auch für die iraner gelten können:
http://www.youtube.com/watch?v=NkgAQcSpypo

Sarbaze Asadi12-04-11

Ich bin jedes Jahr um die Nouruz-Zeit im Iran. Zwei Dinge haben sich seit Jahren nicht geändert.
a) Allen mit denen ich spreche haben die islamische Republik satt und sehnen sich nach Demokratie, egal ob gläubiger Muslim oder nicht.

b) jedes Jahr Chaharshanbe Souri laufen etliche Basiji und andere bezahlte Schläger der Regierung durch die Gegend und verbieten den Menschen das Feiern.

Jahrelang haben die Mullahs versucht die iranische Kultur zu Gunsten einer islamischen Kultur zu verändern.

Genauso wenig wie die Araber unsere Identität auslöschen konnten, werden die Mullahs erfolglos sein.

Diese erneute Posse von Ahmadinejad ist nur ein weiterer Indiz für die Innere Spaltung der islamischen Republik. Ursprünglich sollten die "Feierlichkeiten" in Perspolis statt finden. Einige Mullahs haben sich derart aufgeregt, dass das Ganze dann nach Tehran verlegt wurde, ohne den eigentlich auch eingeladenen Jordanischen Königs.

Ich denke wir sollten nicht weiter versuchen innerhalb des Spektrums der islamistischen Republik zu differenzieren, weil die Mehrheit der Iraner das gesamte System ablehnt.

Aber was mehr soll man von diesen islamistischen Versagern erwarten, als dieses Trauerspiel?

Eine Regierung, die Frauen zwingt Kopftuch zu tragen und Männern Ihre Frisuren vorschreibt, kann unter dem Strich nichts anderes bieten.

Homayoun H.13-04-11

@iranopoly: ich wette Rafsanjani hat seinem Sohn auch dieses Jahr wieder viel Eydi gegeben! :D


@Sarbaze Asadi: ich denke für Sie ist Alles im Iran erst dann keine Posse mehr, wenn wir einen Christopher Streets Day in Tehran haben und Ahmadinejad da auch noch mitläuft. Quasi eine exakte Kopie von Deutschland oder USA im Iran.

Also ich bin auch oft im Iran und was ich im Iran Alles für Frisuren sehe, die gibt es nicht einmal im Westen. Wollen Sie Bilder? Und die Frauen die den Kopftuch wiederwillig tragen, haben ja fast nur noch ein dünnes Schal um den Hals den Sie mal ab und zu zu einem Drittel über den Kopf ziehen wenn mal ein Basiji vorbeiläuft. Da ist eigentlich Alles zu sehen. Insofern ist Ahmadinejad da Garnicht mal so Streng. Ich denke ihn interessiert das Ganze garnicht.

Ich glaube ihr wahres Problem ist, dass Sie um jeden Preis eine gewalttätige Auseinandersetzung im Iran wollen und das eben nicht mehr so geschieht. Hätte Ahmadinejad in Persepolis gefeiert und wäre Er persönlich über Feuer gesprungen, dann wäre Das doch für Sie auch egal. Sie wollen ihren Reza Pahlavi oder wen auch immer wieder zurück. Und solange Das nicht geschieht, erzählen Sie uns halt ihre Urlaubsgeschichten aus dem Iran wo 100% der Menschen die Sie getroffen haben Dies und Das wollen und wahrscheinlich am liebsten sofort eine blutige Revolution, da ja ansonsten dieses gesamte System nicht einfach mal so weg geht. Moussavi und Co. wollen Sie ja auch nicht, denn sie gehören zum "System".

Ich bin Realist. Ich denke Iran wird mit der Zeit demokratischer und zeitgemäßer. Strenge Geistliche werden immer mehr aus der Politik zurückgedrängt werden und durch Pragmatiker ersetzt werden. Aber der Islam wird nicht aus der Politik verschwinden.

sarbaze rahbar13-04-11

Ich bin zb Iraner kurdischer Abstammung, meine Frau Azeri. Ich habe dieses Überlegenheitsgequatsche auch in meiner Volksgruppe tagtäglich in meinen Ohren. Deshalb verabscheue ich Nationalisten und ihre atheistische Attitüden bis aufs tiefste! Ich liebe es während meiner Iranaufenthalte durchs Land zu fahren. Nach Belotchistan oder Kurdistan zu gehen und die vielfalt unseres Landes zu geniessen. Arier hin oder her, was sollte ich darauf geben? Die islamische Revolution war unter anderem Notwendig, genau jene Bräuche aufzubrechen und zu tilgen, die uns so blockiert und Arrogant gemacht haben. Dieser verdammte arrogante Chauvinismus der im Nationalismus ruht ist die Pest unserer Zeit. Mein Freundeskreis erstreckt sich vom Bangladeschi bis hin zum Indonesier und ich würde jederzeit, wenn ich die Wahl hätte, mich für genau jene dieser entscheiden, als für einen Arierverpesteten Nationalisten,der außer "Irane man" nichts anderes mehr sagen kann. Ich halte es wie meine vernunftgelenkten Vorredner. Es gilt die Mitte zu wahren, zwischen was Iraner das "iranische Kulturerbe" nennen und was wir Iraner unter "islamischer Identität" verstehen. Nichts ist tiefer in den Köpfen der Iraner verwurzelt, als der Islam, so tief das wir die Pahlavidynastie hinwegfegten, das solange über Iran herrschte. Ich war auch in Perserpolis habe mir einen Bruchteil iranischer Geschichte angeschaut und bin wieder gegangen. Die Spinner allerdings, die ich dort getroffen habe, die modernen Götzenanbeter des Arierfaschismus, die sind mir nicht entgangen. Ich habe selten ein Menschenschlag erlebt wie unseres, das so gespalten ist, so ignorant. Selbst der säkularste Araber würde nicht daran denken zu den heidnischen Bräuchen der vorislamischen Araber zurückkehren zu wollen und kein Türke würde träumen zu den heidnischen Bräuchen seiner Vorfahren, der mittelasiatischen Steppenvölker zurückzukehren. Aber einige unserer lieben Iraner, möchten gerne Zerdoschtis sein, den Islam am liebsten aus den Herzen der Iraner auslöschen und überall den Arierkult aufleben lassen. Diese Umkehr der Vernunft durfte ich bis jetzt nur bei Iranern erleben. Von Nourouz halte ich soviel wie von allen anderen Jahreszeiten, da der Qoran alle 4 Jahreszeiten als Zeichen göttlicher Schaffungskraft beschreibt, sehe ich in jeder Jahreszeit einen Feiergrund oder besser gesagt, einen Grund meinen Herrn anzubeten für seine überwätigende Schöpfungskraft. Dennoch respektiere ich wenn die Familien zusammenkommen, die Kinder neu Einkleiden, das Haus reinigen oder Haft sin machen. Ich als Muslim achte diesen Brauch als Teil meines Volkes und ich kenne viele gläubige Iraner, die es auch bei solchen Ritualen belassen und nicht auf die vorislamische Schiene springen um sich irgendwo "iranischer" zu fühlen. Der Monotheismus ist den Iranern wie auf dem Leib zugeschnitten, uns steht der Islam, wir waren nie Götzenabeter und wir bekannten uns immer zum Ein Gott Bekenntnis. Wir haben den Islam verfeinert, ihm eine schöne Note verpasst und die rauhe arabische Wüstenkultur einiger Araber nicht angenommen. Nein, der Islam im Iran ist stark geprägt vom iranischen Taroof und iranisches Benehmen. Wer in Deutschland hat je einen zufriedenen Bürger seiner Regierung erlebt? Meine Nachbarn, deutsche, wünschen, das man die Merkel in ein Arbeitslager "sperrt", andere sagen, die sind alle Korrupt usw usf. Iraner meckern viel, Tehranis meckern gerne...
Das reicht nicht aus für einen Umsturz, sondern sind die Attitüden eines mündigen Volkes! Ahmadinejad vertraue ich voll und ganz, gleich wie sehr die iranische Presse ihn zerreist, wegen seiner Nouruzveranstaltung. Ein Mann wie Ahmadinejad, macht es keiner Lobby recht, weder den Nationalisten noch seiner eigenen Fraktion. Er beruft sich auf seine Pflicht als Präsident des iranischen Volkes und berät sich sicherlich in wichtigen Fragen mit dem verehrten Rahbar Imam Khamenei. Fehler sein ihm gestattet, doch er wurde gewählt um das Land islamischer zu Formen, nur soweit gehe ich mit ihm, solange er mich vom Arierwahn bewahrt oder von der amerikanisierung unserer Gesellschaft.

www.iranopoly.wordpress.com13-04-11

@homayoun h.

ihr kommentar bzgl. mehdi rafsanjani wirft ein licht darauf, in wessen rahmen sie kritik äußern. ich hab schonmal gesagt, dass ihre kritik sich so anhört als ob sie aus der zentrale der abadgaran stammt.

und seit 2009 haben die mahdi rafsanjani auf den ticker. dabei wussten die meisten von denen vor 2009 nicht mal das es mehdi rafsanjani gibt. :-)

Kiyan14-04-11

an Sarbaze rahbar,

Sie sagen das der Islam das beste war was den Iraner passiert ist,ich sage das kann man nicht wissen,Nationalisten gibt es Überall,das kommt daher das es Nationen gibt,die ihre Traditionen und Kultur bewahren wollen,wobei einige von denen es Übertreiben,die Iraner waren nun mal vor dem Islam ein Nation und werden es auch mit und ohne den Islam sein,Sie ersetzen Irans Kultur,geschichte und dessen nationalitätes identität,durch den Islam somit tun Sie nichts anderes als die Ultranationalisten die genau so ihre gedanken gut verbreiten,ansonsten sind für mich alle die Im Iran leben ob Luris,Kurden,Parsen,Azaris balutschen,Araber,Armanis,ob die Farsi oder Azari sprechen alle Iraner,vollkommen egal ob die Moslems Juden Christen Zaratoschten oder Ohne Relegion sind,so war es vor tausenden von Jahren so SOLLTE es auch Heute sein,nur so kann sich ein land Über so viele jahre wahren und bestehen,Sie sollten Stolz auf ihre vorgeschichte sein den Ohne die Taten von Darious Kyros oder Nader Schah ,Babak und Ferdosi als beispiel gesagt,würden Sie nicht Heute als eine der ältesten Nationen der Welt ihr dasein als nation und Land am Nouroz feiern,übrigens der Vater von Kyroush der Grosse war auch Kurde und er hat dazu beigetragen das es einen Iran gibt die wir heute so kennen.

w.w.14-04-11

@Kiyan,

was meinen Sie mit einer Gesellschaft "ohne Religion"?

1. Wollen Sie eine andere Religion? Irgendein Ziel und Definition vom Allgemeinwohl hat man ja so oder so. "Stolz auf die Vorgeschichte" genügt mir nicht und vielleicht sieht das die Mehrheit ebenso. Könnten Sie das akzeptieren, das andere anders denken?
2. Oder wollen Sie, dass man über die Ziele, das Allgemeinwohl nicht mehr redet? Wäre das nicht unfair, wenn der Staat Ziele verfolgt, über die er nicht reden will? Würde das für uns gut gehen (unter der Annahme, dass der eigene Vater nicht ein König ist)?
3. Es gibt sogar noch eine dritte Alternative: Sie wollen, dass der Staat schöner wird, ja aber dann müssten Sie fordern, dass die Menschen sich mehr Bemühen, um ihre guten Ziele zu erreichen. Dann müssten Sie fordern, dass die Menschen ihrer Religion gemäß handeln, z. B. mehr lernen, mehr Gerechtigkeit fördern, mehr Effizienz beachten usw.

Vermutlich ists - wie oftmals - nur Punkt 3, was Ihnen am Herzen liegt, aber dann müssen Sie Ihre Kritik überdenken.

KH14-04-11

Eine Frage an Gholame Rahbar.
Sie sagen, dass Sie kurdischer Abstammung sind.
Ist Ihnen aufgefallen, dass immer wenn es Unruhen gibt, immer zur Abschreckung ein Paar kurdische Landsleute gehängt werden?
Ehsan Fatahian zbsp. oder Farzad Kamangar.
Wieso wurde noch kein einziger Perser gehängt, obwohl die Unruhen eher von der persischen Mittelschicht in den grossen Städten ausging.
Haben Sie eine Erklärung dafür?
Was glauben Sie was in Sanandaj passieren würde, wenn die Menschen auf der Strasse Margbar Khamenei rufen würden wie sie es in Tehran getan haben?
Haben wir etwa diese Fotos aus dem Gedächnis gestrichen?
Das war eine der ersten Amtshandlungen von Khomeini nach der Revolution.
Lesen Sie doch mal bissel über Falahian oder Khalkhali.

Iraner15-04-11

Sie arbeiten mit fadenscheinigen Argumente. Die zwei Herren wurde Jahre vor den Wahlunruhen festgenommen und aufgrund von terroistischen Aktivitäten hingerichtet. Es waren klare Mitglieder der PJAK!

KH15-04-11

@Iraner
Ehsan Fatahian wurde am 11. November 2009
und Farzad Kamagar am 9 Mai 2010 und jeweils als direkte Antwort auf die Unruhen ermordet

Dieses Foto gehört zu dem obrigen Beitrag
http://green_iran_images.weblog.mur.at/green_iran_images/uploads/2010/12/10_behroozi_kurdistan_pulitzerpreis.jpg

Kiyan15-04-11

an w.w.

1.ich bin für den Vielfalt der Relegionen was im Iran nicht der fall ist.
2.was die geschichte angeht,wollte ich nur sagen das die Geschichte die Säulen unseres daseins ist,natürlich muss mann für die gestalltung der Zukunft mehr tun und nach vorne schauen,nur das da gewesene zu verwischen wie es teilweise im Iran getan wird, finde ich falsch es gab auch eine zeit vor der islamische Invasion im Iran.
3.eine Relegion ist für mich keine Staatsidiologie,der Staat braucht Grundgesetze,gesetze die das leben der Menschen leichter machen,und von den Menschen besser aufgenommen wird,gesetze womit die verschiedenen Völker im Iran nicht benachteiligt werden ,das kann der Relegion nicht schaffen,da es wiederum nur vorteile für die Merheit der Relegiösen bringt,der der Staat unterstützt und die minderheiten benachteiligt,Relegion ist im grunde PRIVATSACHE,mit dem Sich der Mensch auf seine art und weise beschäftigt,Grundgesetze gilten aber für alle menschen jeder art.
der Iran wird seinen weg gehen ob es richtig ist wird man sehen,nur jeder Staat der Welt macht veränderungen durch,auch der Iran und diese veränderungen sollten zum vorteil der allgemeinheit sein.

das die menschen mehr tun müssen damit Sie besser leben ist auch teilweise von der Regierung abhängig,eine Regierung erzieht sein eigenen Volk und die muss auch erlauben das die menschen sich entfalten,mit einen Relegionsstaat ist das nicht machtbar,da es wieder ungerecht zu anderen Menschen ist die nicht den Relegion des jeweiligen Staats unterstützt der Ihnen die Richtung vorgibt.

Unbekannt15-04-11

Das ist falsch, und das wissen Sie ganz genau!

Beide waren schon vier Jahre vor ihrer Hinrichtung festgenommen worden. Außerdem wen in Teheran soll die Hinrichtung von kurdischen Terroristen denn einschüchtern!? Ihr Logik leidet an Plausibilität.

Provokativ15-04-11

Ist es möglich an einen Gott zu glauben, der Seine Autorität nur für das Private beschränkt? Kann soetwas ein Gott sein?

Und wer bestimmt, wo die Freiheit des einen beginnt und von dem anderen endet? Ich möchte frei sein, meine Freiheit definiert sich aber dahingehend, dass ich keine unbedeckten Frauen sehen möchte. :-D

Sie sehen das Geschwafel von "Neutralität des Staates" ist nonsense. Es gibt keine bekenntnisfreien Staaten, selbst säkulare Staatsordnungen haben ein Bekenntnis, nämlich die der Un- bzw. Areligiösen. Sobald ein religiöser Mensch seine Religiosität in einem religiösen Staat freier und unbezwungener ausüben kann, stellt im Umkehrschluss die nicht-religiöse Ordnung für diesen Menschen die Unfreiheit. Also die Gerede von wertefreien oder ideologiefreien oder freiheitlichen Staaten an sich ist nur ein philosophischer Denkfehler hervorgerufen durch träumerische und zugleich ignorante Vorstellungen von Menschen. Pluralismus ist es keinesfalls, sondern eine Fata Morgana.

Ya Emame Zaman!

Steffen15-04-11

In Iran können die Christen christlicher leben als in manchen Staaten Westeuopas. Vor allem in Fragen der Moral, Nächstenliebe und religiöser Erziehung.

Le Mec15-04-11

Natürlich mangelt es in seiner Logik an Plausibilität, es geht ja auch nicht um ein Argument. Er versucht nun einfach in seiner Verzweiflung eine neue Taktik, Kurden gegen Perser aufzuhetzen. Ich bin gespannt, welche glorreiche Idee dem wohl als nächstes kommt.

w.w.15-04-11

@ Kiyan
Nur ganz kurz, da soviel Fragen angerissen werden:
a) Wie gesagt, auf Gesellschaftsebene gibt es so oder so eine Definition des Allgemeinwohls, in jedem Land, in jeder Kultur, ob Sie wollen oder nicht. Muslime definieren das Programm bewußt mit Vernunft und Gottesreligion, also Islam. Im Iran sind die Mehrheit Muslime. Wollen Sie, Herr K., eine Diktatur gegen die Mehrheit? Letztlich schütz allein das göttliche Recht die Minderheiten vor der Mehrheit, weshalb im Islamischen Staat Minderheiten einen besonderen Schutz genießen – im Iran sehe ich eigene Parlamentssitze, Gerichtsbarkeiten, Regionalvertretungen uvm. – ein Schutzniveau, das in anderen Gesellschaften m. E. nicht annähernd gewährt und schon gar nicht garantiert wird.
b) Im privaten Bereich definiert man seine Präferenzen für sich und nicht für andere Herr K., Pluralität ist natürlich. Dies bedeutet aber gerade nicht, dass man zuschauen müsste, wie einige versuchen, unter dem Deckmantel der „Neutralität“ ihre Privatreligion anderen überzustülpen auf Gesellschaftsebene (s.o.) – ein Thema übrigens auch für Deutschland. Stellen Sie sich doch einen Kaiser-Schrein ins Wohnzimmer, Ihre Sache (Ihr Punkt 2). Aber an der Frage, was man in die Gesetze für Alle schreibt (Punkt 3) können Sie sich nicht herumdrücken (s.o., a). Allgemein wird insoweit angenommen, dass die Mehrheit nicht alles machen kann was sie will (Thema Minderheitenschutz, s.o.) und die Würde des Menschen unantastbar ist, und zwar einfach deshalb, weil das Recht es so vorschreibt. Falls Sie dem zustimmen, Herr K., haben Sie sogar beides akzeptiert, den Islam und den Sinn von Art. 1 Abs. 1 GG Deutschland. Deshalb meine Frage: Wie halten Sie es mit der Akzeptanz des Grundgesetzes Herr K.?

KH15-04-11

lieber steffen,
hier vor dem pc sitzen und so absurde thesen aufstellen ist doch einfach.
seien sie bitte ein held und fahren in den iran. gehen sie dort auf die strasse und versuchen sie zu missionieren.
glauben sie mir man wird sie im wahrsten sinne des wortes missionieren.

Homayoun H.15-04-11

@iranopoly: Sie immer mit ihren Verschwörungstheorien! :D

Lesen Sie mal Das und feiern Sie das nächste mal mit. Seien Sie doch nicht immer so ein "Kasseye Daghtar az Ash".

http://iranreview.org/content/Documents/Happy_New_Iranian_Year_2.htm

Homayoun H.15-04-11
Homayoun H.15-04-11

@KH - wann wollen Sie endlich aufhören so dreist den Leuten ins Gesicht zu lügen? Sogar in Wikipedia steht dass Fatahian 2008 verhaftet wurde. Kamangar wurde sogar schon Feb. 2008 zum Tode verurteilt. Wie können die Beiden dann wegen den Wahlen 2009 hingerichtet worden sein?

http://en.wikipedia.org/wiki/Farzad_Kamangar

http://en.wikipedia.org/wiki/Ehsan_Fatahian

Unglaublich was Sie hier von sich geben.

@Provokativ15-04-11

"Ich möchte frei sein, meine Freiheit definiert sich aber dahingehend, dass ich keine unbedeckten Frauen sehen möchte. :-D"

dann müssen sie sich aber in deutschland wie im gefängnis fühlen! warum tun sie sich das an? ich hoffe meine bemerkung war nicht all zu provokativ.

Provokativ16-04-11

Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Ich konnte mich in Deutschland nicht entfalten und selbstverwirklichen.

Homayoun H.17-04-11

@Provokativ: wenn wir mal einen Augenblick davon ausgehen dass sich Gott nur in Form von den bekannten Religionen (in ihrem Falle Islam) offenbart (ich sage bewusst wir gehen davon aus, weil es auch Menschen gibt die an Schöpfung oder Gott glauben, aber nicht daran glauben, dass Gott sich auf diese Weise, nämlich den Religionen und ihren Büchern und Regeln, offenbart) , Gut also unter dieser Annahme wäre dann Fazit ihrer Denkweise, die dass es nirgendwo Freiheit gibt. Denn für Sie ist Freiheit, wenn in der Öffentlichkeit Alle bedeckt sind, für den Anderen wenn Jede Frau entscheiden kann ob sie sich bedeckt oder nicht. Somit sind niemals Alle immer Frei.
Davon ausgehend, und wenn wir davon ausgehen dass alle Menschen sich nach Freiheit sehnen, und wenn wir dann zwischen verschiedenen unfreien Gesellschaften (je nach Sichtweise und Geschmack) auswählen müssten und die Gesellschaftsform wählen müssten, die unter dem Strich für die meisten Menschen dieser Gesellschaften Freiheit bietet und den besten Kompromiss zwischen all diesen unfreien Staaten darstellt, dann muss man sich dann aber 2 Fragen stellen:

Bleiben wir beim Beispiel Islam und Iran - Erste Frage ist: für wieviele der Muslime ist die Definition von Freiheit, die gleiche wie Ihre. Das heisst wieviele Muslime bestehen darauf, dass sich auch Andere (und nicht nur sie) sich zu bedecken haben, und wieviele der Muslime fühlen sich Frei, solange sie und nur sie persönlich sich bedecken können und ihrer Religion nachgehen können, ohne es unbedingt Anderen aufzuzwingen? - Es mag sein, dass im Iran die meisten Muslime darauf bestehen dass Alle sich zu bedecken haben. Eine genau Antwort darauf bleibt allerdings offen, da sie meist in Form von "willst du das ganze System loswerden oder nicht?" reduziert wird und zu Missverständnissen führt - Zweite Frage ist: ist Beispielsweise eine Gesellschaft wie in der aktuellen Türkei "freier" oder die der islamischen Republik Iran? oder wenn wir weiter ausholen: ist eine Gesellschaft wie in der BRD wo Sie ihren Kopftuch tragen können, aber auch Jemand ohne Kopftuch in der Öffentlichkeit spazieren darf, oder die der islamischen Republik wo nur Sie und Menschen mit ihrer Denkweise sich Frei fühlen?
Letztendlich stellt sich auch die Frage im Interesse der Muslime, was dem Islam und somit letztendlich auch Ihnen an sich mehr dienlich ist: Zwang oder wahre innere Überzeugung? Ich denke Ersteres (was sich auch im politischen Islam wiederspiegelt) hat über Kurz oder Lang eher negative Auswirkungen und führt eher dazu, dass sich Menschen davon entfernen und nicht "eingeladen" werden den Islam zu verinnerlichen. Es führt unweigerlich zu extremen Spalltungen in solchen Gesellschaften. Wenn nicht Heute, dann in mehrere Jahren. Und die Konsequenz könnte so Negativ sein, dass kein friedlichen Miteinander mehr möglich ist.

p.s. Das war jetzt nur unter Annahme ihrer Denkweise. Wenn wir andere Annahmen zulassen würden, dann müssten Sie sich aber auch vielen weiteren Fragen stellen.

BIR17-04-11

Iran ist ein Werzeug des Gottmesias von Anbeginn der Zeit. Iran wurde durch Verrat, Gewalt und Mordtat stets, stets durch das Böse daran gehindert den Gottmesias zu empfangen als Mensch und Gott.
In den grossen langen Kriegen der Matrixschlachten dieser und der Milliarden von anderen Universen
ist Iran auserwält der Beginn des Paradieses auf Erden nach Ankunft des Gottmesias zu sein. Durch Massenvergewaltigungen von persischen Frauen während der Araberinvasionen sollte die Ankunft des Gottmesias durch die Araber verhindert werden.
Jedoch gelang es das Licht des Himmels zu bewahren.
Die vielen Lügen und Mordtaten werden aufgedeckt , die Masken werden vom Gesicht gerissen ; sowohl der anlantosaxophone europäische rasische Kulur- Imperialismus wie der rasistisch-arabische Vergewaltigungskulturimperialismus wird seine verlogene Maske vom Gesicht gerissen. Der Gottmesias wird die Gläubigen Unterweisen.

SA19-04-11

Letztlich gibt es in jeder Gesellschaftsordnung Kleidungsvorschriften. Im Iran orientiert sie sich an der islamischen Kleidungsvorschrift. In diesem Sinne gibt es in allen Ordnungen Bekleidungszwang. Im Iran ist sie jedoch strenger. So wie "Provokativ" darauf hinwies, wird es u. a. als Schutz der Familie verstanden. Darüber hinaus kommt ein Unterschied zwischen den beiden sich widersprechenden Freiheitswünschen. Eine Frau, die den Hijab tragen muss (es aber nicht will) kann sich immerhin noch frei bewegen, wohingegen ein Mann, der keine unverhüllten Frauen sehen will stark in seinem Alltag eingeschränkt ist, insbesondere im Sommer. :-)

Welche Freiheit Vorrang erhält sollte zumindest der Volkswille mitbestimmen.

Homayoun H.19-04-11

@SA:

eine zusätzliche Frage die sich nach ihrem Beitrag stellt, ist aber ob der Grad der Freiheitsbeschränkung in beiden Fällen gleich ist: Fall 1) Der bloße Anblick von unverhüllten Frauen - Fall 2) Zwangsweise Anziehen einer Kleidung am eigenen Leib. Und da Sie das Beispiel Sommer gebracht haben, müssen Sie aber auch bedenken dass das nicht nur eine zusätzliche Freiheitsbeschränkung für den "Provokativ" ist, sondern ebenso eine zusätzliche Last für Fall 2, da der Hijab im Sommer speziell im Iran sehr unangenehm sein kann (wie gesagt, wir reden jetzt über die Frauen die es nicht wollen). Das heisst also auch eine zusätzliche Einschränkung im Alltag, am eigenen Leib.

p.s. natürlich entscheidet letztendlich der Volkswille im jeweiligen Land darüber. Und wenn man in diesem Land lebt, hat man Das zu respektieren und akzeptieren. Ich weiss nur nicht genau, wie der aktuelle Volkswille diesbezüglich genau zu ermitteln wäre. Ich weiss auch nicht wie der Volkswille in 10 oder 20 Jahren im Iran sein wird.

SA19-04-11

Ja, das ist eine knifflige Frage. Der Sommer zeigt, dass beide Gruppen sich im Nachteil sehen je nach dem welche jeweilige Gruppe man einen Vorrang einräumt.




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