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10.01.2011 Leo Schmitt

Neues Think Tank für Iran-Forschung in Berlin


Deutsche Institut für Iranische Politik- und Wirtschaftswissenschaften DIIPW Vorstand

Der Vorstand vom DIIPW von links nach rechts: Prof. Dr. Udo Steinbach, Dawood Nazirizadeh und Shayan Arkian

Am Samstag, dem 8. Januar 2011 ist im Berliner Hilton Hotel am Gendarmenmarkt das „Deutsche Institut für Iranische Politik- und Wirtschaftsforschung e.V. (DIIPW)“ gegründet worden. Laut der Satzung der neuen Denkfabrik ist ihre Aufgabe die akademische und publizistische Auseinandersetzung mit der iranischen Politik, Wirtschaft und Kultur.

Als Vorstandsvorsitzender ist der Iran- und schiitische Theologie-Experte Shayan Arkian, Chefredakteur von „Irananders“, gewählt worden. Der renommierte Orientalist und Nahost-Experte Prof. Dr. Udo Steinbach wurde zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Steinbach war nach der Leitung verschiedener Forschungsgruppen und Institute - wie bei „Deutsches Orient-Institut“ und bei „German Institute of Global and Area Studies“ (GIGA)- zuletzt am „Centrum für Nah- und Mittelost-Studien“ (CNMS) an der Universität Marburg tätig. Zum Direktor des DIIPW wurde der Ökonom Dawood Nazirizadeh berufen, der als Experte für iranische Wirtschaftsfragen tätig ist.

Nach dem Selbstverständnis des DIIPW handelt es sich um eine publizistisch orientierte Denkfabrik, die der Öffentlichkeit das Expertenwissen in schiitischer Theologie und iranischer Politik interdisziplinär vermittelt. „Der für die demokratische Partizipation in Deutschland notwendige unabhängige Meinungsbildungsprozess wird durch die Bereitstellung einer objektiven, überparteilichen und von externen Interessen unabhängigen Informationsgrundlage vom DIIPW gefördert“ so Nazirizadeh. Ebenso werde im Hinblick auf Iran, die Tür für einen profunden akademischen und politisch-kulturellen Austausch geöffnet.

Das „Deutsche Institut für Iranische Politik- und Wirtschaftsforschung“ besteht aus einem akademischen und einem journalistischen Flügel und will mit einer aktiven Aufklärungsarbeit eine authentische Darstellung Irans in der breiten Öffentlichkeit fördern.


zara11-01-11

gute sache. das ist auch dringend nötig auf breiter ebene für objektivität zu sorgen.

Marion Marx11-01-11

Herzlichen Glückwunsch, das wurde auch mal Zeit!

afshin11-01-11

wieviele mitglieder hat denn die DIIPW ??

Wolfgang11-01-11

"Think Tank" halte ich zwar für etwas übertrieben, aber eine Anlaufstelle für Interessierte an der gegenwärtigen iranischen Politik ist wegen der dürftigen und ermüdend einseitigen Berichterstattung in den deutschen Medien dringend nötig.

R.Shir.12-01-11

Da die Quellen der Intelligenzbeleidigende deutsche Iraninformation fast nur aus der Stereotypen besteht, die vor Urzeiten, von wem auch immer, in die hiesigen Luft verstreut wurden, war eine Initiative wie "Think Tank" mehr als überfällig und sozusagen schon lange hätte da sein müssen... und das Wunderbare ist natürlich die Mitarbeit vom erhabenen Herrn Prof. Dr. Udo Steinbach!

Steffen12-01-11

Die Mitgliederzahl ist unwichtigt, hauptsache es hat Qualität!

Ali Y.13-01-11

Hoffentlich wird es eine gute Sache.

Thomas Esseling18-01-11

Auch ich möchte herzlich zur Eröffnung des Instituts gratulieren! In einer Zeit, in der in Medien und Politik, aber sogar in der Wissenschaft ein einseitig negatives Bild des Iran gezeichnet wird ist so eine Institution höchst überfällig und man hätte Sie sich eher noch früher gewünscht.

Holger25-01-11

Was soll dieses Propagandainstitut?

johnson26-01-11

Thinktank oder Lobby?

Sobhan26-01-11

Das ist mir Schnuppe, solange es eindeutig Lobbys gibt, die gegen Iran wetteifern, soll es vor mir aus ein Lobby geben, der Iran verteidigt. Umso besser. Das nennt man gesunde Demokratie!

Abgesehen davon denke ich, dass egal wer, wie und unter welchen Namen auch immer man Iran verteidigt oder nur auch etwas zur Recht rücken will sich für Differenzierung stark macht, man ohnehin wegen 30 Jahren Schwarz-Weiß Berichterstattungen den Vorwurf des Iran-Lobbys einhandelt - auch wenn es gar nicht stimmt!

Shahanshah Aryamehr12-02-11

Aha - fantasitisches Trio.

Jeder Mensch der Google benutzen kann und die Personen findet, bzw. deren Lebenslauf, wird deren Qualifikation und Qualität in jeglicher Hinsicht absprechen!

Paul Singles08-05-11

I am very happy that this Institute has been founded. I consider to apply for membership. It will help tp spread more evenhanded information about Iran and its rich culture in Europe.
I would hope that even the German Federal Government reads what is published here in order to free itself from US-pressure.

Mohammad18-09-11

Sehr schone Sache ...
Deutschland und Iran sind mehr als nur gescheafts partner...
Die deutschen müssen selber frei sehen und lesen damit sie es verstehen genau so wie andere..

Herzlichen glueck Wunsch und danke Deutschland und Iran!
Peace!




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