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11.11.2010 Stefanie Johnson

Nachtrag: Interview mit dem MEK-Kenner Ali Akbar Rastgou


Spionage

Spionage-Vorwürfe wiegen schwer, da sie zum einen schwer zu beweisen sind und zum anderen schwer zu entkräften sind.

Am 26.10.2010 wurde das Interview mit dem MEK-Experten Ali Akbar Rastgou auf der Webseite von Irananders veröffentlicht. Einen Tag später erhielten wir den Hinweis, dass Herr Rastgou angeblich in einen Spionagefall (Spionage für den Iran) verwickelt war. Man stützte sich hierbei auf eine Meldung des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“. Wir wussten bis dahin über diesen Umstand nicht Bescheid und hatten deshalb keine Stellungnahme von Herr Rastgou gehabt. Hiermit möchten wir das nachholen. Eine kleine Diskussion über „DER SPIEGEL“-Meldung gibt es bereits bei den Kommentaren des ersten Interviews.

Irananders: Herr Rastgou, das Interview ist ja inzwischen veröffentlicht und erfreut sich einer guten Resonanz. Wie Sie lesen können, gibt es zustimmende und weniger zustimmende Reaktionen. Was uns überrascht, sind nicht die gängigen Spionage-Vorwürfe, die man den Kritikern der Opposition vorwirft bzw. die sich Oppositionelle selbst gegenseitig vorwerfen, sondern eine einzelne Meldung des „DER SPIEGEL“, wo Sie angeblich im Irak wegen des Verdachts auf Spionage für fünf Wochen in Untersuchungshaft saßen. Können Sie uns bitte die Hintergründe des Geschehens erzählen und wie „DER SPIEGEL“ zu dieser Meldung kam?

Ali Akbar Rastgou: Zu dem Bericht „Irak lässt Deutsche frei“ in dem Magazin „DER SPIEGEL“, Ausgabe 29/2008, vom 14.07.2008, möchte ich Folgendes bemerken: Laut „DER SPIEGEL“ wurde mir vorgeworfen, „eine Anlage von nationalem Interesse“ ausspioniert zu haben. Dieser Vorwurf wurde mir gegenüber weder bei meiner Verhaftung, noch während der zahlreichen Verhöre erwähnt. Die im Artikel in Anführungsstriche gesetzte Passage „eine Anlage von nationalem Interesse“ erweckt den Anschein, dass dies ein Zitat sei. Wenn „DER SPIEGEL“ da zitiert, wurde mir auf Nachfrage bei der Redaktion nicht mitgeteilt. Richtig ist, dass ich „ohne Auflagen aus der Haft entlassen“ und nach Deutschland zurückgekehrt bin. Dies war durch die Mithilfe des Auswärtigen Amtes und der Deutschen Botschaft im Irak möglich, die von meiner Familie in Deutschland eingeschaltet wurden, nachdem ich mich mehrere Tage nicht mehr zu Hause gemeldet hatte. Die MEK benutzen diesen Artikel gerne, um meine Tätigkeit beim „Iranischen Geheimdienst“ oder als „Agent des Teheraner Regimes“ zu „beweisen“.
Dies erfolgt z. B. bei den Kommentaren auf diversen Homepages, in der Stellungnahme des MEK-Tarnvereins „Menschenrechtsverein für Migranten e.V.“ oder in einem Schreiben des „Deutschen Solidaritätskomitees für einen freien Iran (DSFI)“ – einem Verein von MEK-Unterstützern - , das der Bundestagsabgeordnete Leo Dautzenberg (CDU) veröffentlichte, um von meiner Nachfrage zu seinen Verbindungen zu den MEK abzulenken.

Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, um die Ereignisse vom Sommer 2008 kurz aus meiner Sicht zu schildern: Ich war im Rahmen meiner Arbeit für den Verein „AAWA Association e.V.“ in Bagdad. Es gab konkrete Anfragen an den Verein von Familien einiger „Camp Ashraf“-Bewohner, die in Deutschland leben und ihren Angehörigen den Ausstieg aus der Organisation ermöglichen wollten. Wir versuchten, für sie die Möglichkeit einer Einreise und Asylbeantragung in Deutschland zu klären. Dazu wollte ich auch nach „Camp Ashraf“ reisen und die dortige US-Militärverwaltung um eine Genehmigung für ein Treffen mit den betreffenden Personen zu bitten. Außerdem traf ich mich auch mit Vertretern irakischer Medien, um Interesse für die Situation im „Camp Ashraf“ zu wecken.

Im Hotel „Al-Mansour“ in Bagdad traf ich zwei weitere Iraner, Mehdi K. aus Deutschland, der ebenfalls versuchen wollte, über die US-Militärverwaltung Kontakt zu Familienangehörigen herzustellen, und Reza S. aus Kanada, der nach seinem Ausstieg von den MEK ohne Papiere im Irak festsaß und sich gerade beim kanadischen und US-Konsulat um Papiere für eine Ausreise bemühte.

Auf einer Brücke vor dem Hotel wollten wir Erinnerungsfotos mit dem Hotel im Hintergrund machen, als wir vom irakischen Militär angesprochen wurden, dass man die Brücke nicht fotografieren dürfe. Als diese dann feststellten, dass wir Iraner sind, haben sie die Kamera beschlagnahmt und uns verhaftet. Was uns vorgeworfen wurde, hatte man uns nicht mitgeteilt.

Beim ersten Verhör wurde ich nach dem Grund meines Aufenthaltes in Bagdad gefragt. Meine Erklärung und auch der Hinweis, dass es sogar auf meinem Camcorder im Hotel Aufnahmen von einem Interview mit einem irakischen Journalisten gebe, konnten sie nicht überzeugen. Bei den weiteren Verhören wurde dann schnell klar, dass ich unter dem Verdacht stand, für die MEK zu arbeiten. Es wurde mir sogar vorgeworfen, Monate zuvor in Tel Aviv gewesen zu sein und mich mit Mossad-Agenten getroffen zu haben, wofür es angeblich sogar Zeugen gab. Ich konnte sie nur schwer davon überzeugen, dass ich die Monate vorher in Deutschland war, wofür es auch zahlreiche Zeugen gab, und dass entweder eine Verwechselung vorliegt oder sich ihre Zeugen irrten. Eine konkrete Anklage wurde mir nie mitgeteilt. Auch erfuhr ich erst hinterher, dass sich das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft um meine Freilassung bemühten.
Meine Familie in Deutschland hat, nachdem ich mich mehrere Tage nicht mehr gemeldet hatte, die Polizei und das Auswärtige Amt eingeschaltet, um meinen Verbleib zu klären. Nach Auskunft des Auswärtigen Amtes bekamen auch die deutschen Behörden lediglich die Information, dass ich verhaftet worden sein, aber nicht weshalb.

Nach fünf Wochen Ungewissheit im irakischen Gefängnis und zahlreichen Verhören mit immer wechselnden Vorwürfen, erhielten wir dann die Nachricht, dass wir am nächsten Tag entlassen würden. Am Tag darauf wurden wir von der irakischen Armee mit einer Entschuldigung, aber ohne die Information, was uns letztendlich vorgeworfen wurde, in die Hände der deutschen Botschaftsmitarbeiter übergegeben. Unsere Habseligkeiten erhielten wir vollständig zurück. Mein Gepäck aus dem Hotel, worin sich auch mein Laptop und mein Camcorder befanden, war von den irakischen Behörden nicht untersucht worden. Auch die Fotos auf der Kamera, die der Anlass für unsere Verhaftung waren, durfte ich behalten und musste nichts löschen.

Nach meiner Entlassung wurde ich auch weder von iranischen noch von deutschen Behörden befragt. Deshalb war ich sehr überrascht, dass „DER SPIEGEL“ überhaupt von dieser Angelegenheit erfahren hat, da außer meiner Familie und den deutschen Behörden niemand von dieser Angelegenheit wusste. Besonders erstaunt war ich darüber, dass „DER SPIEGEL“ den angeblichen Grund für meine Verhaftung benennen konnte, was nicht einmal das Auswärtige Amt und die Mitarbeiter der deutschen Botschaft, die in direktem Kontakt zu den irakischen Behörden standen, geschafft haben.

Für mich ist die einzige logische Erklärung, dass die MEK hinter diesem Artikel stecken. Zum einen wurde damals von Personen, die der MEK nahe stehen, bei meiner Familie und der Familie meiner Frau in Deutschland und in meiner Geburtsstadt Babol im Iran versucht, Informationen über diese Angelegenheit zu bekommen. Zum anderen hat niemand außer den MEK ein Interesse daran, diese Verhaftung publik zu machen und damit einen Spionageverdacht zu konstruieren. Hätte ich tatsächlich unter Spionageverdacht gestanden, wären sicherlich auch meine persönlichen Sachen aus dem Hotel, insbesondere mein Laptop und mein Camcorder, untersucht worden.

Eine Nachfrage bei der Redaktion des „SPIEGEL“ - nach den Quellen der Informationen in diesem Artikel - blieb leider unbeantwortet. Ich werde aber aufgrund der häufigen Konfrontation mit diesem Artikel weitere Bemühungen anstellen, um die Quellen und Hintergründe für diesen Artikel zu erfahren.

Irananders: Vielen Dank für den Nachtrag.


iranopoly.wordpress.com11-11-10

In Anbetracht des Coming Backs der MEK/MOK/PMOI/was auch immer, sollte die AAWA Association e.V. massiv ihre PR-Kapazitäten aufstocken um früh genung einer Salonfähigkeit der MEK zuvor zukommen. Wär zu dumm wenn denen das erst einfällt wenn rajavi irgendwann in der zukunft in berlin zu besuch ist. Die sollten mal ne Ausstellung zur Dokumentation der MEK zeigen.

Steffen11-11-10

"Irananders : Kann sich die AAWA mit der MEK messen, was das Werben, die Lobbyarbeit und die Ausübung von Druck auf Medien und Politik angeht?

Ali Akbar Rastgou : Wir haben weder die finanziellen noch die personellen Möglichkeiten, um uns mit der MEK zu messen. Aber das ist auch nicht unser Ziel. Selbst wenn die MEK durch ihre namhaften Unterstützer, ihre finanziellen und medialen Möglichkeiten ein Bild in der Öffentlichkeit aufbaut, dass es uns schwer macht, unserer Kritik Gehör zu verschaffen; auch wenn die MEK regelmäßig Kritiker und Aussteiger, die von ihren Erlebnissen berichten, als „Agenten des iranischen Geheimdienstes“ verleumdet und unsere Glaubwürdigkeit in Frage stellt, so gibt es trotzdem genügend unabhängig denkende Menschen, die nicht auf die Propaganda und Augenwischerei der MEK hereinfallen und sich ein eigenes Bild von der MEK machen. Diese Menschen versuchen wir zu erreichen - seien es Behörden, Politiker, Journalisten, Studenten oder auch die Menschen auf der Strasse. Wir können uns zwar nicht mit der MEK messen, aber wir merken häufig, dass wir genug Druck auf sie ausüben, um Reaktionen hervorzurufen und ihnen deutlich zu signalisieren, dass ihre Machenschaften an die Öffentlichkeit getragen und dort kritisch betrachtet werden."

http://irananders.de/nc/home/news/article/modschahedin-e-chalgh-interview-mit-einem-experten.html

Homayoun H.11-11-10

Ein Zeichen könnten auch die anderen oppositionellen iranischen Gruppen im Ausland setzen, in dem sie auf die Machenschaften der Mojahedin aufmerksam machen. Diese "der Feind meines Feindes ist mein Freund" Passivität ist sehr schädlich. Neben den 1000 Artikeln gegen Iran, kann man auch mal einen Artikel über die Mojahedin in den tausenden Anti-IR Blogs, Seiten, Foren, etc. plazieren um die eigene Glaubwürdigkeit etwas zu erhöhen. Stillschweigen und Passivität bezüglich Mojahedin hat nur zur Folge dass man auch im Iran den Eindruck bekommt "die da im Ausland sind alle Verräter und Monafegh"

iranopoly.wordpress.com11-11-10

lieber homayoun,

welcher der vielen auslandsiranischen Gruppen meinen sie? ich kenne keine, die auch nur das geringste Interesse an dem hätte was sie da beschrieben haben. Sind doch alle nur für Umsturz, Abschaffung und Druck. Und überhaupt, gibt es neben der MEK irgendne andere Organisation die irgendeine Bedeutung hat in Europa? Wie es aussieht steht man gegenüber den MEK mit leeren Händen gegenüber.

holz11-11-10

Der Tenor dieser Seite ist es, den man einfach nicht unkommentiert stehen lassen kann. Wer sich ein wenig mit dem Iran auskennt, wird schnell verstehen, wessen Sprachorgan hier hinter einer geschickten Fassade verdeckt werden soll.

Der angesprochene Bundestagsabgeordnete (Hr. Dautzenberg) ist kein Einzelfall im Parlament! Hinter dem DSFI stehen über 100 Parlamentarier aus allen Parteien und die können nicht alle von der MEK "bestochen" worden sein. Die PMOI hat zweifellos die meisten Opfer durch das Regime ertragen müssen (nicht das Regime durch die PMOI!!) und die Oppositionellen werden heute noch auf täglicher Basis im Iran (und außerhalb, siehe Camp Ashraf) rein wegen ihres gedanklichen Widerstandes belagert, als "Gotteslästerer" hingerichtet und vom Regime (!) in Schauprozessen abgeurteilt. Das sind keine westlichen Hirngespinste, sondern einfacher Fakt.

Hören sie auf damit, die Meinungsmache eines Regimes hinter einem "kritischen iranischen Deckmantel" zu verbergen. Wie wäre es denn mal mit einem Artikel von einem "Regimeexperten", der im Exil lebt und der MEK angehört? Dann kann sich der Leser selbst ein Urteil von beiden Seiten machen. Aber ich wette, dass ein solcher Artikel hier nicht erscheinen wird......

P.S.: Ich bin kein Iraner und kein Mitglied der MEK

Abdullah12-11-10

An holz

Sie sagten: "P.S.: Ich bin kein Iraner und kein Mitglied der MEK"

und dsind auch nicht im Iran, so haben Sie die "Schauprozesse" weder gesehen sondern haben Sie ausschliesslich aus Medien wie dem "Spiegel", der ja bekannt für seine Schwächen mit der Wahrheit ist.

Mfg

Steffen12-11-10

@holz

"Die Redaktion von Irananders ist ferner bemüht einen Interview mit der MEK zu führen, damit ein breites Meinungsspektrum dargestellt werden kann."

http://irananders.de/nc/home/news/article/modschahedin-e-chalgh-interview-mit-einem-experten.html

Gast12-11-10

@Holz

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Die MEK ist nicht an der Macht, hat daher noch nicht die Verantwortung einer Regierung. Und wenn man schon mal an der Macht ist, können viel leichter Korrumptionserscheinungen und Einflüsterungen auftretten. Trotzdem ist die MEK jetzt schon ein Verbrecherorganisation und skrupellos, wie wird sie dann, wenn sie noch an der Macht wäre?

Sogesehen ist das jetzige Regime mir viel lieber und humaner! Da wissen wir wenigstens, was wir haben und können es einkalkulieren, bei der MEK und andere Oppositionellen nicht. Übrigens Regierungen lügen immer, habe aber selten gesehen dass man als Opposition so oft und unverschämt lügen kann! Nee dank, vive la République islamique.

Iran201012-11-10

@holz - wenn ihnen "der tenor" der seite irananders nicht gefällt, wie wäre es dann mit "dem tenor" der iranischen exilopposition und ihre einstellung zu Mojahedin? - einfach mal paar beispiele aus dem grössten iranischen forum in deutschland wo 99% der user gegen das iranische regime sind:

http://iran-now.net/forum/viewtopic.php?t=51267

http://iran-now.net/forum/viewtopic.php?p=2112476

http://iran-now.net/forum/viewtopic.php?t=70583

machen sie dort im forum doch mal eine neue umfrage und dann schauen wir mal wie der "tenor" immer noch ist.

und jetzt denken sie weiter und überlegen wie wohl die menschen im iran über mojahedin denken wenn schon die exilopposition so eine einstellung hat.

sie müssen wirklich kein iraner sein. das glaube ich ihnen. sonst würden sie die mojahedin nicht in schutz nehmen. denn wären sie iraner und würden es tun, dann wären sie 100% mitglied von mek. kein iraner der nicht selbst mitglied von mek ist nimmt diese terrorgruppe direkt oder indirekt in schutz.

mit freundlichen grüßen

Homayoun H.12-11-10

@iranopoly

das mag sein, aber es gibt immer noch einen Unterschied zwischen einer Terrororganisation die mit Saddam gegen eigene Landsleute gekämpft hat und Terroranschläge im Iran verübt hat und (z.B.) einen Monarchisten, Sekularisten, Kommunisten, "Demokraten", etc. der einen Regimewechsel möchte. Ich habe ja nicht behauptet, sie sollen es tun damit sie vollkommen Glaubwürdig werden. Ich habe gesagt sie sollen es tun damit sie nicht auf der selben Stufe landen wie Mojahedin.

Irani12-11-10

Wie blöd hält er eigentlich die Leser?
Diese Inszenierung und Argumentation des angeblichen „ Mek Kenners“, der im Irak wegen Spionage verhaftet wurde, scheint wie ein Roman mit Happy End zu sein als wahre Geschichte. Er soll Klarheit reden bitte. Erst ich, dann wir und die Brücke in Bagdad!!
Man soll und darf die Menschen nicht für geistesarm halten. Eine Nacherzählung wie im Kindergarten!! Sogar die Papageien reden heutzutage offensichtlich. Des Weiteren, warum geht er nicht juristisch gegen die Spiegel Redaktion vor, wenn mit dem Artikel nicht stimmen würde? Es bleibt alles beim alten. Ein gescheiterter Versuch
Viel Spaß

Steffen12-11-10

@Irani

Irananders: "Spionage-Vorwürfe wiegen schwer, da sie zum einen schwer zu beweisen sind und zum anderen schwer zu entkräften sind."

Rastgou: "Ich werde aber aufgrund der häufigen Konfrontation mit diesem Artikel weitere Bemühungen anstellen, um die Quellen und Hintergründe für diesen Artikel zu erfahren."

Ali Akbar Rastgou13-11-10

Hallo,
Vielen Dank für das bereite Interesse an diesem Thema
Ich habe diesmal aber öffentlich einen Brief an die Adresse von Spiegel-Redaktion geschrieben.
http://www.achtung-mojahedin.org/index.php?option=com_content&view=article&id=123:offener-brief-an-die-spiegel-redaktion&catid=34:eigen
Ich hoffe auf eine baldige Antwort.

Aber zur Person von Herrn „Holz“:
Er gehört, wenn ich mich nicht täusche, zur s.g. „Drückerbanden“ der Mojahedin in Deutschland. Diesen Personen haben die Aufgabe die deutschen Medien zu „Monitor“iren. Fall einen Artikel gegen Mojahedin in der deutschen Presse erscheint, gehen Alarmglocke bei der Zentrale des Nationalen Widerstandrates in Berlin auf. Dann wird die böse Presse unter den Beschuss genommen. Bitte sehen Sie den unteren Artikel an:

http://www.cop2cop.de/2009/06/08/spendensammlung-iranischer-extremisten/


Herr Holz arbeitet laut eigener Aussage bei der Zentrale des Nationalen Widerstandrates in Berlin. Ich zitiere: “Ich arbeite seit über einem Jahr ehrenamtlich als deutscher Staatsangehöriger ohne iranischen Hintergrund in der Zentrale des NWRI Deutschland und für die Exiliranische Gesellschaft. Meine Mutter ist seit 15 Jahren ebenfalls ehrenamtlich dort tätig.“
Der Nationale Widerstandsrat wird nach Verfassungsschutz als Arm der Volksmudschaheddin benannt.

Hier die Spuren der Kollegen von Herrn „Holz" natürlich mit denselben Argumenten:

„Die CDU und die iranischen Volksmojahedin“
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=8473&Itemid=314

DSFI- nur ein Sprachohr der PMOI?
http://de.indymedia.org/2009/09/259865.shtml?c=on#comments2



Einige Infos über die Volksmojahedin

MONITOR Nr. 528 am 3. Februar 2005
Bericht: Markus Schmidt, John Goetz 22.11.2006 - 19:21
Kriegsziel Iran: Die geheimen Pläne der US-Regierung
In diesem Beitrag, wogegen Volksmudschaheddin nie eine Stellung genommen haben, '(Vergessen Sie nicht, Volksmudschaheddin, die gegen jede Kleinigkeit Presseerklärung geben) sagte die Pentagonmitarbeiterin ganz klar "Sie haben für uns die Arbeit gemacht, was wir selbst schämen wurden, diese zu tun".-in Sinn Zitiert.

http://www.youtube.com/watch?v=le-fjF7Cgeo

tehrani14-11-10

Wie es aussieht, versucht der sog. „Mek Kenner“ mit seinen zwischen Kommentaren die Leser von der wichtigen Frage über seine Identität abzulenken. Sein Schreiben an Spiegel Redaktion ist ein Zeichen dafür, dass er doch diese Identität täuschen will. Er bestreitet nie, dass er im Dienste Teherans arbeitet, sondern fragt die Redaktion woher sie die Informationen haben?
Des Weiteren soll er den Lesern erzählen, wer hinter der Person „Dr. Bahmani“ steckt.
Es gibt nach wie vor keine „Persilschein“

Gruß

Ghaderi14-11-10

Man kann sich nur von etwas distanzieren, wenn es stimmen würde. Und als ob eine Distanzierung euch überzeugen würde.

Asghar15-11-10

Ich wollte mich bei Herrn Rastgoo für seine wertvolle Arbeit bedanken. Seine zwei Interviews haben mir sehr geholfen. Bitte lassen Sie sich nicht unterkriegen. Wie Sie wissen stehen 99 % der Iraner und Iranerinnen hinter Ihre Arbeit. Danke.

Homayoun H.16-11-10

Ich schließe mich Asghar an. Lassen Sie sich durch Verleumdungs- und Diffamierungskampagnen nicht aufhalten und verunsichern. Fast immer wenn die Person und nicht der Inhalt der Aussagen angegriffen wird, kann man davon ausgehen dass man ins Schwarze getroffen hat. Und die MEK kann eben nichts anderes tun als die Aussteiger zu diffamieren. Und dass die MEK einige Deutsche und amerikanische Politiker (oder was für "Helfer" auch immer) mit "ins Boot" genommen hat, ist auch nicht weiter tragisch.

Dafür stehen 60 Millionen Iraner hinter Ihrer Arbeit.

Die MEK (und ihre Helfer) reden immer vom Regime im Iran. Dabei sprechen bei diesem Punkt das Regime und das Volk im Iran eine gemeinsame Sprache gegenüber dieser Terrorgruppe.

Peter19-11-10

@ teherani:
Wieso soll Herr Rastgou in seinem Brief an die Spiegel-Redaktion bestreiten, "im Dienste Teherans" zu arbeiten, darüber wird in dem Artikel kein Wort verloren.
Und wer ist "Dr. Bahmani"??? Ich den Irananders-Artikel, alle Kommentare und die darin erwähnten Links aufmerksam gelesen, kann aber diesen Namen nirgends finden...
Entweder hier ist jemand im falschen Thema, oder man verbreitet hier Anschuldigungen, ohne die Realität zu berücksichtigen (hmmm, das klingt doch ganz nach der MEK...).
Ich bin mal sehr gespannt, ob die MEK sich für ein Interview mit Kritischen Fragen von Irananders zur Verfügung stellen.

Ali Akbar Rastgou19-11-10

Um allen Spekulationen und Behauptungen entgegen zu wirken unterbreite ich noch einmal das Angebot an die MEK, den NWRI und alle Unterstützer, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Vertretern der Volksmojahedin, Aussteigern, Kritikern, Befürwortern und Journalisten alle gegenseitigen Anschuldigungen und Vorwürfe persönlich zu diskutieren. So haben die MEK und auch ich, die Möglichkeit Stellung zu nehmen, Darstellungen zu beweisen und sich gegen ungerechtfertigte Vorwürfe direkt zu wehren. Kontaktieren sie mich über unsere Homepage www.achtung-mojahedin.org

Lolita19-11-10

@Peter

Eben, er könnte das auch im Auftrag von Deutschland, USA, Grönland oder Island gemacht haben. Wer will das beweisen? Seine Argumente sind richtig, das zählt.

Homayoun H.22-11-10

Genau. Entweder soll die MEK die verschiedenen Gelegenheiten (Interviewangebot, öffentliche Diskussionen, etc.) wahrnehmen, wenn sie nichts zu verstecken hat, oder wie bisher mit den billigen Diffamierungskampagnen weitermachen. Ich tippe auf das Zweite. Wir werden sehen.






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