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04.08.2010 Ralf Abbasi

Iranisch-jemenitische Annäherung


Abdul-Malik al-Houthi

Seit 2004 Führer der Houthis: Abdul-Malik al-Houthi

Teheran, 21. Juli (MNA/Irananders) – Das iranische Parlament hat das iranisch-jemenitische Abkommen zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen ratifiziert. Man erhofft sich durch das Abkommen mehr Investitionen im jeweiligen Land.

Zuletzt waren die Beziehungen beider Staaten wegen der Unruhen im schiitischen Houthi-Gebiet im Nordwesten des Jemens (an der Grenze zu Saudi-Arabien) gespannt. Die jemenitische Regierung konnte - mit direkter und massiver militärischer Hilfe Saudi-Arabiens - die Houthis zu einer einseitigen Waffenruhe zwingen. Der Jemen und Saudi-Arabien beschuldigten den Iran, die Schiiten im Jemen zu unterstützen. Der Iran hat dies zurückgewiesen und darauf verzichtet, Saudi-Arabien im Gegenzug die Unterstützung der Jundullah (im Südosten des Irans) oder der anti-iranischen Taliban in Afghanistan vorzuwerfen. Die iranische Außenpolitik strebt seit jeher freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarnstaaten – bis auf Israel.


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