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23.07.2010 Stefanie Johnson

Iran begrenzt Handel mit den Vereinigten Arabischen Emiraten


Iran, Ahmadinejad, Dubai, Al-Maktum

Raschid Al-Maktum (r.), der Herrscher von Dubai, mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad (l.) am 18. Februar 2008 in Teheran.

Teheran, 6. Juli (MNA/ISNA/Irananders) – Der Vorsitzende der iranisch-emiratischen Handelskammer, Masoud Daneshmand, kündigte an, dass der Iran - als Reaktion auf die  Sperrung von 41 iranischen Geschäftskonten in den Emiraten - seine Handelsbeziehungen  mit diesem Land einschränken wird.

„Wir akzeptieren das Verhalten der Emirate nicht, weil die Maßnahmen eigenwillig geschahen, ohne dass die UN-Resolutionen das einfordern“, sagte der Iraner.

Letzte Woche gab die iranische Handelskammer für Finanzen, Industrie und Stahl bekannt, dass es sich nicht um die Konten von wichtigen Händlern handele. Dennoch hat dieser Schritt offensichtlich zur Misstrauen auf der iranischen Seite geführt und Medienberichte zur Folge ist die iranische Geschäftswelt inzwischen bemüht einen anderen Drittstaat für das Import von rechts- und unrechtsmäßige sanktionierte Güter aus zu erkoren.

Die Handelbilanz zwischen Iran und Dubai lag zuletzt bei 10 Milliarden Dollar.


Homayoun H.23-07-10

Was das Verhältniss der Iraner zu einigen arabischen Ländern allgemein angeht, habe ich immer den Eindruck dass die iranische Regierung immer die Hand ausgestreckt hat und als Antwort immer darauf gespuckt wurde.
Letztens haben der Saudische Botschafter und der Aussenminister sogar ganz offen eine millitärische Intervention der USA in Iran
gefordert, mit der Begründung, man lebe als Araber unmittelbar in der "Gefahrenzone"!

http://de.rian.ru/world/20100707/127012478.html

Das sind eindeutige Beweise dafür, dass diese arabischen Regierungen allesamt Marionettenregierungen sind, die Angst vor einer "Sunnitisch-Schiitischen Freundschaft" in der Region haben, die dazu führen würde dass man der Linie "Teile und Herrsche" nicht mehr weiter folgen und dienen könnte. Solange die Moslems mit ihren innerislamischen Kämpfen und Feindschaften beschäftigt sind, ist alles Ordnung. Denn Anlass zur Sorge besteht keinesfalls: der Iran würde niemals irgend ein arabisches Land bedrohen, geschweige denn angreifen.


Gruß,
Homayoun

SJ24-07-10

Das Außenministerium widersprach die Äußerungen seines Botschafters. Trotzdem wird die Äußerung von den Neo-Konservativen in den USA missbraucht. Sie argumentieren jetzt, dass die arabische Welt für den Krieg gegen den Iran sei und führen die Aussage der Botschafters an.

PS: Es war der Botschafter der Emirate, nicht von Saudi Arabien.
Klarstellung vom Außenministerium: "These statements came as part of general discussions held on the sidelines of an unofficial gathering and were taken out of their context in which Al-Otaiba was speaking. The UAE has already declared, more than once and in official statements issued by the Foreign Ministry, its position on the Iranian nuclear issue. The UAE totally rejects the use of force as a solution to the Iranian nuclear issue and rather calls for a solution through political means that are based on the international legitimacy, transparency as well as the need for working, through the International Atomic Energy Agency, on the right of all states to the peaceful use of nuclear energy. The UAE, at the same time, believe in the need of keeping the Gulf region free of nuclear weapons”.




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