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04.06.2010 Ralf Abbasi

Gaspipeline-Vertrag zwischen Iran und Pakistan unterzeichnet


Die ursprüngliche Idee des Friedenspipelines. Die USA übten massiven Druck aus und versprachen Hilfe und Zuwendungen, wenn gar die Pipeline bis Pakistan nicht verwirklicht wird.

Islamabad (IRIB/Irananders) - Die Dokumente für die Ausführungsgarantie der so genannten Friedenspipeline zwischen Iran und Pakistan sind am gestrigen Freitagabend unterzeichnet worden. An diesem Zeremoniell nahmen der Geschäftsführer der iranischen Gasexportgesellschaft Reza Khazaei und der Stellvertreter des pakistanischen Ministeriums für Öl und Naturressourcen Erschad Kalium teil.

Durch die Pipeline wird zum ersten Mal Gas aus dem Nahen Osten nach Asien exportiert. Somit ist es Iran gelungen auch auf dem Energiemarkt Asiens Präsens zu zeigen.

Ursprünglich sollte die Pipeline bis nach Indien gehen, um die verfeindeten Staaten Pakistan und Indien wirtschaftlich näher zu bringen. Der Name Friedenspipeline rührt daher.

Indien schlägt jedoch eine alternative Route durch das Indische Ozean vor, man fürchtet durch die Pipeline durch Pakistan, in eine unbequeme Abhängigkeit zu geraten. Derzeit steht Indien in Verhandlung mit Teheran.


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