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19.05.2010 Ralf Abbasi

Iran: Neue Sanktionen unwahrscheinlich


Iran, Mottaki

Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki. Im Iran hat das Recht auf die Urananreicherung schon religiöse Züge bekommen.

Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki sagte heute in Teheran nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr News, dass die Verhängung von neue Sanktionen gegen sein Land äußerst unwahrscheinlich seien.

"Es ist wichtig, dass alle Parteien miteinander in der Atmosphäre von Kooperation, statt Konfrontation verhandeln", sagte er.

Iran ist seit 1968 Unterzeichnerstaat des Atomwaffensperrvertrages (NPT) und hat nach diesem Vertrag das Recht auf Urananreicherung. Zudem ist nach diesem Vertrag die Atomstaaten verpflichtet, Iran bei der Uran-Anreicherung zu helfen. Die USA und andere Staaten berufen sich jedoch auf drei UN-Sicherheitsratresolutionen, die den Iran dazu auffordern seine Uran-Anreicherung zu stoppen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat die Aufsicht auf das Nuklearprogramm und konnte bisher keine Abweichung von der zivilen Nutzung feststellen.


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