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19.05.2010 Ralf Abbasi

163 Staatsfirmen sollen aus Teheran raus


Teheran, Rush Hour

Rush Hour in Teheran

Die Nachrichtenagentur Mehr News aus Teheran meldet, dass das iranische Kabinett eine Liste mit 163 staatlichen Firmen, Organisation, und Institute vorgestellt habe, die demnächst ihren Sitz außerhalb Teherans verlegen müssen.

Ziel der Maßnahme ist eine Dezentralisierung Teherans im Hinblick auf befürchteten Erdbeben, die die Seismologen verstärkt prophezeien. Die staatliche Wirtschaft und Bürokratie unterhält eine Vielzahl an Personal. Die Dezentralisierung soll dazu führen die Bevölkerung Teherans zu verkleinern.

Vor etwa einen Monat gab es in Facebook die Kampagne Busenbeben, anlässlich der Aussage eines iranischen Freitagspredigers der vor Naturkatastrophen warnte, wenn in der Gesellschaft keine Sitte und Anstand existieren. Die zahlreichen technokratischen Diskussionen im Iran über die Begrenzung einer humanitären Katastrophe nahm man dagegen nicht zur Kenntnis.


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