Seit der Islamischen Revolution 1979 haben zwei Ansätze Irans Außenpolitik gegenüber den USA beeinflusst. Der Erste geht davon aus, dass sich Iran mit den Vereinigten Staaten auf einen Kompromiss einigen kann, der auf gegenseitigem Respekt, Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und der Betonung gemeinsamer Interessen basiert. Die Vertreter dieses Ansatzes gestehen eine Feindschaft und historiweiter lesen
Iran ist kurios, dubios, antagonistisch, pluralistisch, inhomogen und heterogen. Iran ist anders. Da "Irananders" ist, sind Differenzierungen, Kontraste und Bi-Perspektiven in der Iran-Debatte desto unentbehrlicher. Zwischen Moderne und Tradition sucht das Land eine Synthese für die Zukunft. Wir sind bestrebt den Iran-Diskurs zu bereichern und zu befruchten.
Analysen
Innenpolitische Entwicklungen und ihr Einfluss auf das iranisch-europäische Verhältnis
Der Ausbau der Beziehungen zu Europa hatte in Iran immer wieder Fürsprecher, und es wurden entsprechend viele Anstrengungen in diese Richtung unternommen. Vermutlich liegt man mit der Aussage richtig, dass der Aufwand, den Iran für die Entwicklung der Beziehungen zu Europa betrieben hat, mit keiner anderen Anstrengung in Bezug auf andere Regionen vergleichbar ist. Alle Anstrengungen haben für Iranweiter lesen
Warum die USA militärisch nicht zu einem Angriff auf Iran bereit sind
Irananders veröffentlicht regelmäßig Analysen, Interviews und Artikel, in denen westliche Analysten zu verschiedenen Bereichen im Zusammenhang mit Iran zu Wort kommen. Im Folgenden präsentieren wir eine Analyse aus iranischer Sicht, die das Selbstbewusstsein der Verantowrtlichen in Teheran erklärt. Das Thema ist die Wahrscheinlichkeit eines begrenzten oder umfassenden US-amerikanischen Angrifweiter lesen
Irans Atomprogramm und das rechtliche Mandat der IAEA
Der Jurist Prof. Daniel Joyner von der Universität für Rechtswissenschaften in Alabama sagt, dass die IAEA mit ihrem letzten Bericht zu Iran ihr rechtliches Mandat überschritten hat. Dies ist ein Schritt, der von einigen Staaten als Hinweis für die Umwandlung der IAEA von einem Fachgremium in ein politisiertes Organ betrachtet wird. Am 8. November überreichte der Generaldirektor der Internationalweiter lesen
WikiLeaks und die iranischen Präsidentschaftswahlen 2009
Barbara Tuchmann schrieb in „The Proud Tower“ über das geschichtliche Vorspiel zum ersten Weltkrieg folgende Anekdote: Phillip Ernst, der Vater des surrealistischen Malers Max Ernst, malte einst eine Szene aus seinem Garten im Hinterhof, ließ aber einen Baum weg, weil er glaubte, dass dies das Zusammenspiel im Bild stören würde. Später überkam ihn die Reue über seinen „Affront gegen den Realismus“weiter lesen
Ist eine Niederlage der US-Marine im Persischen Golf möglich?
Nach Jahren amerikanischer Drohungen unternimmt Iran derzeit Schritte, die darauf hindeuten, dass das Land willens und in der Lage ist, die Straße von Hormus zu blockieren. Am 24. Dezember 2011 begann Iran sein umfangreiches Seemanöver Velayat 90. Das Manövergebiet umfasste die Straße von Hormus und erstreckte sich darüber hinaus vom Persischen Golf und dem Golf von Oman bis zum Golf von Aden und weiter lesen
Iran und Syrien: US-Nahostexperten verstehen es wieder falsch
Über 30 Jahre lang haben die Iran- und Nahost-„Experten“ der USA jede der wichtigen Entwicklungen in der Region und in Iran als einen fatalen Schlag für die Islamische Republik eingeschätzt. Ihre Vorhersagen waren stets falsch. Mit den Unruhen in Syrien sind wieder die üblichen Verdächtigen hervorgetreten, um die dunkelsten Szenarien für Irans momentane politische Ordnung zu prophezeien.Gerade in weiter lesen
Streitschrift: Iran-Politik ist zu überdenken
Die folgende Streitschrift schrieb Stephen M. Walt (unter anderem bekannt durch sein zusammen mit John J. Mearsheimer veröffentlichtes Buch „Die Israel-Lobby“) in Foreign Policy - als Reaktion auf einen Artikel zweier Politikberater mit großem Einfluss auf die US-Politik. Die Argumente Walts gegen deren Artikel sind auch auf andere Publikationen verschiedener politischer Einrichtungen anwendbar, dweiter lesen
„Arabischer Frühling“: Ist Irans Zenit der Macht überschritten?
In Irans Umgebung rumort es. Das arabische Umfeld befindet sich seit Monaten – von Tunesien bis zum Persischen Golf – im Umbruch. Der „Arabische Frühling“ dauert nun bald schon ein Jahr; und keiner weiß, wie stark sich die politische Landkarte in den kommenden Monaten noch wandeln wird. Was geschieht nach dem Ende der Wahlen in Ägypten? Wie fest sitzt Assad im Sattel? Was ändert sich durch den Abzweiter lesen
Iran steht nicht vor dem Kollaps
Die Stärke der Wirtschaft und der Regierung der Islamischen Republik wird in den politischen Analysen dermaßen unterschätzt, dass dies Irrtümer in der Politik nach sich ziehen könnte. Es gibt zwei zentrale Annahmen, die davon ausgehen, dass Iran unter dem Druck der Sanktionen und/oder der Kriegsdrohungen kollabieren wird. Ich halte beide für defizitär. Die Erste behauptet, dass Iran das Geldweiter lesen
Die Politisierung der IAEA wird sich rächen
Seit dem Rücktritt des Nobelpreisträgers Mohammed el-Baradei vom Chefposten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Ende 2009 haben die USA und einige ihrer Verbündeten Druck auf seinen Nachfolger Yukiya Amano ausgeübt, damit dieser die westlichen Argumente über Irans Griff nach Atomwaffen übernimmt. Vor kurzem genehmigte Amano nun die Veröffentlichung eines IAEA-Berichts (vgl. hier), dweiter lesen
Eine Anleitung für einen erfolgreichen Umgang mit Iran
In seinem ersten Amtsjahr hat Präsident Barack Obama beispiellose diplomatische Gesten gegenüber Iran gemacht, die damals Hoffnungen geweckt haben, dass die Feindseligkeiten, die die US-iranischen Beziehungen der letzten drei Jahrzehnte belasteten, möglicherweise überwunden werden könnten und eine Annäherung in Aussicht steht. In einer Sonderbotschaft am 21. März 2009 versprach Obama anlässlich deweiter lesen
Warum das Thema „Wahlfälschung“ noch immer Relevanz hat
Der "arabische Frühling" hat im Westen erneut zu Mutmaßungen geführt, was wohl in der Islamischen Republik Iran geschehen wäre, wenn die Vereinigten Staaten Mir Hussein Moussavi und der "Grünen Bewegung" infolge der Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 mehr Unterstützung geschenkt hätten. Zentraler Punkt solcher Mutmaßungen ist die Darstellung der iranischen Wahlen als einweiter lesen
Russlands rückwärtsgewandte Initiative zur Lösung des iranischen Atomkonflikts
Im Juli stellte der russische Außenminister, Sergej Lavrov, Russlands aktuelle Initiative zur Wiederbelebung der Verhandlungen über Irans Atomprogramm während seines Treffens mit seiner amerikanischen Amtskollegin Hillary Clinton vor. Der russische Anstoß kann als die bisher einzige russische Initiative zu diesem Thema bezeichnet werden. Lavrows Plan sieht vor, dass Teheran schrittweise Fragen zu weiter lesen
Was Syrien braucht
Der iranische Politikwissenschaftler Mohammad Khajouei analysiert die Situation in Syrien für die regierungsnahe Denkfabrik „Iran Review“. Seine Einschätzungen über die Chancen und Gefahren für das syrische Regime und die Opposition entsprechen in etwa dem offiziellen Standpunkt der Regierung in Teheran. Irananders sieht es deshalb als zweckdienlich an, seinen Artikel „What Syria Needs“ vom 16. Juweiter lesen
Analyse: Was hat es mit den Machtkämpfen in Iran auf sich?
Seit April dieses Jahres erklären westliche Medien und Beobachter nahezu sämtliche Ereignisse in und um Iran mit „iranischen Machtkämpfen“ - zuletzt bei dem angeblich geplanten Anschlag auf den saudischen Botschafter in Washington. Es ist zum einen davon die Rede, dass Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad mit solch einem Anschlag bestrebt war, das Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei zu schwächenweiter lesen
Die Handlungslogik der Türkei und ihr Kalkül in Syrien und Libyen
Eine neue Blickrichtung gen Osten und eine verstärkte Aufmerksamkeit für einst vergessene Probleme der Region – beides Zeichen des außenpolitischen Strategiewechsels – haben sich in den Beziehungen der Türkei mit anderen Staaten der Region ausgezahlt. Der Ausbruch der Aufstände in den arabischen Ländern und die aktive Rolle der Türkei in Tunesien, im Jemen und in Ägypten haben den regionalen Statuweiter lesen
Das Dschihad-Verständnis in Iran
Nabi Sonboli ist Experte am Institut für Politische und Internationale Studien (IPIS), das 1983 in Teheran gegründet worden ist. Es ist der erste in Iran gegründete Think Tank nach der Islamischen Revolution. Im vorliegenden Artikel schreibt Nabi Sonboli exklusiv für Irananders über das Dschihad-Verständnis in Iran und zeigt auf, dass dort die Terminologie „Dschihad“ eher im wirtschaftlichen und wweiter lesen
Revolutionsstimmung in Syrien und Irans Politik
Beim Volksaufstand in Ägypten, der im Rücktritt Husni Mubaraks im Februar seinen bisherigen Höhepunkt fand, zeigten sich deutlich die unterschiedlichen Interpretationen der Ereignisse in Iran auf der einen Seite und im Westen auf der anderen Seite. Während Teheran glaubte, auf den Straßen Kairos ein „Islamisches Erwachen“ beim Kampf um „Würde und Respekt“ zu erkennen, suchte man im Wesweiter lesen
Irans unterschätzte Wirtschaft
Durch eine neue Welle von Sanktionen seitens der USA und der EU gegen den Iran, ist das mediale Interesse gegenüber der iranischen Wirtschaft stark gewachsen. So berichtete vor kurzem die Wiener Zeitung, wie eine starke Inflation und Stagnation die iranische Wirtschaft präge. Solche Berichte weisen jedoch große Widersprüche gegenüber den Zahlen bedeutender Institute wie dem Internationalen Währungweiter lesen
USA verliert zunehmend an Soft-Power im Nahen Osten
Die neueste repräsentative und seriöse Meinungsumfrage über die öffentliche Meinung in der arabischen Welt, ,,Arab Attitudes, 2011“, durchgeführt von der IBOPE Zogby „International for the Arab American Institute Foundation“, sollte (wird es aber wahrscheinlich nicht) im Weißen Haus als ein Warnsignal angesehen werden - dafür, wie schlecht die amerikanische Nahost-Politik unter Präsident Obamaweiter lesen
Iran vs. Saudi-Arabien: Machtverschiebung in der OPEC
Eine der interessantesten Entwicklungen des letzten Monats in den politischen Machtkämpfen am Persischen Golf fand nicht im Nahen Osten selbst, sondern in Wien, Paris und Washington statt. Diese westlichen Städte waren der Schauplatz einer Reihe von Auseinandersetzungen, die einiges über das sich verlagernde Mächtegleichgewicht unter den größten Ölproduzenten des Nahen Ostens – unter ihnen Iran unweiter lesen
Iran – Al-Qaida Connection
In der Regierung von George W. Bush Junior arbeitete Hillary Mann Leverett als Direktorin im Nationalen Sicherheitsrat für Iran, Afghanistan und für den Persischen Golf. Von 2001 bis 2003 gehörte sie zu einer kleinen Anzahl von US-Diplomaten, die autorisiert waren, mit Iranern über Afghanistan, Al-Qaida und Irak zu verhandeln. Im Folgenden ihr Artikel, den sie zusammen mit Flynt Leverett, deweiter lesen
Irans nukleare Ambitionen und ihre Unklarheiten
Über die bald seit neun Jahren andauernden Verhandlungen um das iranische Atomprogramm wird von verschiedener Seite wiederholt betont, dass es bei der aktuellen Interessenkonstellation voraussichtlich keine Lösung geben könne. Grund dafür ist, dass die Essenz des Streits – auch wenn er über die Atomproblematik ausgefochten wird – ein grundsätzliches Problem in den Beziehungen zwischen den USA und weiter lesen
Ägypten, Iran und das sich neu entwickelnde Kräfteverhältnis im Mittleren Osten
Das volle Ausmaß der Konsequenzen der außergewöhnlichen Entwicklungen in Ägypten seit Beginn dieses Jahres - für Ägypten selbst, für den Nahen und Mittleren Osten und für die Welt - wird erst in einiger Zeit klar werden. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint es allerdings so gut wie sicher, dass das Ägypten nach Mubarak eine weitaus augewogenere Außenpolitik haben wird, als dies mehrere Jahrzweiter lesen
Diskrepanzen der angeblichen Iran-Nordkorea-Achse
In der letzten Woche veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters einen Artikel, dessen Informationen nach eigenen Angaben einem vertraulichem Bericht entnommen wurden. Reuters legt dort nahe, dass Nordkorea dem Iran Raketentechnologie lieferte und somit beide Nationen die Sanktionen umgingen, welche Pjöngjang auferlegt wurden. Auch AFP berichtet von diesem Report, das den beiden Nachrichtenagenweiter lesen
Iran wird sich den Wirtschaftssanktionen nicht beugen
Dr. Saeed Laylaz ist iranischer Ökonom und ein ausgewiesener Kritiker der Ahmadinejad-Regierung. Am 29. März 2011 erschien sein Artikel „Iran Will Not Bow to Economic Sanctions“ auf Englisch bei der regierungsfreundlichen Denkfabrik Iran-Review. Der Artikel wird im Folgenden in deutscher Sprache wiedergegeben. Der globale ökonomische Boom war die wichtigste internationale ökonomische Enweiter lesen
Irans „Soft Power“ gegen die „Hard Power“ der USA
Folgende Abhandlung der ehemaligen US-Spitzendiplomatin Hillary Mann Leverett erschien am 12. März auf RaceForIran in englischer Sprache und wird hier in deutscher Sprache wiedergegeben. Der Text handelt von den tiefgreifenden Ursachen der aktuellen Machtverschiebung im Nahen Osten zu Gunsten der Islamischen Republik Iran. Die Autorin sieht strategische Veränderung der Machtverhältnisse weiter lesen
Der vermeintliche Eklat: Die Deutsche Bundesbank und die Iran-Sanktionen
Seit einigen Tagen ist die in Hamburg ansässige “Europäisch-Iranische Handelsbank AG” Gegenstand von Debatten und Diskussionen über die Wirksamkeit der verhängten Sanktionen gegen Iran geworden. Urheber ist die größte deutsche Wirtschafts- und Finanzzeitung „Handelsblatt“, die bei den allgemeinen außenpolitischen Themen eher bekannt sein sollte die Politik von „Wandel durch Handel“ zu assistieren.weiter lesen
Irans Haltung zur Libyen-Krise: Weder Gaddafi noch der Westen
Abolghasem Bayyenat ist Politikwissenschaftler und Doktorand der Syracus Universität im US-Bundesstaat New York. Sein Artikel "Neither Gadhafi nor West: Iran’s stance on Libyan crisis" erschien im englischen Original auf Iran Diplomacy Watch und wurde von Iranicum ins Deutsche übersetzt. Die in der letzten Woche begonnenen Luftschläge der Westmächte gegen das Regiweiter lesen
Die theologische Bedeutung der Abwahl Rafsanjanis als Vorsitzender der Expertenversammlung
Vor zwei Wochen wurde der ehemalige Präsident Ayatollah Ali Akbar Hashemi Rafsanjani von seinem Freund Ayatollah Mohammad Reza Mahdavi Kani als Vorsitzender der Expertenversammlung abgelöst. Dieses Gremium beaufsichtigt die Arbeit des Staatsoberhauptes, und kann diesen bestimmen und abberufen.Die Versammlung wählt ihren Vorstand alle zwei Jahre neu. Bereits vor der ordentlichen Tagung des Orgweiter lesen
Die strukturellen Schwächen der „Grünen Bewegung“
Die Hoffnungen auf eine Revolution der „Grünen Bewegung“ in Iran scheinen zerplatzt zu sein. Nachdem die Opposition um Mir Hossein Mousavi und Mehdi Karoubi ihre Forderung nach Neuwahlen vor zwei Jahren nicht durchsetzen konnte und sie letztlich fallen ließ, verschwanden sie graduell von der politischen Bildfläche Irans. Zuversicht kam erst wieder durch äußere Umstände auf, nämlich durch die revolweiter lesen
Iran und der Kampf gegen die Drogen
12.000 iranische Polizisten und Soldaten riskieren ihr Leben an der östlichen Landesgrenze, um ihr Land und Europa vor Drogen zu bewahren. Seit 1979 sind bereits 3.700 Iraner im Einsatz gegen den Drogenschmuggel ums Leben gekommen. Die Grenze, die sie bewachen, ist über 1800 km lang. 37% der afghanischen Opiumproduktion gehen durch Iran, die Türkei und schließlich über die europäischen Bweiter lesen
Irans Atomprogramm: Fanden in Istanbul Verhandlungen statt?
Seyyed Mohammad Sadegh Kharrazi ist Irans früherer Botschafter in Frankreich und ehemaliger Atomunterhändler Irans. Er unterhält das web-basierende regierungskritische Forschungszentrum „Iranian Diplomacy“, das Analysen und Kommentare über die internationalen Beziehungen und insbesondere über Irans Außenpolitik „produziert“. Kharrazis Name taucht auch im Zusammenhang mit der Affäre um das Schweiter lesen
Proteste in Iran stärkten die Rechten
Inzwischen haben sich die Proteste der arabischen Staaten kurzzeitig auf Iran ausgedehnt. Auslöser waren nicht unmittelbar etwa die erfolgreichen Umstürze in Tunesien oder Ägypten, sondern der Aufruf von Seiten der Führer der „Grünen Bewegung“, Mir Hossein Mousavi und Mehdi Karoubi, am 14. Februar 2011 für die Menschen in Tunesien und Ägypten zu demonstrieren.Das iranische Innenministerium lehnte weiter lesen
Ägypten, Iran und die Herausforderung für den Westen
In den letzten Tagen haben zwei regionale Sichtweisen auf die Ereignisse in Ägypten an Bedeutung gewonnen: Die iranische Betrachtung der ägyptischen Revolution und der Blick vom Nil in Richtung Teheran. Anlass ist vor allem eine fünfzehnminütige Rede des iranischen Staatsoberhaupts Ayatollah Ali Khamenei in arabischer Sprache zur Situation in Ägypten und die harschen Reaktionen des ägyptischeweiter lesen
Regimestabilität der arabischen Staaten und Irans im Vergleich
Inzwischen dehnen sich die Revolten, die in Tunesien ihren Anfang nahmen, auf mehrere arabische Länder aus und erfassen am stärksten Ägypten. Es ist naheliegend, weshalb die Unruhen am ehesten Ägypten erfassen. Das Regime von Husni Mubarak ähnelte dem tunesischen Regime in vielerlei Hinsicht, auch wenn das ägyptische sich als stabiler und resistenter erweisen wird, zumal man von den Erfahrungen deweiter lesen
Machtfaktor Religion in der Islamischen Republik Iran
Spätestens seit den umstrittenen Präsidentschaftswahlen 2009 gehen zahlreiche Kommentatoren davon aus, dass Iran im Begriff ist, eine Militärdiktatur zu werden, deren Machtbastion hauptsächlich die bewaffneten Streitkräfte - allen voran die Pasdaran - ist. Für viele dieser Beobachter war bereits der Aufstieg Dr. Mahmud Ahmadinejads (mit seinem nicht-klerikalen Hintergrund) zum Präsidenten derweiter lesen
Irans Atomprogramm im Kontext des technologischen Unabhängigkeitswillens
Immer öfters zeigen internationale Statistiken, dass Länder der islamischen Welt mit der weltweiten technologischen Entwicklung nicht Schritt halten können. In der Tat waren die wissenschaftlichen Errungenschaften der vergangenen Jahrhunderte hauptsächlich anderen - wie Europäern, Amerikanern und Ostasiaten - zuzuschreiben. Seit etwa 30 Jahren aber zeichnet sich eine Wende ab, die überraschenweiter lesen
AIDS in Iran
Anfang des Jahres legte Irananders Beschwerde beim NDR-Rundfunkrat ein. Gegenstand der Beschwerde ist der Beitrag „Iran - Die geächtete Krankheit Aids“ in der Sendung" „Weltbilder“ vom 30. November 2010. Im Folgenden der komplette Wortlaut der Beschwerde:Sehr geehrte Damen und Herren,am 30. November 2010 lief in der Reihe „Weltbilder“ ein Beitrag mit dem Namen „Iran - Die geächtete Kweiter lesen
WikiLeaks: Der Irrtum vom Irak-Krieg wird bei der Iran-Politik wiederholt
Etliche Depeschen des US-Außenministeriums weisen auf Fehlinformationen der US-Regierung im Hinblick auf den Iran hin. Nachfolgend wird ein Artikel von den ehemaligen US-Diplomaten und „Think-Tankers“ Flynt Leverett und Hillary Mann Leverett, die diese Thematik behandelt haben, in deutscher Sprache wiedergegeben. Der Artikel lautet im Orignal „Listening Posts On Iran Produce Same Sort Of Bad Intelweiter lesen
G5+1 Verhandlungen: Neustart durch gemeinsame Interessen
Nabi Sonboli ist Wissenschaftler am Institut für Politische und Internationale Studien (IPIS), das 1983 in Teheran gegründet worden ist. Es ist der erste gegründete Think Tank im Iran nach der Islamischen Revolution. Auf atlantic-community.org, der ersten internetbasierten Denkfabrik zu Themen der internationalen Politik und Globalisierung, erschien am 20. Dezember 2010 Sonbolis Artikel weiter lesen
Irans Atomprogramm: RBB weiß es besser als die IAEA
Irananders legte am 5. Juli 2010 eine Beschwerde bei RBB-Rundfunkrat ein. Gegenstand der Beschwerde war die Sendung Kontraste von 24.06.2010. Der betreffende Sendebeitrag ist hier abrufbar. Im Folgenden die Argumentation von Irananders: Sehr geehrter rbb Rundfunkrat, Sehr geehrte Frau Intendantin Dagmar Reim,in Berufung auf §10 des rbb-Staatsvertrags möchte ich bei Ihnen Beschwerde einweiter lesen
Machtzuwachs Irans
Im Folgenden wird eine Kolumne des US-Amerikaners Juan Cole in deutscher Sprache wiedergegeben. Juan Cole ist Gelehrter, Intellektueller, und Historiker und veröffentlichte mehrere Bücher zum Thema Nahost. Er ist zudem Professor für Geschichte an der Universität von Michigan. Die vorliegende Kolumne mit dem Titel „Leaks Suggest Iran Is Now Winning in the Middle East“ erschien erstmalig am 7. Dweiter lesen
G5+1 und das westliche Unverständnis über Iran
Angesichts einer möglichen Wiederaufnahme der Atomgespräche mit dem Iran, ist es sinnvoll, eine Bestandsaufnahme iranischer Perspektiven in dieser Frage zu unternehmen. Die Analyse von Mehdi Mohammadi, die vor zwei Wochen in der konservativen Zeitung Kayhan mit dem Titel „Ändern der Verhandlungsregeln oder Abstecken von Zielen?“ erschien, ist ein gutes Beispiel dafür.Die Analyse ist in Persisch erweiter lesen
Gegenanalyse: Krieg in Sicht? Das iranische Nuklearprogramm und das Sicherheitsdilemma Israels
Die Hessische Stiftung „Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)“ gilt als einer der einflussreichen deutschen „Think Tanks“ für Internationale Beziehungen. Die von ihr veröffentlichten Studien renommierter Wissenschaftler werden nicht nur von Fachkollegen gelesen, sondern auch von Politikern und Verantwortungsträgern, insbesondere von denen der einflussreichen politischen Mitte. Es kann davon ausgeweiter lesen
Neues Dokument soll angeblich Wahlfälschung beweisen
Die Frage, ob die letzte Präsidentschaftswahl vor einem Jahr gefälscht war oder nicht, beschäftigt die politische Elite des Irans längst nicht mehr. In Wirklichkeit schwieg die Opposition, die die Bringschuld für solch eine Anschuldigung hat, sich recht früh darüber aus, wie und wo eine Fälschung stattfand. Angesichts der fehlenden Beweise wurde die Diskussion und Aufmerksamkeit schnell auf weiter lesen
Ist Karzai wegen iranischen Geldern nun ein Taliban?
In den Medien herrschte in den letzten Tagen eine künstliche Aufregung um iranische Bargeldzahlungen an den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai.Künstlich deshalb, weil diese Zahlungen weder eine Neuigkeit noch heimlich sind. Bei der ersten internationalen Geldgeberkonferenz nach dem Sturz der Taliban war der größte geldgebende Staat - weit vor den USA und den einzelnen europäischeweiter lesen
Libanons Stabilität im Kontext von Ahmadinejads Reise
Sucht man aktuell auf „Google“ mit den Begriffen “Ahmadinejad Libanon Stabilität” findet man eine Reihe von Zeitungsberichten, die dem iranischen Präsidenten durch seinen jüngsten Besuch im Zedernstaat eine Destabilisierung des Landes vorwerfen oder Stimmen zitieren, die diese Behauptung unterstützen. Die Sueddeutsche Zeitung meinte im Hinblick auf Israel eine „kriegerische Pilgerfahrweiter lesen
Die Fortführung der desinformierten Iran-Debatte: Warum werden Massen, die für Ahmadinejad und Khamenei sind, ignoriert?
Im Folgenden ein Artikel über die inner-iranischen Verhältnisse von den ehemailgen US-Amerikanischen Diplomaten Flynt Leverett und Hillary Mann Leverett (das Original ist im Englischen auf der Webseite The Race for Iran zu lesen): Als der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad letzte Woche in den Libanon reiste, zog er gewaltige Menschenmassen an, was den Eindruck einer überwweiter lesen
„Die iranische Sicherheitspolitik nach den Präsidentschaftswahlen“
Die „Deutsch-Atlantische Gesellschaft e. V.“ lud zur Podiumsdiskussion über „Die iranische Sicherheitspolitik nach den Präsidentschaftswahlen“ am 4. Oktober 2010 im ARD-Hauptstadtstudio ein. Teilnehmer waren der iranische Exil-Politiker Dr. Mehran Barati, der Iran-Experte Dr. Walter Posch, die ehemalige FAZ-Korrespondentin in Teheran, Christiane Hoffmann, und der iranisch-stämmige Sicherheweiter lesen
G5+1 und Irans Dialogbereitschaft
Irananders legte am 22.06.2010 Beschwerde gegen einen Artikel auf www.tagesschau.de beim NDR-Rundfunkrat ein. Im Folgenden der Brief von Irananders: Sehr geehrte Damen und Herren,als Zuständige für das Gemeinschaftsangebot tagesschau.de möchte ich bei Ihnen Beschwerde einlegen gegen den Artikel „EU verschärft Sanktionen gegen Iran“ des Korrespondenten Peter Heilbrunner, veröffentlicht amweiter lesen
Irans Transparenzwille in der Atompolitik
Irananders legte am 08.07.2010 Beschwerde gegen einen Artikel in der „Rheinischen Post Online“ beim Presserat ein. Im Folgenden die Mail von Irananders: Sehr geehrte Damen und Herren,ich sehe in dem Beitrag einen Verstoß gegen die Ziffern 1 und 2 des Kodexes. In Ziffer 1 heißt es: "Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtunweiter lesen
Irans Flugverkehr zwischen Sanktionen und Modernisierungen
Ende August kündigte der iranische Verkehrsminister Hamid Behbahani den Erwerb von acht Flugzeugen des Herstellers McDonnell Douglas und von sechs Flugzeugen des Typs Airbus an. Zuvor wurde bereits der Kauf von fünf MD-Maschinen bekannt gegeben. Es handelt sich um gebrauchte MD-87 Modelle, die in China im Einsatz waren. Sie sollen im inner-iranischen Verkehr zum Einsatz kommen und ältere Tupolew-Mweiter lesen
Iran-USA Beziehungen: Gefahren und Chancen
Prolog Seit den vor drei Monaten verabschiedeten neuen UN-Sanktionen zeichnet sich eine allmähliche Umorientierung der iranischen Politik gegenüber den USA ab. Dem Westen wird sie nicht hilfreich sein, ganz im Gegenteil stellt sie uns vor neue Gefahren.Als der Iran den Uran-Deal mit Brasilien und der Türkei auf Wunsch des US-Präsidenten Barack Obama unterzeichnet hatte, feierten dies iranische Dweiter lesen
Ashtiani und die politische Instrumentalisierung eines Menschenschicksals
Im Falle Sakineh Mohammadi Ashtianis wies Irananders am 15. Juli 2010 darauf hin, dass bisher keine Menschenrechtsgruppe oder ein Medium eine Kopie oder eine Abschrift vom Gerichtsurteil präsentiert hat. Vor etwa einem Monat jedoch präsentierte die Aktivistin Mina Ahadi, politische Gegnerin des Regimes im Iran, ein solches Dokument auf einer Konferenz in London. Nach ihren Angaben geht aus den Dokweiter lesen
Konfrontative Iran-Politik basiert auf Verzerrung der inner-iranischen Verhältnisse
Der deutsche Presserat wurde am 20. November 1956 gegründet, um ein geplantes Bundespressegesetz, die in vielen Rechtsstaaten üblich ist, zu verhindern. Kritiker werfen dem Presserat aber vor, ein zahnloser Tiger zu sein. Denn der Spitzenreiter in Verstößen gegen die Pressethik und -kodex ist die Bild-Zeitung, die ungeachtet dessen nie die Form ihrer Berichterstattung korrigiert hat.Im Bezug aweiter lesen
Ahmadinedschad-Zitat: „Botschafter des Todes“ oder „Botschafter des Friedens“?
Vor einigen Tagen wurde im Iran die unbemannte Drohne „Karrar“ vorgestellt, die in der Lage ist Bomben abzuwerfen. Der iranische Präsident Dr. Mahmud Ahmadinejad hielt - wie so oft bei solchen Präsentationen und „frohen Botschaften“ - eine Rede. Wenn dieser Mann eine Rede hält, so ist aus westlicher Sicht eine Provokation oder ein Skandal schon vorprogrammiert. Der Ruf des Doktors ist im Westen deweiter lesen
Mohammadi Ashtiani und die Geständnis- und Foltervorwürfe
Es ist Mittwoch, der 11. August 2010 und 20:30 Uhr Teheraner Ortszeit. Das iranische Fernsehen zeigt in seiner Sendung „20:30“ angeblich ein durch Folter erzwungenes Geständnis von Frau Sakineh Mohammadi Ashtiani. Wirklich?Mit Verlaub: Nein! Freilich stellt der Richter in der Sendung fest, dass sie nicht die „Hauptmörderin“ ist, sondern lediglich die Komplizin. Sie habe ihren Ehemann Mittel weiter lesen
Iran und der Klerus - Wilayat al-Faqih in der westlichen Rezeption
Kurzanalyse anlässlich des Artikels "Kleriker wenden sich ab - Iran im Fieber" von Rudolph Chimelli in der Süddeutschen Zeitung von 6. August 2010. Eine umfassende Analyse des Artikels mit Quellenangaben, die in vorliegende Analyse fehlt, ist hier zu lesen. Wenn ein Regimeanhänger die Zeilen von Rudolph Chimelli lesen würde, dann würde er sie als blanke Propaganda wahrnehmweiter lesen
Kein Anschlag auf Ahmadinejad
Sicherlich ist es heutzutage in der Arbeit der Massenmedien so, dass Berichte von anderen Medien nicht kritisch bewertet werden. Man schwimmt dagegen viel lieber mit der aktuellen Welle, erst Recht wenn es sich um eine Sensation handelt. Das ist bequemer und ungefährlicher als ein "Kollegenmord" - Medienkritik von den Medien selbst ist selten anzutreffen. Andererseits bedeutet ein kritisweiter lesen
Problemfeld Steinigung
Derzeit gerät der Iran in die Schlagzeilen aufgrund einer drohenden Steinigung einer iranischen Witwe. Im Zuge dessen kommt es aufgrund mangelnder Qualifikation und Recherchen einiger Journalisten zu Fehlinformationen über die iranische Justiz, über die Steinigung in der iranischen Praxis und über das laufende Gerichtsverfahren an sich.Der Iran hat inzwischen dementiert, dass eine Steinigung bevorweiter lesen
Amnestie International Jahresbericht 2009 über Iran überzogen?
Die meist geachtete und renommierteste Menschenrechtsgruppe, Amnesty International, verlangt von allen Staaten der Welt Transparenz, ist aber selbst scheinbar nicht in der Lage, für Transparenz zu sorgen. Was ist passiert?In März dieses Jahres veröffentlichte Amnesty International seinen Jahresbericht über die in aller Welt vollstreckten Hinrichtungen im Jahr 2009. Der Iran gehört bedauerlicherweiweiter lesen
Eine kritische Betrachtung auf die Dokumentation "The Green Wave"
Arte strahlte am vergangenen Dienstag einen Themenabend über Iran aus. Die erste Sendung war ein Dokumentationsfilm des ausgezeichneten iranischen Regisseurs Ali Samadi Ahadi. Sie trug den Namen "The Green Wave", was auf Deutsch "Die Grüne Welle" heißt. Zuvor firmierte der Film unter den Namen "Iran: Elections 2009“.Der Film beruft sich weitgehend auf die vielen Irrtümern weiter lesen
Iranischer Dokumentatsfilm über die Unruhen nach den Wahlen
Press TV strahlte am letzten Wochenende eine sehr wertvolle englischsprachige Dokumentation über die Ereignisse der Präsidentschaftswahlen von 2009 aus. Der Produzent ist der mehrfach ausgezeichnete Filmemacher Nader Talebzadeh, der auch der Kommentator der Dokumentation ist. Der Film geht kritisch auf die „Grüne Bewegung“, die westlichen Medien aber auch auf die iranische Regierung ein. Auf Persiweiter lesen
Grüne Bewegung ist gescheitert, im Ausland aber nicht
Es wirkt befremdlich. Am Jahrestag der iranischen Präsidentschaftswahlen 2009 schießen abermals sämtliche Blätter auf den Iran ein. „Die Grüne Bewegung stagniert nicht“, heißt es. „Sie lebt und ist attraktiv, an Anhängern hat sie nicht eingebüßt. Der Grund weshalb Großdemonstrationen ausgeblieben sind hängt ausschließlich mit Repressalien des Regimes.“ So sind ausnahmslos die gängigen Beschreibungweiter lesen
Israels Politik: Ein neues Gesicht im Nahen Osten
Die Türkei hat gegen die anti-iranische UN-Resolution gestimmt. Anders war es nach dem israelischen Angriff auf türkischen Schiffen im internationalen Gewässer nicht zu erwarten. Die USA und im weitesten Sinne der gesamte Westen gerät immer mehr im Widerspruch zu seinen und zu die den israelischen Interessen. Wie war es zu erwarten, dass die Türkei Sanktionen gegen Iran zustimmt, obwohl derweiter lesen
Iran-Sanktionen beschlossen: Im Interesse des Westens?
Der UN-Sicherheitsrat hat nach monatelangem Tauziehen gestern Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Zum ersten Mal gab es Gegenstimmen. Bis auf die Türkei, Brasilien und Libanons Enthaltung stimmten zwölf Staaten für die Resolution. Es gibt aber Unstimmigkeiten hinsichtlich ihrer Härte und Breite. Die US-Regierung lobt die Sanktionen als die bisher härtesten, der russische Ministerpräsident Wladiweiter lesen
Sanktionen: Dissens unter den Experten
Das Expertentum in Deutschland ist sich hinsichtlich der drohenden Sanktionen gegen den Iran nicht einig. Auffällig ist, dass die Meinungen hauptsächlich entlang der Spezialisierung sich trennen. So sind Sicherheitsexperten eher gegenüber neuen Sanktionen aufgeschlossener als den Iran-Experten. Dr. Markus Kaim Sicherheitsexperte an der Stiftung Wissenschaft für Politik (SWP) wird in Spiegel Onliweiter lesen
Rafi Pitts "Zeit des Zornes": Alles grün oder was?
Rafi Pitts ist ein mehrfach ausgezeichneter iranisch-britischer Filmregisseur, dessen letzter Film „Zeit des Zornes“ bei der Berlinale für den Goldenen Bären nominiert wurde. Das er diesmal keine Auszeichnung erhielt, ist aufgrund der gehegten falschen Prämissen und Erwartungen nicht überraschend. Der Verdacht verhärtet sich, dass allein wegen der Unruhen im Sommer 2009 sein Film zuvor Lorbeweiter lesen
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